Gib Zweiflern keine Chance! Wie Du das richtige Support Netzwerk aufbaust

_Du bist der Durchschnitt der 5 PersonenWenn Du einen Traum hast, ein großes Ziel, dann sind sie meist nicht fern.

Zweifler. Besserwisser. Pessimisten.

Meist sind es die Menschen, die Dir am nächsten stehen. Mit denen Du die meiste Zeit verbringst. Menschen auf deren Urteil Du vertraust und Wert legst.

Sie meinen es auch nicht böse, wenn sie Deine großen Träume als Luftschlösser und Hirngespinste abtun und Dich dazu auffordern wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. Dich auffordern doch endlich vernünftig zu sein.

Sie sagen Dinge wie:

Was wenn Du scheiterst? Was wenn es nicht klappt? Was wenn Du alles aufgibst für Deinen Traum und dann arbeitslos auf der Straße stehst? Jetzt hast Du es doch gut! Die meisten Menschen würden alles dafür geben, um in Deiner Situation zu sein!

Und das Schlimme dabei ist, dass Du Dir genau die selben Fragen auch schon gestellt hast. Natürlich hast Du Angst davor, dass es genau so kommt. Dass alles schlecht läuft.

Und darum hast Du Dich ja auch mit Deinen Zweifeln an Dir vertraute Menschen gewandt. Aber nicht um in diesen Zweifeln noch bestärkt zu werden, sondern um positive Unterstützung zu bekommen.

Das Problem aber mit den meisten Menschen in unserer Umgebung ist, dass sie ihre eigenen Ängste und Zweifel auf Dich projizieren. Weil sie sich nicht vorstellen können, dass es möglich ist ein so unrealistisch erscheinendes Ziel zu erreichen, wie Du es Dir vorgenommen hast. Vielleicht weil sie noch nie davon gehört haben. Z.B., dass es möglich ist sein Geld im Internet zu verdienen.

Oder weil sie sich nicht vorstellen können, dass es eine gute Idee sein kann die Uni abzubrechen und sein eigenes Ding zu machen (zu diesem Thema empfehle ich übrigens den Blog von Ben).

Sie sorgen sich, weil sie Angst haben, dass Du (ohne Studium) als Hartz4 Empfänger endest. Vielleicht aber auch weil sie ihre eigenen Träume schon lange begraben haben und es Dir nicht gönnen, dass Du es zumindest versuchen willst.

Was auch die tieferen Gründe sein mögen. Sie meinen es nicht böse. Sie wissen es nur nicht besser. Und halten Dich mit ihrer Unwissenheit zurück.

Und darum solltest Du diese Zweifler am besten meiden!

Damit will ich nicht sagen, dass Du den Kontakt zu Deiner Familie abbrechen solltest. Natürlich nicht! Aber Du solltest Dir sehr gut überlegen, wem Du von Deinen Träumen und Plänen erzählst. Gerade am Anfang, wenn Du selbst noch daran zweifelst ob Du Deine Ziele erreichen kannst ist Dein Traum ein zartes Pflänzchen, das vor schlechten Einflüssen geschützt werden muss.

Genau wie eine kleine Pflanze einen fruchtbaren Boden, viel Sonne und Wasser mit dem richtigen Dünger braucht. So braucht Dein Traum das richtige Umfeld mit positiver Energie, Zuversicht und konstruktiver Kritik von Menschen, die schon da sind, wo Du hinwillst.

Wenn Du die ersten kleinen Erfolge gefeiert hast, wie erste Kunden, erste Einnahmen, erstes positives Feedback, die Dir versichern, dass Du auf dem richtigen Weg bist, dann fällt es Dir viel leichter mit Kritik und Zweifeln von Menschen aus Deinem Umfeld umzugehen. Weil Du Dir bereits selbst bewiesen hast, dass Deine Idee, Dein Traum Potential hat.

Aber auch dann ist Dein kleines Pflänzchen noch immer sehr verletzlich. Genau wie ein plötzliches Unwetter Deine Pflanze schädigen kann, so können unvorhergesehene Probleme Deinen Traum gefährden. Auch für diesen Fall brauchst Du das richtige Netzwerk an Helfern. Im Gegensatz zu Zweiflern und Kritikern, die es schon immer wussten, dass das nichts werden kann, geben sie Dir Halt und bringen Dich wieder auf den richtigen Weg.

Wo aber findest Du ein solches Netzwerk an Unterstützern?

Dafür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Für die meisten musst Du noch nicht einmal das Haus verlassen. Für eine brauchst Du noch nicht einmal eine andere Person.

Folge Menschen, die bereits da sind wo Du hinwillst!

Vermutlich machst Du das ohnehin schon zu einem Teil. Finde online Menschen, die bereits das tun, was Du tun willst. Finde andere erfolgreiche Menschen von denen Du lernen kannst. Lies ihre Blogs, höre ihre Podcast, kaufe ihre Bücher und Kurse (zumindest, wenn diese thematisch für Dich Sinn machen und Du Dich dafür nicht verschulden musst). Lies Biographien von erfolgreichen Menschen.

All das hilft Dir dabei ihre Denkweisen zu verinnerlichen. Deine eigene Denkweise zu verändern. Zu sehen was möglich ist. Und zu beginnen daran zu glauben, dass auch Du es schaffen kannst.

Kontaktiere Menschen, die auf dem gleichen Niveau sind wie Du

Falls Du einen Blog aufbauen möchtest sich Dir andere Blogs in Deiner Nische, die ebenfalls noch relativ am Anfang sind und kontaktiere die Betreiber. Sie sind meist noch nicht so beschäftigt wie die „großen“ Blogger. Ihr könnt Euch gegenseitig unterstützen, Tipps geben und austauschen, gegenseitig Gastartikel schreiben etc. Der Austausch kann per Email oder Skype oder sogar in Person erfolgen.

Der Vorteil dabei ist, dass Du es mit Menschen zu tun hast, die in ähnlicher Situation stecken wie Du selbst. Sie teilen vermutlich Deine Ängste und Sorgen und haben daher Verständnis und ihr könnt Euch so gegenseitig pushen und auffangen.

Ich selbst stehe mit einigen Bloggern in regelmäßigem Austausch. Mit einigen bereits seit einigen Jahren, lange bevor ich mit Phuketastic Erfolg hatte und noch mit anderen Projekten beschäftigt war. Einige davon habe ich mittlerweile auch persönlich getroffen.

Kontaktiere Menschen, die bereits da sind wo Du hinwillst!

Wer könnte Dir besser weiterhelfen, als jemand, der bereits da ist, wo Du hinwillst. Er oder sie hat bewiesen, dass es möglich ist, ein solches Ziel zu verwirklichen. Und darum solltest Du alles daran tun, von diesen Vorbildern zu lernen. Du machst das, indem Du ihren Blogs, Produkten, Videos und Seminaren etc. folgst. Aber noch effektiver ist es u.U. sie direkt zu kontaktieren.

Was ich immer wieder festgestellt habe ist, dass die meisten Menschen, die etwas erreicht haben sehr freizügig mit ihrem Wissen umgehen. Sie helfen gerne weiter. Gerade im englischsprachigen Raum habe ich das bei sehr erfolgreichen Bloggern mehrfach erlebt, dass sie in relativ kurzer Zeit auf Fragen geantwortet haben. Aber auch im deutschsprachigen Raum habe ich von einigen wirklich erfolgreichen und beschäftigten Geschäftsleuten eine Antwort auf Emails bekommen.

Was Du aber auf keinen Fall tun solltest ist allgemeine Fragen stellen oder erwarten, dass Du an die Hand genommen wirst. Die meisten Menschen, die Erfolg haben sind ziemlich busy. Darum überlege Dir ganz genau ein oder zwei sehr konkrete Fragen, die Dir weiterhelfen könnten. Fasse Dich kurz, bedanke Dich im Voraus und weise daraufhin, dass Du Dir bewusst bist, wie beschäftigt die Person ist die Du kontaktierst. Außerdem solltest Du auf jeden Fall prüfen, ob Deine Frage nicht bereits dutzendfach auf dem Blog beantwortet wurde oder mit einer einfachen Google Suche beantwortet werden kann.

Ebenfalls hilfreich um einen ersten Kontakt herzustellen können Roundup Posts sein, wie meiner über unrealistische Ziele. Wenn Du erst einmal eine Antwort bekommen hast und damit einen ersten Kontakt hergestellt hast kannst Du vielleicht später nochmal eine Frage stellen. Aber halte Dich dabei an das weiter oben beschriebene.

Hol Dir imaginären Support von Menschen, die Dich inspirieren!

Ok, das klingt jetzt vielleicht zunächst etwas strange oder psycho. Ist es auch:) Aber ganz ehrlich, wenn Du Dich darauf einlässt, dann kann das ein wirklich gutes Tool sein!

Stell Dir einfach vor wer Dich inspiriert, beeindruckt und motiviert. Das können reale Personen sein. Lebende oder Tote. Es können aber auch fiktive Charaktere aus einem Buch oder Film sein. Das spielt gar keine Rolle.

Such Dir am besten Personen aus verschiedenen Bereichen aus. Aber Bereiche, die zu Dir und Deinem Ziel passen. Wenn Du also erfolgreich mit Aktien werden willst dann vielleicht Warren Buffet, wenn Du Bodybuilder werden willst, der eine Filmkarriere macht und ueberhaupt ein Vorbild für das ist, was man im Leben erreichen kann dann vielleicht Arnold Schwarzenegger.

Falls Du jemanden brauchst, der Dich immer wieder motiviert nicht aufzugeben, dann vielleicht Rocky.  Ich denke Du verstehst worauf ich hinaus will.

Nimm Dir einen ruhigen Moment und lade diese Personen in Gedanken zu Dir ein. Stell sie Dir bildlich vor, wie sie sprechen, wie sie aussehen und stell ihnen eine Frage zu Deiner jetzigen Situation. Lass die Figur, die Du Dir vorstellst die Frage ganz aus ihrer Sicht beantworten.

Du wirst sehen, dass funktioniert mit etwas Übung und wenn Du Dich darauf einlässt sehr gut. Und Du kannst Deine imaginäre Freunde, ja ich weiß das ist irgendwie psycho;), überall hin mitnehmen und um Rat fragen. Aber stell Dir vor Du gehst in ein geschäftliches Meeting und hast Donald Trump als Berater auf Deiner Schulter sitzen. Meinst Du das macht einen Unterschied in Deinem Auftreten?

Tritt einer Mastermind Gruppe bei oder gründe selbst  eine

Mastermind Gruppen sind kleine Gruppen von Menschen, aus unterschiedlichen oder auch ähnlichen Lebens- und Businessbereichen, die sich gemeinsam austauschen und bei der Verwirklichung ihrer Ziele helfen. Dabei trifft man sich z.B. 2x im Monat in Person oder auch Online und diskutiert Strategien, Trends und Tools, stellt die eigenen Projekte vor und erhält Feedback. Bei jedem Treffen formuliert man Ziele, die bis zum nächsten Treffen erreicht werden sollen. Da die anderen Teilnehmer der Gruppe Dich nach Deinen Zielen fragen werden hast Du einen gewissen sozialen Druck diese auch zu erreichen.

Mastermindgruppen sind also so etwas wie die imaginären Freunde aber eben im richtigen Leben:)

Mehr zu Mastermindgruppen findest Du z.B. in diesem Beitrag von Thomas von selbst-management.biz.

Ich selbst bin seit einigen Wochen in einer solchen Gruppe und schwer begeistert. Darum kann ich jedem nur empfehlen sich selbst einer Mastermind Gruppe anzuschließen oder selbst eine zu gründen.

Nimm an Foren oder Facebook Gruppen teil

Es gibt mittlerweile zu fast jedem Thema eigene Foren und auch Facebook Gruppen in denen ein reger Austausch stattfindet. Meist findet sich dort eine Mischung aus einigen alten Hasen und vielen Neulingen. Hier hast Du die Möglichkeit Fragen zu stellen und sehr schnell Feedback zu bekommen. Allerdings gilt auch hier wieder, dass Du Dich erst einmal informieren solltest, welche Fragen schon zu Genüge diskutiert wurden. Oder über eine einfache Google Suche zu beantworten wären. Niemand wird einfache Recherchen für Dich übernehmen oder Dir eine Schritt für Schritt Anleitung geben.

Was ich z.B. in der Facebook Gruppe für digitale Nomaden sehr schön finde, abgesehen vom allgemein sehr positiven Austausch dort, ist, dass über die Gruppe auch immer wieder offline Treffen organisiert werden. Ich kann zwar aufgrund meines Wohnorts in Thailand nie teilnehmen, aber ich finde die Idee klasse und kann mir vorstellen, dass der persönliche Kontakt mit Gleichgesinnten sehr motivierend sein kann.

Geh zu Meetups, Konferenzen, Seminaren, Stammtischen etc

So praktisch auch der ganze digitale Austausch ist, es geht doch nichts über ein Treffen in Fleisch und Blut.  Und mittlerweile gibt es wirklich in jeder Ecke Deutschlands, aber auch in Österreich und der Schweiz regionale und lokale Meetups und Stammtische zu den verschiedensten Themen. Eine kleine Google Suche spuckt bestimmt jede Menge Treffer aus. Auch über lokale Xing Gruppen werden viele Treffen organisiert.

Wenn Du etwas Geld investieren möchtest dann buch Dir ein Ticket für eine Konferenz oder ein Seminar zu Deinem Thema. Du lernst nicht nur jede Menge Strategien, die Du für die Verwirklichung Deines Traums brauchen kannst, sondern lernst dabei ganz nebenbei noch Gleichgesinnte kennen, mit denen Du Dich auch danach weiterhin austauschen kannst.

Falls Du Dich für ortsunabhängiges Arbeiten interessierst könnte z.B. die DNX in Berlin etwas für Dich sein. Für Blogger gibt es demnächst die erste Konferenz, namens Blogst.

Ich selbst war auch schon auf dem Motivationstag von Jürgen Höller in Nürnberg, oder auf dem 3-tägigen Millionaire Mind Intensive von T.Harv Eker in Kuala Lumpur. Und es war immer spannend, v.a. auch zu sehen, wie solche Events veranstaltet werden, motivierend und ich habe dabei tolle Menschen kennengelernt.

Du hast nun eine ganze Reihe von Möglichkeiten kennengelernt, mit denen Du mit Gleichgesinnten Menschen in Kontakt treten kannst. Möglichkeiten mit denen Du Dir ein Support Netzwerk aufbauen kannst. Ein Netzwerk, dass Dir dabei helfen kann Deine unrealistischen Ziele und großen Träume zu verwirklichen.

Natürlich sollst Du deswegen Deine anderen Freunde oder Deine Familie nicht aufgeben. Aber Du solltest zumindest selektiver werden mit wem Du Deine Zeit verbringst. Mit wem Du über Deine Ziele sprichst.

Denn es gilt der Grundsatz:

[Tweet “ „Du bist der Durchschnitt der 5 Personen mit denen Du die meiste Zeit verbringst.“ Jim Rohn „]

Es ist egal, wo Du diese Menschen triffst und wie Du mit ihnen in Kontakt trittst. Wichtig ist nur, dass Du Dich mit Menschen umgibst, die Dich inspirieren, die Dich motivieren, Dich Dich weiterbringen und Dich nicht für verrückt halten, weil Du große Träume hast.

Over to you! Wie planst Du mehr Gleichgesinnte zu treffen und Dir ein Support Netzwerk aufzubauen?

19 erfolgreiche Autoren, Blogger, Coaches und Unternehmer verraten ihre unrealistischsten Ziele

roundup unrealistische ziele sebastian prestele

Hast Du große Ziele? Hast Du einen Lebenstraum?

Jeder Mensch hat Ziele und Träume. Und jeder Mensch hat das Potential diese Träume und Ziele auch zu verwirklichen. Und dennoch schaffen es nur wenige ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und die eigenen Träume zu verwirklichen.

Woran liegt das?

Eines der allergrößten Hindernisse ist das eigene, limitierte Denken. Die meisten Menschen trauen es sich ganz einfach nicht zu und halten es für unrealistisch ihre Träume leben zu können oder ihre ganz großen Ziele zu erreichen. Sie blicken voller Ehrfurcht auf Menschen, die erfolgreich sind und glauben, dass sie selbst niemals in der Lage wären es ihnen gleich zu tun. Sie glauben, dass andere Menschen begabter sind, keine Ängste haben, mutiger sind oder vielleicht auch einfach nur mehr Glück im Leben haben.

Die Wahrheit ist:

Menschen, die ihre großen Ziele erreichen sind keine Übermenschen. Sie sind nicht begabter als Du oder Ich. Auch erfolgreiche Menschen haben mit Ängsten und Zweifeln zu kämpfen. Auch sie hielten ihre Ziele zunächst für unrealistisch und unerreichbar.

Und um das zu verdeutlichen, und mir selbst ein kleines „unrealistisches“ Ziel für den Start dieses Blogs zu setzen, habe ich 19 erfolgreichen Menschen die folgende Frage gestellt:

„Was ist das „unrealistischste“ Ziel, das Du je erreicht hast und was hast Du daraus für Dich gelernt?“

Die Antworten auf diese Frage haben mich überwältigt, inspiriert und unglaublich motiviert und ich hoffe, dass es Dir genau so geht.

Die Antworten stammen von ganz unterschiedlichen Menschen und Charakteren. Sie sind Autoren, Berater, Blogger, Coaches, Digitale Nomaden, Gründer, Investoren, Unternehmer. Jeder steht an einem anderen Punkt seines Lebens, hat unterschiedliche Prioritäten, Stärken und Schwächen. Jeder von ihnen hat ganz eigene Ziele und Träume.

Aber sie alle gehen ihren ganz eigenen Weg, übernehmen Verantwortung für ihr Leben und helfen und beeinflussen ihr Umfeld, ihre Fans und Follower auf ihre ganz eigene eine Art und Weise. Und sind darum erfolgreich.

Die Antworten zeigen eindrucksvoll, dass es keine Rolle spielt wie alt Du bist oder wo Du herkommst. Alles was zählt ist es zu wissen was Du willst. Loszulegen, weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Unrealistische Ziele zu erreichen ist nicht einfach. Aber es ist möglich.

Und nun ohne Dich weiter auf die Folter zu spannen.

Bühne frei….

Stefan Merath – unternehmercoach.com

Stefan ist Unternehmer, Unternehmercoach, Bestseller Autor und Gewinner des deutschen Strategiepreis 2009.

„Das unrealistischste Ziel war sicherlich Richard Branson nach Deutschland zu holen.
Vom 21.-23.3.2014 brachte ich in Hamburg über 1.200 Unternehmer zu Light the Fire zusammen. Auf der Bühne waren Richard Branson, deutsche Unternehmer wie Titus Dittmann und Tim Mälzer und die Creme de la Creme der deutschen Rednerszene wie Bodo Schäfer, Alexander Christiani und ich. Der Spirit wurde von den allermeisten Teilnehmern als bahnbrechend und mitreißend beschrieben.

Wie es dazu kam und welche Erkenntnisse ich daraus gewinnen konnte habe ich in einem sehr ausführlichen Nachtrag zusammengefasst: www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-coaching-drei-mythen-vier-erfolgsregeln-grosse-ziele-visionen.htm.“

Mario Schneider – afoma.de

Mario ist seit vielen Jahren erfolgreicher Internet Marketer und Gründer der Akademie für Online Marketing

„Dass sich das Babyschlaf-eBook, das ich vor 7 Jahren als 17 Jähriger geschrieben habe mittlerweile mehrere tausend Mal übers Internet verkauft hat und nun auch auf Italienisch und Englisch erschienenen ist. Daraus habe ich erkannt , dass man sich, egal zu welchem Thema, alles selbst beibringen kann, solange man Lesen und Schreiben kann und dass dieses Wissen wiederum das Leben anderer verbessern kann. Jeder hat also etwas in sich, was anderen eine Hilfe sein kann. Deswegen heißt mein Unternehmen heute Spreadmind, weil es anderen hilft, ihr Wissen übers Internet zu verbreiten, um damit das Leben anderer zu verbessern.“

Jana Schuberth – janaschuberth.com

Jana ist Beraterin, Coach und Speaker im Bereich des Human Potential und ist die Veranstalterin von aliveinberlin.com

„Vor einem Jahr habe ich endlich angefangen die erste Alive in Berlin Konferenz zu planen, die erste Lifestyle und Transformations-Konferenz, die sich mit den wichtigsten Aspekten des Lebens befasst und zukunftsinteressierte Menschen aus ganz Europa mit international erfolgreichen Experten, Visionären und Change-Makern aus allen Lebensbereichen vernetzt.

Über zwei Jahre lang habe ich es nicht für möglich gehalten mit meinen privaten Mitteln, ohne große Email Liste, Twitter Following, veröffentlichtem Buch oder Doktor-Titel so etwas Großes zu veranstalten und eine Europäische Community zu gründen.
Ein Schritt nach dem anderen, und Ende Mai 2014 sind dann 150 Menschen aus 19 Ländern in Berlin zusammen gekommen und haben ein umwerfend tolles Wochenende zusammen verbracht und ernsthafte persönliche Veränderungen vorgenommen. Es war das größte Projekt meines Lebens bis dahin und ein voller Erfolg. Wir arbeiten schon jetzt an Alive in Berlin 2015!“

Conni Biesalski – planetbackpack.de

Conni betreibt einen der größten deutschen Reiseblogs und ist Mitgründerin des Blog Camp

„Überall zu leben und zu arbeiten, absolute Ortsunabhängigkeit zu erreichen.

Ich war sehr skeptisch am Anfang, als ich von Leuten gelesen habe, die online ihr Geld verdienten und das quasi von überall machen konnten.
Aber mir war klar, dass ich genau das wollte und ich bereit war es auszuprobieren, koste es was es wolle. Ich musst dem ganzen eine Chance geben, auch wenn es mir noch so unrealistisch erschien. Einen Plan B hatte ich nicht.

Nachdem ich die ersten paar Schritte in die Richtung meines Zieles unternommen hatte, wurde es immer realistischer und erreichbarer.

Und heute? Ich lebe mein unrealistisches Ziel, meinen verrückten Traum: Ich lebe und arbeite überall mit einem Online Business, das mich jeden Tag glücklich macht.

Was mir am meisten geholfen hat: Mich mit Menschen zu umgeben, die dasselbe Ziel verfolgten oder es schon erreicht hatten.
Als Einzelkämpfer fühlt man sich oft alleine und lässt sich leicht entmutigen.

Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass wenn ich mir immer nur realistische Ziele gesetzt hätte, mein Leben nicht so erfüllend und bedeutsam wäre wie es heute ist.

Keiner hat je gesagt, dass es einfach wäre, aber es ist es definitiv wert.

“Shoot for the moon, even if you miss it, you will land among the stars.”“

Helmut Ament – helmut-ament.de

Helmut ist Selfmade Millionär, Autor, Coach und Speaker.

„Mein „unrealistischstes Ziel war als Arbeitersohn „Millionär“ zu werden. Nun ich habe es geschafft – mit viel Engagement und dem unbändigen Willen es zu schaffen. Das war nicht immer einfach… aber wenn ich etwas gelernt habe – dann: Wenn man etwas wirklich schaffen will, kann man es auch erreichen. Seit vielen Jahren bin ich finanziell frei – Privatier, wie man so schön sagt – und helfe auch anderen Menschen deren Ziele zu erreichen, ihnen den Mut zu geben das „Abenteuer Erfolg“ erfolgreich umzusetzen.“

Thomas Mangold selbst-management.biz

Thomas ist mehrfacher Buchautor, Blogger, Sportmentaltrainer und Selbstmanagement Spezialist.

„Mein unrealistischstes Ziel, das ich je erreicht habe ist es ein Buch geschrieben zu haben (mittlerweile sogar mehrere). Ich war im Unterrichtsfach Deutsch nie besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Interesse hatte ich am schreiben eigentlich kein wirkliches. Für mich waren die Schularbeiten und Test mehr lästige Pflicht als Vergnügen.

Selbst als ich dann zu bloggen begann, konnte ich mir nie vorstellen, dass ich mal ein Buch in Händen halten würde, dass meinen Namen als Autor trägt. Je mehr ich durch das bloggen zu schreiben begann, umso mehr faszinierte es mich. Plötzlich machte es mir Spaß zu schreiben! Warum das so kam, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Auf alle Fälle fasste ich irgendwann den Gedanken ein eigenes Buch zu veröffentlichen.

Selbst zu diesen Zeitpunkt schien mir eine tatsächliche Veröffentlichung noch weit entfernt. „Wer weiß ob ich überhaupt einen Verlag finde, der es veröffentlichte.“ Trotzdem begann ich zu schreiben und es machte mir großen Spaß daran zu arbeiten. Im Laufe des Schreibprozesses stieß ich dann immer wieder auf das Thema Selbst-Publishing und las mich in die Materie ein. Die scheinbar unüberwindbare Hürde einen Verlag zu finden verschwand immer mehr und es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass ich dieses Buch selbst veröffentlichen werde.

Und so war es dann auch. Es kostete zwar noch immer einige Mühen und es gab nach wie vor einige Hürden und Hindernisse zu nehmen, aber es klappte. Und dann war es so weit, ich hielt mein erstes gedrucktes Buch in meinen Händen. Ein geniales Gefühl.

Was ich daraus lernte:

Es gibt meist mehr Wege zum Ziel, als auf den ersten Blick sichtbar sind:
Wie in meinem Fall der Weg über das Self-Publishing. Lange wusste ich von dieser Materie nichts. Es ist daher ratsam sich immer erst genau zu informieren, bevor man ein Ziel als unrealistisch abtut.

Plane nicht ewig, sondern beginne so schnell wie möglich mit der Umsetzung:
Erst die Praxis zeigt, wo die Probleme und Hürden tatsächlich liegen. Was vorher als Problem gesehen wurde, stellt sich im Nachhinein möglicherweise als harmlos heraus. Dafür tauchen möglicherweise andere auf, mit denen man nicht gerechnet hat. Die Wahrheit liegt in der Praxis und nicht in der Theorie.

Egal wie groß und wie unrealistisch das Ziel auch sein mag: Versuche es!
Ich sehe das so: Besser man versucht es und scheitert, als man versucht es nicht und muss sich dann selbst ein Leben lang vorwerfen es nicht versucht zu haben.“

Martin Glanert – mobile-lifestyle-revolution.com

Martin ist Online-Unternehmer und Coach und führt die Video-Interview Reihe netrepreneurs.de

„Mein most unrealistic goal ist sicherlich nicht eine einzige Sache, sondern die Kombination aus verschiedenen Dingen. Nämlich eine Familie zu gründen, in Indien zu leben und meiner Leidenschaft zu folgen, sprich das machen zu können, was mich erfüllt.

Das war immer ein „Traum“ und ich habe eigentlich nicht erwartet, dass es sich so schnell in die Wirklichkeit umsetzen wird.“

Sebastian Canaves – Off-the-path.com

Sebastian betreibt einen der erfolgreichsten deutschen Reiseblog, veranstaltet Blog Camps und ist Mitgründer von transit-media.net

„Als ich in Bangkok meinen Job als Marketing Berater an den Nagel gehängt habe, habe ich mir vorgenommen, ein gut laufendes Unternehmen rund ums Reisen aufzubauen. Ich hatte große Zweifel und fragte mich, ob ich das jemals irgendwann hinbekommen würde. Denn ich bin mein größter Kritiker. Am Strand von Ton Sai Beach in Thailand habe ich dann einen Fischer getroffen, der mir folgenden Spruch auf den Weg gab: “If you are really passionate about something, success will come along.”

Ich habe mich nun zwei Jahre auf den Hosenboden gesetzt und richtig hart gearbeitet. In der Zwischenzeit musste ich viel Gegenwind aushalten und habe trotzdem weitergemacht. Mein Arbeitspensum betrug an manchen Wochen weit über 100 Stunden, aber das hat mir zu keinem Zeitpunkt etwas ausgemacht, weil es mir total Spaß gemacht hat. Das Reisen ist schon immer ein großer Bestandteil meines Lebens gewesen und seit meinem 14 Lebensjahr, als ich mein erstes Business hochgezogen habe, wusste ich, dass ich irgendwann selbstständig sein möchte.

In den letzten Jahren ist es mir aber auch immer wichtiger geworden, mein Wissen weiterzugeben und anderen auf dem Weg zur Selbstständigkeit zu helfen. Ich bin Mentor für einige ausgewählte Blogger, habe mit Conni den Blog Camp Onlinekurs erstellt und mit Transit Media helfen wir anderen Reisebloggern von ihren Blogs zu leben.

Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann dass es ohne Leidenschaft und ohne eine Vision sehr schwer ist wirklich etwas zu erreichen. Denn sobald etwas Gegenwind kommt, kann es echt schwer sein, dies an einem abperlen zulassen. Eine Vision ist manchmal also wie ein zweiter Panzer!“

Sebastian Czypionka – bonek.de

Sebastian ist erfolgreicher Internetmarketer und Blogger

„Mein unrealistischtes Ziel war mit 16 Jahren. Da habe ich mir sehnlichst ein eigenes Auto gewünscht. Es sollte nicht irgend ein Auto sein, sondern ein Audi A3, das damals neue Modell (2001). Problem an der Sache war, dass ich erstens kein Geld dafür hatte (So ein Auto hat damals etwa 20.000 DM gekostet!) und noch gar kein Führerschein für das Auto machen durfte. Dieser Wunsch war jedoch so stark, dass ich verschiedene Dinge probiert habe, um mir diesen Traum mit 18 Jahren zu erfüllen. 2 Jahre später hatte ich es dann auch geschafft. Mit 18 Jahren habe ich über das Internet mit eigenen Webseiten und Affiliate-Marketing mehr als 10.000 Euro verdient und habe mir dann kurz nach meinem Geburtstag einen schwarzen einjährigen Audi A3 gekauft. “

Feli Hargarten – travelicia.de

Feli ist digitale Nomadin und Bloggerin. Sie ist Mitgründerin und Veranstalterin der DNX, der ersten Konferenz für digitale Nomaden dnx-berlin.de

„Ich fand es extrem unrealistisch meine Reiseleidenschaft mit meinem Arbeitsleben zu verbinden und gleichzeitig noch eine Beziehung zu führen. Dieses Ziel habe ich jedoch schneller erreicht als gedacht.

Gelernt habe ich dass man einen starken Willen und Durchhaltevermögen braucht um sich seinen „Traum-Lifestyle“ selber zusammen zu basteln. Man muss aber selber aktiv werden und nicht glauben, dass alles von alleine passiert. Wichtig ist wirklich herauszufinden wie man Leben möchte, es aufzuschreiben und Step by Step in die richtige Richtung zu steuern.

Dabei muss man sein Leben ganzheitlich betrachten. In welcher Umgebung halte ich mich gerne auf? Was ist mir am wichtigsten, welche Werte habe ich? Mit welchen Themen beschäftige ich mich gerne? Wie sehr weicht das von meinem aktuellen Leben ab und wie könnte ich dahin kommen wo ich hinwill?

Dazu gehört dann auch Prioritäten zu setzen und sich von Jobs oder Personen zu trennen die nicht dazu passen oder einen bremsen.

Die meisten Menschen die etwas verändern wollen, möchten es am lieben „sofort“. Dabei gleicht die Veränderung mehr einem Puzzle was sich langsam aber sicher zusammen fügt. Auch den ein oder anderen Umweg zu machen gehört einfach dazu. Just keep on going!“

Marcus Meurer – marcusmeurer.de

Marcus ist Online Entrepreneur, digitaler Nomade und Mitveranstalter der DNX, der ersten Konferenz für digitale Nomaden.

„Mein Ziel dass vor ein paar Jahren noch unglaublich weit weg und unerreichbar schien:
Ortsunabhängig von jedem Ort der Welt mein Geld verdienen. Seitdem ich in den 90er Jahren meine erste Email versendet habe bin ich fasziniert von der Möglichkeit elektronische Post innerhalb von Sekunden quer durch die ganze Welt zu verschicken und empfangen.
Schon damals hatte ich die Vision dass ich eines Tages mein Geld nur mit der Hilfe vom Internet verdienen kann.
Mein Traum war es von überall auf der Welt arbeiten zu können und nicht an einen Ort und an ein Büro gebunden zu sein.

Leider gab es zu der Zeit noch nicht die erforderlichen Tools und das richtige Setting für Digitale Nomaden. Also bin ich den klassischen Weg mit einem Job als Angestellter mit festen Arbeitszeiten in Büros gegangen.
Meinen Schwerpunkt habe ich von Anfang an auf Online gesetzt.
Nach der klassischen Marketing und BWL Ausbildung bin ich bei meinem ersten Job als Online Marketing Specialist eingestiegen.

Nach einigen Jahren in großen Internet Unternehmen war es Ende 2013 soweit: Ich habe mein eigenes Unternehmen gegründet und bin nach Asien gereist. Knapp 20 Jahre später wurde meine Vision aus den 90er Jahren zur Realität: Ich habe die ersten Projekte von unterwegs gelaunched, die ersten Einnahmen unterwegs gemacht und die ersten Kunden von unterwegs betreut.

Heute möchte ich den Lifestyle des Digitalen Nomaden gegen kein Geld der Welt mehr tauschen: Wir sind gerade erst am Anfang der digitalen Revolution des 21. Jahrhundert.

Mein Learning: Ich habe mir die Vision von unterwegs Geld zu verdienen immer und immer wieder bildlich vorgestellt, nachts oft davon geträumt. Heute weiß ich: Der Glaube und der Wille können Berge versetzen.“

Tim Chimoy – Earthcity.de

Tim ist Architekt, digitaler Nomade, Blogger, Autor und (Mit-) Gründer u.a. von stilnomaden.com und tuscheteam.de

„Das unrealistischste Ziel, dass ich je erreicht habe ist ohne Zweifel meine Selbstständigkeit, die langsam aber stetig vor sich hin gedeiht. Vor zwei Jahren konnte ich endlich davon leben und war nicht mehr auf einen Brotjob angewiesen. Vor einem Jahr konnte ich ein wenig zurücklegen und nun bin ich an einem Punkt, an dem ich überlege, weiter zu wachsen und neue Leute ins Team zu holen. Zwar fühlt es sich nach wie vor ein wenig „wackelig“ an und ich habe durchaus unruhige Nächte, aber das Risiko hat man als Unternehmer halt immer und total sicher wird es sich wohl nie anfühlen. Mittlerweile umarme ich aber die Unsicherheit, sie ist mein Freund geworden.

Was ich gelernt habe? Dass alles seine Zeit braucht. Man muss natürlich viel Arbeit hineinstecken und Gas geben und kontinuierlich an seinen Unternehmungen arbeiten. Aber ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und will immer schnell Ergebnisse sehen, verliere schnell die Motivation. Das ist oft kontraproduktiv, da muss man an sich arbeiten. Eine Unternehmung braucht Zeit zum wachsen. Man muss auch mal durchatmen. Man muss Vertrauen zu Menschen aufbauen. Man muss vor allem auf dem Weg viel lernen und auch mal auf die Nase fallen. Daher mein Rat: Sei beständig, halte durch, konzentriere dich auf das Ziel. Das wird mit der Zeit schon werden!“

Patrick Hundt –  101places.de

Patrick baute ein Unternehmen auf und stieg aus um als digitaler Nomade durch die Welt zu ziehen, zu bloggen und Bücher zu schreiben.

„Mir gefällt diese Frage, denn ich glaube, wir werden zur Mittelmäßigkeit erzogen. Wir sollen auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Ich bin sogar selbst ein realistischer Denker und war lange Zeit voll auf Durchschnitt eingestellt.

So war ich nicht davon ausgegangen, einmal ein Unternehmen zu leiten, für dessen Leistungen Kunden fast eine Million Euro im Jahr zahlen. Trotzdem kam es so und bis zu meinem Ausstieg fühlte es sich sogar so an, als stünden wir noch ganz am Anfang.

Ich dachte auch nicht, dass ich einmal auf Weltreise gehen würde, obwohl ich es lange Zeit als eine Option im Hinterkopf hatte. Nur daran geglaubt hatte ich nicht, bis es soweit war und ich eine günstige Gelegenheit wahrgenommen habe.

Das „unrealistischste“ Ziel war aber wohl, ein Buch zu schreiben. Und zwar eines, das sich auch noch verkauft. Mittlerweile habe ich auch das hinter mir und freue mich jeden Tag über neue Käufer. Nun arbeite ich am zweiten Buch und finde es gar nicht mehr so unrealistisch, auch damit wieder eine Zielgruppe zu erreichen, die sich dafür interessiert, was ich zu sagen habe.

Aus all dem habe ich gelernt, dass „realistisch“ viel weiter geht als ich angenommen hatte. Unsere Vorstellung von einem machbaren Ziel ist sehr stark eingeschränkt. Wenn wir uns an dem orientieren, was sich die meisten Menschen vornehmen, dann erreichen wir auch nur das, was die meisten Menschen erreichen. Dabei hat jeder das Zeug dazu, Außergewöhnliches zu leisten.“

Ka Sundance – tuwasduliebst.com

Ka ist Vater einer Familie mit 5 Kindern, die ortsunabhängig arbeitet und lebt. Er ist Online Unternehmer, Coach und Speaker. 

„Das unrealistischste Ziel war als wir 2010 in England waren, mit unserem Blog gerade angefangen hatten und vielleicht ein paar hundert Dollar im Monat verdienten und uns entschieden mit unseren drei Kindern nach Costa Rica auszuwandern. Es war vollkommen verrückt das ohne echtes finanzielles Polster zu wagen. Wir haben es aber dennoch gemacht. Ausgestattet mit 500 Euro Bargeld, einem Oneway Ticket, drei Kindern und dem 4ten bereits im Anmarsch. Nur mit dem Glauben bewaffnet, dass unser Online Business weiter wachsen würde.

Und das ist es. Es ist geradezu explodiert und heute erzielen wir über unsere Webseiten und Kurse ein hohes 6-stelliges Einkommen und haben alle, finanzielle, Freiheit der Welt.“

Jeremy Kunz – reisewerk.ch

Jeremy ist Reisejournalist, Vlogger, digitaler Nomade und betreibt den größten Schweizer Reiseblog

„Das ist eine gute Frage. Ich kann Sie jedoch nicht wirklich beantworten, da ich Dinge fast nie als unrealistisch betrachte. Es gibt nichts, das wir Menschen nicht erreichen können, wenn wir hart dafür arbeiten und alles diesem Ziel untersetzen. Das mag sich nun schrecklich amerikanisch anhören – so a la: „Wenn du Präsident werden willst, dann wirst du irgendwann Präsident“. Es ist klar, manchmal müssen auch die Umstände passen, damit wir ein Ziel erreichen können.

Wenn ich dennoch darauf antworten müsste: Für mich war es tatsächlich sehr lange ein unrealistisches Ziel, das ich einmal einen Traum verwirklichen kann, den ich lange gehegt habe: Einmal in der Business Class von Singapore Airlines fliegen. Das war tatsächlich seit ca. 2008 ein Traum von mir, als ich ein Bild der Business Class des A380 der Airline gesehen habe – das hat mich damals umgehauen und ich wollte dieses Erlebnis unbedingt mal haben. Aber mein Blog war fern von einer Liga, in der ich mir eine Einladung oder ein Upgrade erhoffen durfte noch war mein Budget in einem Rahmen, in dem ich mir ein Ticket dieser Klasse hätte leisten können. Nunja, in diesem Jahr ging dieser Traum in Erfüllung.“

John Rueth – john-rueth.de

John ist Internetunternehmer und lebt auf den Philippinen. Dort organisiert er Touren und hält sich mit Triathlon fit. Mehr zu seinen diversen Projekten findest Du auf

„Lange Zeit war für mich das „unrealistischste Ziel“, eigene Reisen auf den Philippinen anzubieten. Ich bin ja eigentlich in erster Linie Internet-Unternehmer, setze mich aber schon seit vielen Jahren mit meiner zweiten Heimat auseinander und bereise als halb Deutscher – halb Filipino die philippinischen Inseln seit einigen Jahren ausgiebig.

Auf der Website www.philippinen-tours.de und anderen Reise-Projekten schreibe ich seit 2006 über meine Abenteuer, und immer mehr Menschen haben mich im Laufe der Jahre angeschrieben, um Tipps zu erhalten oder sogar mit mir auf Tour zu gehen. Ich hatte bis letztes Jahr Rundreisen nur mit Freunden und Bekannten durchgeführt bis ich dann tatsächlich meine erste kommerzielle Reise angeboten habe, welche ein voller Erfolg war.

Zwischenzeitlich hatte ich mich dann auch noch schlau gemacht in Bezug auf Versicherungen und gesetzliche Bestimmungen für Reiseveranstalter, habe Bücher zu dem Thema gelesen und mich ein wenig bei anderen Anbietern umgeschaut. Gleichzeitig wollte ich ganz eigene Touren basteln, die wirklich die Wünsche meiner Gäste befriedigen, Ihnen aber auch die Vielfalt der Philippinen aufzeigen.

Nach meinen ersten individuellen Abenteuerreisen konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und weiß auch schon deutlich mehr, worauf es ankommt. Und ich habe riesigen Spaß dabei, den Menschen „meine Philippinen“ zu zeigen, sie an meine schönsten Plätze zu lotsen, sie mit Kultur und Menschen in Berührung zu bringen. Es scheint sich ein wenig herumgesprochen zu haben, dass ich Reisen veranstalte, und ich stecke mitten in den Planungen für die nächsten Touren.

Worauf ich mich jetzt schon besonders freue: mein erstes Triathlon-Camp nächstes Jahr im April / Mai, was ebenfalls auf einige Leser-E-Mails zurück geht und voraussichtlich für ein paar Wochen auf Bohol und Siquijor Island stattfinden wird. Mittlerweile gibt es ja auch sehr schöne Events auf den Inseln, auf die man dann hin trainieren könnte. Ich selber bin auch begeisterter Triathlet und könnte so noch weitere Interessen miteinander kombinieren.

Ich habe in den letzten Monaten daraus gelernt, dass mit viel Leidenschaft und dem nötigen Einsatz sehr viel erreicht werden kann. Dabei sind Familie, Freunde und natürlich auch PartnerIn als Unterstützer Gold wert. Wichtig ist auch, dass man sich Ziele aufschreibt und einen Masterplan entwickelt, um sie auch in die Realität umsetzen zu können. Nicht zuletzt ist auch etwas Glück nicht verkehrt, aber das muss man sich meist erarbeiten:D Wirklich unrealistische Ziele gibt es für mich nicht – wenn man wirklich will, dann findet man auch einen Weg!“

Holger Grethe – zendepot.de

Holger ist Arzt, Blogger und Entrepreneur mit einer Faible für Finanzthemen

„Das „unrealistischste“ Ziel, das ich je erreicht habe, ist sicherlich mit einem Blog über Finanzen Geld zu verdienen, obwohl ich gelernter Arzt bin. Das eine hat einfach überhaupt nichts mit dem anderen zu tun. Und ich habe mich lange Zeit gefragt: Darf ich das überhaupt? Mache ich mich nicht lächerlich, wenn ich über ein völlig fachfremdes Thema schreibe?

Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich keine „offizielle“ Legitimation brauche. Dass ich niemanden um Erlaubnis fragen muss, um das zu tun, was ich gerne tue. Dass es den Leuten gar nicht so wichtig ist, welche Abschlüsse und Zertifikate ich im Einzelnen habe, solange ich mich kompetent um ihre Probleme und Bedürfnisse kümmere.“

Christian Gursky- gursky.de

Christian ist Online Marketing Berater für Selbstständige und betreibt den Podcast unternehmer.fm.

„Im Juni 2009 absolvierte ich erfolgreich einen Triathlon über die olympische Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Rad fahren und 10km Laufen), obwohl ich in den zehn Jahren davor vielleicht 500 Meter auf einem Rad hinter mich gebracht habe, 25kg Übergewicht hatte und damit ganz sicher nicht als fit zu bezeichnen war. Dennoch sagte ich aus einer Laune zu, ohne wirklich zu wissen was da auf mich zukam. Mit dem Zieleinlauf erzielte ich meinen größten sportlichen Erfolg, den ich je erreicht hatte. Und der, vor dessen Belastung ich am meisten Angst hatte. Und der, mit dem ich am wenigsten gerechnet hätte.
Was ich daraus gelernt habe: Wenn Du heute glaubst, Du würdest es nicht schaffen, dann beraubst Du Dich selbst. Nicht nur um den ersehnten Erfolg, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung, die in jeder Qual, die länger als 10 Minuten dauert, liegen kann.“

Elias Fischer –  Lebeblog.de

Elias ist Autor, Coach und Speaker zum Thema bewusstes Leben.

„Mir selbst ein guter Freund zu sein“. Ich kann mich noch gut an meine früheren Zeiten erinnern, in denen ich mit mir selbst nicht wirklich gut umgegangen bin. Ich habe nicht an mich geglaubt und die Stimme in meinem Kopf hat sich bei jeder Gelegenheit über mich beschwert.
Nichts war gut genug. Ich war nicht gut genug, mein Leben und all das, was sich darin befand. Ich hatte an allem etwas auszusetzen und war ständig unzufrieden.
Ich sag’s dir, meine Freunde hatten es damals oft nicht leicht mit mir.

Aus dieser Ausgangssituation daran zu glauben, dass ich mir selbst und dem Leben mit mehr Freundlichkeit begegne, war ziemlich „unrealistisch“. Vielleicht übertreibe ich ein wenig, aber ich war schon ein richtiger „Kotzbrocken“ 🙂

Natürlich habe ich irgendwann gemerkt, dass ich damit nicht wirklich an Nähe, Geborgenheit, Freude und Glück komme. Eine tiefere Beziehung zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen war kaum möglich.
Aber ich hatte irgendwann den Wunsch danach; nach dieser Verbindung zum Leben und nach innerem Frieden. Ich begann mich zu reflektieren und mich in kleinen Schritten zu ändern.

Heute empfinde ich mich selbst als völlig neuen Menschen. Ich hab viel über das Leben gelernt und einen Weg gefunden, mich selbst zu akzeptieren und anzunehmen wie ich bin.
Das wirkte sich natürlich auch auf meinen Freundeskreis aus, der jetzt aus vielen interessanten, liebevollen Menschen besteht, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Ich merke dabei wieder und wieder, dass ich hier immer weiter in die Tiefe gehen kann. Je mehr ich mit mir im Frieden bin, desto friedvollere Menschen ziehe ich in mein Leben, mit denen eine tiefere Verbindung möglich ist.
Aus dieser inneren Verwandlung heraus habe ich erkannt, dass ich jederzeit der Mensch sein kann, für den ich mich entscheide. Ich kann nach wie vor der „Kotzbrocken“ sein oder in das Gefühl der Liebe gehen, es liegt an mir.

Je nach Ausgangssituation ist der Weg zu einer neuen Persönlichkeit, die einem selbst besser gefällt, mal leichter, mal länger. Es ist jedoch alles möglich, so beschreibe ich es auch in meinem Blog und meinem Buch.

Sei du der Mensch, der du wirklich sein willst.“

Und nun zu DIR!

1. Ich würde mich wahnsinnig freuen zu hören, was Dein unrealistischstes Ziel war, dass Du je erreicht hast und was Du daraus gelernt hast. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

2. Wenn Du diesen Artikel motivierend, inspirierend, anregend, spannend, aufschlussreich, hilfreich oder in sonst irgendeiner Form gut fandst dann teile ihn doch mit so vielen Menschen wie möglich. Lass uns der Welt zeigen, dass es keine unrealistischen Ziele gibt und dass jeder zu viel mehr in der Lage ist, als er sich vorzustellen vermag.

Warum Du einfach mal loslegen solltest (+Rückblick auf die letzten 2 Jahre)

sebastian und vito

Vor etwa 2,5 Jahren hatte ich einen totalen Tiefpunkt erreicht.

Nach 7 Jahren in Thailand, in denen es immer nur aufwärts ging, war ich wieder nach Deutschland umgezogen, weil ich dachte die Abwechslung zu brauchen. Gleichzeitig wollte ich meinen Vater in seiner Firma unterstützen. Leider wurde der Umzug nach Deutschland und die Mitarbeit in der Firma zu einem kompletten Desaster.

Ich verlor dabei über 25,000 Euro persönliche Ersparnisse, wurde richtig gehend depressiv und hasste die Arbeit mit meinem Vater, was sich auf unser Verhältnis auch nicht sonderlich gut auswirkte. Kein Wunder, dass ich einfach nur wieder zurück nach Thailand wollte.

Aber das war gar nicht so einfach.

Zumindest dachte ich das in meiner damaligen Situation.

Was den Ausschlag gab, dass ich es doch einfach machte und wie ich in der Folge einen erfolgreichen Blog startete mit dem ich heute den Großteil meines Lebensunterhalts verdiene beschreibt dieser Artikel.

Raus aus der Scheiße.

Wie gesagt begann alles damit, dass ich mich in einem riesigen Loch befand, das ich immer vezweifelt mit-den-Händen-um-mich-zeigend als „diese Scheiße da“ bezeichnete.

Ich wollte unbedingt wieder zurück nach Thailand. Und ich wollte mir den lang gehegten Traum erfüllen mit einem Online Business den Lebensunterhalt für meine Familie zu verdienen. Ich wollte von eigenen Projekten leben können, die mir wirklich etwas bedeuten und anderen Menschen nutzen. Ich wollte mir meine Zeit frei einteilen können und mein Geld va Online verdienen.

Vor 2,5 Jahren war ich von diesem Ziel jedoch sehr, sehr weit davon entfernt. Alles was ich wollte, war das die Scheiße in die ich mich manövriert hatte irgendwie vorüber geht.

Und in dieser Situation startete ich Mitte 2011 einen Blog unter dem Namen luftschlosser.net.

Das Ziel dabei: andere Menschen dabei zu unterstützen und zu motivieren ihre eigenen Träume zu leben. Er entstand aus meiner Überzeugung heraus, dass man auf diese innere Stimme hören sollte, die nicht aufhört uns an unsere wahren Träume und Leidenschaften zu erinnern.

Diese Stimme hatte mich dazu gebracht mir einige meiner eigenen Träume zu erfüllen, wie z.B. in Thailand zu leben und dort als Tauchlehrer zu arbeiten oder auch einen Job zu finden, der es mir ermöglichte durch die Metropolen Asiens zu fliegen.

Als ich mit der Seite startete war ich mir darüber sehr bewusst, dass ich zwar Menschen dazu motivieren wollte ihre Träume zu leben, aber selbst, zumindest vorüber gehend, sehr weit davon entfernt war das Leben zu führen von dem ich träumte. Ganz im Gegenteil. Schließlich steckte ich in einer tiefen, persönlichen, emotionalen und finanziellen Krise.

Dennoch legte ich einfach mal los.

Was dann passierte war erstaunlich!

Denn meine Energie kam zurück. Mein Optimismus. Meine Lebensfreude.

Ich hatte wieder ein Ziel vor Augen und das motivierte mich. Ich war wieder mit etwas beschäftigt, dass mir Spaß machte.

Und noch etwas geschah. Durch die Beiträge die ich verfasste, um andere zu motivieren motivierte ich v.a. auch mich selbst. Ich machte mir Gedanken nicht nur über meine Seite, sondern über meine eigene Situation und was ich wirklich wollte. Und ich traf endgültig die Entscheidung, dass ich wieder nach Thailand gehen würde.

Neustart in Thailand

So kratzten wir die letzten Ersparnisse zusammen, verkauften unsere Möbel und planten für 5 Monate in Thailand zu überwintern, um Abstand von dem Chaos des letzten Jahres zu bekommen. Und Klarheit wie es weiter gehen sollte.

Als die Entscheidung gefallen war wieder nach Thailand zu gehen beschloss ich auch einen neuen Blog zu starten. Einen Phuket Blog.

Darin wollte ich meine langjährige Erfahrung auf der Insel weiter geben. Aber es sollte mich auch dazu motivieren, die Insel nach unserer Rückkehr noch mal durch die Augen eines Neulings zu sehen.

Es war geplant, die Entwicklung dieses neuen Blogs auf Luftschlosser zu dokumentieren. Immerhin hatte ich mir ein recht ambitioniertes Umsatzziel von 2000 Euro im Monat nach einem Jahr gesetzt. Allerdings schlief die Arbeit am Luftschlosser Blog nach einigen Wochen in Thailand einfach ein.

Falls Du Dich fragst warum.  Es gibt einen einfachen Grund.

Als wir in Thailand ankamen genossen wir erst einmal etwas das Leben. Gleichzeitig steckte ich viel Zeit in die Entwicklung von Phuketastic. Und kurz darauf bekam ich ein Angebot mit Freunden eine neue Firma aufzubauen.

Ich entschied mich das Angebot anzunehmen und konzentrierte mich auf den Aufbau der Firma. In der verbleibenden Zeit schrieb ich weiter auf Phuketastic.

Die Seite kam langsam aber sicher ins Laufen. Die Besucherzahlen stiegen an. Ich bekam immer mehr Emails von Lesern, Anfragen von anderen Bloggern für Round Ups, Interviewanfragen, Kooperationsanfragen.

Erste Einnahmen kamen über die Seite herein.

Und plötzlich hatte ich keine Zeit mehr. Phuketastic, die neue Firma, Luftschlosser, Familie, das alles war zu viel. Ich musste mich entscheiden woran ich arbeiten wollte. Und entschied mich Luftschlosser vorerst hinten an zu stellen.

Ich denke rückblickend auch, dass die Seite Luftschlosser ihren Zweck für mich erfüllt hatte. Vielleicht ging es mir wirklich v.a. auch darum mich selbst zu motivieren mein eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Und das hatte ich geschafft.

Wir hatten uns wieder in Thailand eingelebt. Ein Auto gekauft, unseren Sohn im Kindergarten angemeldet, ein Haus gemietet. Meine Frau begann im Management eines Resorts* zu arbeiten. Wir genossen die Zeit und unser neues, altes Leben.

Wir kehrten nach den geplanten 5 Monaten nicht zurück nach Deutschland zurück. Warum auch. Schließlich waren wir wieder ganz in unserem alten Leben angekommen.

Phuketastic entwickelt sich weiter – Die Firma nicht

In den folgenden Monaten wuchs der Phuketastic Blog weiter und ich veröffentlichte meinen ersten Reiseführer – „Das Handbuch für den ersten Phuket Urlaub“. In der Folge baute ich auch weitere Einkommensströme auf, v.a. im Affiliate Marketing.

Nach 12 Monaten Phuketastic erzielte ich im Dezember 2013 zum ersten Mal Einnahmen von über 1,000 Euro. Mehr als mein früheres Gehalt als Tauchlehrer.

Im Januar 2014  erschien mein 2. Reiseführer „Phuket auf eigene Faust entdecken“ und zum ersten Mal spürte ich die Kraft eines Produkt Launch.

Die neue Firma läuft nicht an

Gleichzeitig lief die neu gegründete Firma bei der ich europäische Hersteller im Badbereich beim Vertrieb in Asien unterstützte nicht so an, wie geplant. Viel Aufwand, wenig Ertrag.

Da wir nicht noch einmal ein weiteres Jahr Zeit und Geld investieren wollten wurde das Projekt eingestellt.

Für mich bedeutete das:

Dass Phuketastic fortan für den Großteil unseres Familieneinkommens sorgen musste. Bis zum März 2014 konnte ich Phuketastic als Nebenprojekt betreiben und die entstehenden Einnahmen komplett auf die Seite legen. Doch seitdem bin ich komplett selbständig. Ohne Netz und doppelten Boden, wie in Deutschland:) Und mit einer Familie, die es zu ernähren gilt.

Aber das ist genau das was ich wollte. Wovon ich geträumt hatte, als ich in Deutschland im falschen Leben fest steckte.

Heute kann ich von zu Hause aus arbeiten. Die Einnahmen aus dem Phuketastic Blog, meinen Reiseführern und der Vermittlung von Reisedienstleistungen sind nach einem recht starken Einbruch zu Beginn der Nebensaison wieder angestiegen und reichen aus um davon leben zu können.

Und ich kann die Entwicklung und die Richtung meiner Geschäfte komplett selbst bestimmen.

Z.B. habe ich aufgrund von großer Nachfrage Phuketastic mittlerweile um eine Reiseagentur erweitert und biete diverse Leistungen für Phuket Urlauber an, wie Mietwägen, Ausflüge, private Touren etc.

Zudem habe ich Anfang des Jahres eine etablierte Firma übernommen, die Hochzeiten auf Phuket organisiert und mir damit ein weiteres Standbein aufgebaut.

1,5 Jahre nach unserer Rückkehr aus Deutschland habe ich nun also einen erfolgreichen Blog aufgebaut, der von über 20.000 Lesern pro Monat besucht wird und meinen Lebensunterhalt zu einem großen Teil finanziert. Ich baue mir ein echtes Business auf, dass ich von zu Hause aus betreiben kann, das mir erlaubt Zeit mit meiner Familie zu verbringen und das mir Spaß macht und in dem ich ganz ich selbst sein kann.

Und all das, weil ich vor 2 Jahren trotz der Umstände und meiner eigenen Zweifel einfach mal angefangen habe Schritt für Schritt in Richtung meiner Träume zu gehen. Weil ich, wieder einmal auf die kleine Stimme in meinem Hinterkopf gehört habe, die hartnäckig darauf gepocht hat, dass ich etwas ändern muss.

Bin ich am Ziel? Bin ich da wo ich endgültig hin will?

Heißt dass ich alles gereicht habe was ich wollte? Nein, noch lange nicht.

Ganz im Gegenteil. Jetzt geht es erst richtig los.

Ich möchte meine bestehenden Geschäfte ausbauen. Ich habe einige Produkte in Planung. Ich möchte die Prozesse automatisieren, mir Unterstützung in die Firma holen und mich mehr um die Planung und das große Ganze kümmern.

Denn ich glaube, daran, dass Wachstum und Entwicklung nie aufhören sollten. Ich habe neue Ziele, neue Herausforderungen, die es anzupacken gilt.

Und diese Seite hier ist Bestandteil meines nächsten ganz großen Zieles. Es soll hier v.a. um eins gehen, nämlich Dich dabei zu unterstützen dir ebenfalls ein Online Business rund um dein Wissen und deine Persönlichkeit aufbauen, das dir den Lifestyle ermöglicht von dem du träumst.

Ich bin heute mehr denn je davon überzeugt, dass wir unser Leben selbst in der Hand haben und unseren eigenen Weg gehen können und müssen. Ich bin überzeugt davon, dass Du in der Lage bist Deine Träume zu verwirklichen und Deinen eigenen Weg zu gehen.

Doch dafür musst Du anfangen und den ersten Schritt machen.

Du kannst alles erreichen was Du willst.

Aber Du musst anfangen.

Also leg los.