Der ultimative Visaguide für den Langzeit Aufenthalt in Thailand

Der ultimative Visaguide für den Langzeit Aufenthalt in Thailand

Du planst langfristig in Thailand zu leben? Und fragst dich wie das mit dem Visum läuft?

Dann aufgepasst!

Gerade für jüngere Menschen, die langfristig in Thailand leben möchten ist die Frage nach dem Visum sehr wichtig. Und das Thema ist nicht ganz so einfach. Im folgenden stelle ich die wichtigsten Regeln & Lösungsansätze zum langfristigen & legalen Aufenthalt in Thailand vor.

Das Thema ist durchaus komplex und ich kann hier nicht auf jeden Einzelfall eingehen. Dennoch versuche ich einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben.

Kurze Zusammenfassung für eilige Leser – das beste Visum für Langzeitaufenthalte in Thailand

Längere Aufenthalte in Thailand sind nicht ohne weiteres möglich.
Benötigt wird dafür entweder ein Visum für den Thailand Aufenthalt oder eine Aufenthaltsgenehmigung (Extension of Stay).

Es wird grundsätzlich zwischen einem Visum für Thailand einerseits und einer Extension of Stay (Aufenthaltsgenehmigung) bzw Residency Permit (Niederlassungsbewilligung) andererseits unterschieden.

Ein Visum, auch ein Non Immigrant Visum mit einjähriger Gültigkeit kann nur außerhalb von Thailand beantragt werden und es muss zwingend nach Ablauf der maximalen Aufenthaltsdauer von 60 bzw 90 Tagen das Land verlassen werden. Es kann dann sofern das Visum noch gültig ist sofort wieder eingereist werden.

Eine Extension of Stay wird innerhalb von Thailand bei der Immigration beantragt und berechtigt zum dauerhaften Aufenthalt in Thailand, normalerweise für ein Jahr, allerdings muss alle 90 Tage Meldung bei der Immigration gemacht werden.

Die 180 Tage Touristenvisa sind ideal für Aufenthalte von einigen Wochen bis Monaten. Also z.B. zum Überwintern.

Das oftmals als Jahresvisum bezeichnete NON Immigrant Visum (egal ob „O“ , „B“ oder „ED“) berechtigt zu beliebig vielen Einreisen innerhalb von 12 Monaten, aber zu einem maximalen Aufenthalt am Stück von 90 Tagen. Danach MUSS ausgereist werden.

Eine Extension of Stay ist nur innerhalb von Thailand bei der Immigration Behörde möglich und an diverse Vorgaben geknüpft. Unter anderem bestimmtes Einkommen oder Vermögensnachweis. Mit einer Extension of Stay kannst du bis zu einem Jahr am Stück in Thailand bleiben ohne das Land zu verlassen und musst nur alle 90 Tage Meldung auf der Immigration machen. Dies geht inzwischen auch online.

Eine Residence Permit ist sehr schwer zu bekommen und berechtigt zum dauerhaften Aufenthalt in Thailand.

Mit der Thailand Elite Karte Mitgliedschaft kannst du für den stolzen Preis von gut 25.000 EURO ein Bleiberecht für 5 Jahre erkaufen.

Alles über die diversen Visa Möglichkeiten für längere Aufenthalte in Thailand

Vorab: Hinweis zum Thailand Visum für kurze Aufenthalte

Ein Visum wird für kurze Urlaubsreisen nicht benötigt. Bei Einreise über einen internationalen Flughafen oder eine Landesgrenze erhältst du als Staatsbürger  der (meisten) EU Länder automatisch eine Aufenthaltsberechtigung für 30 Tage. Es handelt sich dabei um eine visafreie Aufenthaltsberechtigung von max 30 Tagen.
langfristiges visum fuer thailand
Auch wenn dies gerne mit einem 30-Tage Visum verwechselt wird, so sind dies zwei unterschiedliche Dinge! Dieses sog. Visa on Arrival ist eine Visaregelung, die es nur für einige wenige Länder gibt, die keine Visafreiheit in Thailand genießen.

Zur Zeit gilt diese Visa on Arrival Regelung für die folgenden 20 Länder: Andorra, Äthiopien, Bulgarien, Bhutan, China, Estland, Indien, Kasachstan, Litauen, Lettland, Malediven, Malta, Mauritius, Rumänien, San Marino, Saudi Arabien, Taiwan, Ukraine, Uzbekistan und Zypern.Für die Bürger dieser Länder gibt es bei der Einreise in Thailand extra einen Schalter, an dem das Visa on Arrival ausgestellt wird.Für die meisten anderen Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und Schweiz gilt die genannte Visafreie Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage.

Hier eine Liste der 52 Länder mit denen Thailand eine Abmachung über die Visafreie Einreise hat:
  • Argentina
  • Australia
  • Austria
  • Bahrain
  • Belgium
  • Brazil
  • Brunei
  • Canada
  • Chile
  • Czech Republic
  • Denmark
  • Finland
  • France
  • Germany
  • Greece
  • Hong Kong
  • Hungary
  • Iceland
  • Indonesia
  • Ireland
  • Israel
  • Italy
  • Japan
  • Korea
  • Kuwait
  • Laos
  • Liechtenstein
  • Luxembourg
  • Macau
  • Malaysia
  • Monaco
  • Mongolia
  • Netherlands
  • New Zealand
  • Norway
  • Oman
  • Peru
  • Philippines
  • Portugal
  • Qatar
  • Russia
  • Singapore
  • Slovak Republic
  • South Africa
  • Spain
  • Sweden
  • Switzerland
  • Turkey
  • United Arab Emirates
  • United Kingdom
  • United States
  • Vietnam
WICHTIG

Jeder Thailandreisende benötigt einen zum Zeitpunkt der Einreise noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass (bzw 18 Monate für multiple Entry Visa!). Auch Kinder benötigen einen Reisepass!

Die verschiedenen Arten von Visa für Thailand

Für längere Aufenthalte wird zwingend ein Visum benötigt. Hierbei werden diverse Arten unterschieden, von denen ich hier die wichtigsten vorstelle.

Darüber hinaus gibt es auch noch die sog. Extension of Stay, die zum dauerhaften Aufenthalt in Thailand berechtigt (mit regelmäßiger Meldung bei der Immigration) und die Residence Permit.

Dazu mehr weiter unten im Beitrag.

Tourist Visum 60 Tage: Berechtigt zum Aufenthalt von 60 Tagen bei einmaliger Einreise.
Das Tourist Visum gibt es aktuell nur noch für 1×60 Tage. Damit darfst du 1x für max 60 Tage am Stück im Land bleiben. Anschließend kann das Visum einmalig um weitere 30 Tage bei einer Immigrationbehörde innerhalb von Thailand verlängert werden. Danach muss ausgereist werden.

Tourist Visum 180 Tage: Berechtigt zum Aufenthalt von jeweils max 60 Tagen am Stück bei einmaliger oder mehrfacher Einreise.
Mit diesem Visum kannst du innerhalb von 180 Tagen so oft ein und ausreisen, wie du möchtest, darfst aber jedes Mal max 60 Tage am Stück im Land bleiben. Wenn du es gut timst, sogar bis zu 9 Monate in Thailand (mehr dazu weiter unten)

Dieses Visum eignet sich gut für längere Aufenthalte von einigen Monaten, die von einigen Wochen Heimaturlaub oder Reise in ein anderes Land abgewechselt werden. Ideal also für sog. Überwinterer.

Non – Immigrant Visum 90 Tage, entweder einfache oder mehrfache Einreise.
Dieses Visum ist für „normale“ Reisende eher schwierig zu bekommen und erfordert einiges mehr an Unterlagen. Für einen Langzeitaufenthalt sind diese Non Immigrant Visa die besten Visaarten, wenn du eines ausgestellt bekommst.

non immigrant o visum thailand

Folgende Formen des Non – Immigrant Visum gibt es:

  • NON Immigrant Kategorie „B“ – für Geschäftsreisende und für die Anstellung bei einer thailändischen Firma*
  • NON Immigrant Kategorie „ED“ z.B. für Schüler & Studenten, auch als Sprachschüler oder Muay Thai Schüler möglich!
  • NON Immigrant Kategorie „O“ für Ehepartner von thailändischen Staatsbürgern, Rentner ab 50 Jahren & für Freiwilligenarbeit
  • Des Weiteren gibt es auch für Journalisten, Filmemacher und Diplomaten spezielle Visa.

*ACHTUNG: Mit keinem der Visa ist eine Arbeitsaufnahme gestattet. Dafür wird eine separate Arbeitsgenehmigung benötigt.

Wie und wo werden die Visa ausgestellt?

Grundsätzlich gilt:
Alle Visa für Thailand werden ausschließlich bei den thailändischen Botschaften und Konsulaten außerhalb von Thailand ausgestellt. D.h., wenn du bereits in Thailand bist und dein Visum ist abgelaufen, dann musst du zwingend ausreisen und in einem anderen Land auf einer thailändischen Botschaft ein neues Visum beantragen!

Tipp:
Am leichtesten ist es sich die Visa bei den thailändischen Honorarkonsulaten im Heimatland zu besorgen und nicht bei der Botschaft. Noch weniger zu empfehlen, speziell für langfristige Visa sind die Botschaften und Konsulate in den südostasiatischen Nachbarländern von Thailand. Speziell die Botschaften in Singapur und Kuala Lumpur, wie auch das Konsulat in Penang/Malaysia sind recht strikt mit der Vergabe und fordern deutlich mehr Nachweise, als beispielsweise das Konsulat in München.

UPDATE  SEPTEMBER 2016
Seit dem 15.8.2016 ist die Ausstellung von Non Immigrant Visa mit mehrfacher Einreise nur noch durch die Botschaften des Heimatlandes möglich! Die Honorarkonsulate stellen diese nicht mehr aus!

Für alle Visa werden die folgenden Unterlagen benötigt:

  • Ausgefüllter Visa-Antrag
  • 2 Passbilder
  • Reisepass im Original mind. 6 Monate gültig (bzw 18 Monate für multiple Entry Visa!) und noch mind. 1 freie Seite
  • Kopie des Reisepasses
  • Flugticket nach Thailand bzw Bestätigung über die Anreise. Beim Touristenvisum mit Rück- oder Weiterflug oder anderen Unterlagen, die eine Ausreise innerhalb des Visazeitraums belegen! Mehr Infos dazu weiter unten.
  • Ist der Antragsteller unter 15 Jahre alt:
    Kopie der Geburtsurkunde und Kopie der Reisepässe der Eltern, Unterschrift von beiden Erziehungsberechtigten auf dem Visaantrag
  • Bei ausländischen Reisepässen (Antragsteller ohne deutschen Pass, die in Deutschland leben und ein thailändisches Visum beantragen wollen): Kopie der Meldebestätigung oder des Aufenthaltstitels.

Für das 6 Monate gültige Touristenvisum zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Nachweis von mindestens einer zwischenzeitlichen Aus- und Wiedereinreise
    (Flug-, Bus- oder Zugticket, Hotelbuchung oder Visum für Ausland)
  • Hotelbuchung von mindestens einem Aufenthaltsort in Thailand
  • Vermögensnachweis in Höhe von mindestens 5.000 € (Kontoauszug)

Für die NON Immigrant Visa zusätzlich folgende Unterlagen:

Visum – B:

  • Förmliche Kostenübernahmeerklärung der deutschen Firma mit Angabe des Aufenthaltszeitraums, Handelsregisterauszug.
  • Einladungsschreiben (englisch oder deutsch) der thailändischen Firma mit Angabe des Zeitraums der Tätigkeit und Gewerberegisterauszug, Kopie der Arbeitserlaubnis, Arbeitsvertrag

Visum – O:

1. für das sog. Rentenvisum das es ab einem Mindestalter von 50 Jahren gibt:

  • Kopie des Rentenbescheid bzw. Einkommensbescheid (mit mind. 1.200,- €/Monat) oder Vorlage eines Vermögensnachweises (mind. 5.000,- €)

2. für das sog. Ehevisum, falls mit thail. Staatsbürger verheiratet hierfür ist kein Mindestalter nötig):

  •  Kopie d. Heiratsurkunde und Kopie d. Passes d. thail. Gatten/Gattin

3. für den Freiwilligendienst:

  • offizielles Schreiben der Organisation mit Angabe der Tätigkeit und des Zeitraums

4. für Eltern von minderjährigen Kindern mit thail. Pass oder eigenem O – Visum

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Nachweis über das Sorgerecht
  • Vermögensnachweis von 400.000 Baht

Visum – ED:

  • Einladungsschreiben, Aufnahmebestätigung der Schule / Uni / Praktikantenvertrag

Wichtige Hinweise zum Visum

  • Alle diese Visa werden persönlich bei der Botschaft oder Konsulat beantragt und sofort ausgestellt.
  • Eine Beantragung der Visa bei der thailändischen Botschaft in Berlin (nicht den Konsulaten in München etc!!) ist in aller Regel auch auf dem Postweg möglich. Dies dauert 4-7 Tage. Für weitere Infos bitte die zuständigen Stellen direkt kontaktieren.
  • Ein Visaantrag kann frühestens 3 Monate vor der Einreise in Thailand beantragt werden!
  • Innerhalb dieses Zeitraums muss der Antragsteller in Thailand eingereist sein.
  • Die Einreise in das Land wird nur vor Ort vom Immigration Office Thailands gewährt und kann trotz eines gültigen Einreisevisums abgelehnt werden. Die Länge des Aufenthalts wird ebenfalls vom Immigration Office Thailands (beginnend mit dem Einreisedatum) nach der Art des Visums festgelegt.
  • Die genehmigte Aufenthaltsdauer beginnt mit dem Einreisetag. Das Ein- und Ausreisedatum wird vom Immigrationsbüro in den Reisepass gestempelt.
  • ACHTUNG: das Visum wird mit der Ausreise ungültig!! Und kann nach Wiedereinreise nicht weitergenutzt werden

 

Die letzten beiden Punkte sind sehr wichtig:

Wenn du ein 60 Tage Touristenvisum hast mit einer einmaligen Einreisegenehmigung (Single Entry), dann darfst du ab dem Tag der Einreise nach Thailand 60 Tage im Land bleiben. Der letzte Tag steht in den Pass eingestempelt. Solltest du vorher ausreisen verliert dein Visum seine Gültigkeit und du kannst nicht wieder einreisen, auch wenn du noch Tage „übrig hättest“.

Gleiches gilt für ein Non Immigrant Visum mit Single Entry!

Im Klartext: du reist am 1.1. nach Thailand ein und am 2.1. wieder aus. Dann kannst du nicht am 3.1. einreisen und hast noch 58 Tage übrig. Das Visum ist durch die Ausreise einfach nicht mehr gültig!

Wenn du mehrere Ein- und Ausreisen planst, dann beantrage am besten direkt ein Multiple Entry Visum. Je nach Möglichkeiten entweder als Non Immigrant oder 180Tage Touristen Visum.

Falls, dir jetzt der Kopf raucht: hier nochmal ein Überblick über alle Visa für Thailand, inklusive Gültigkeit und Kosten.

Übersicht über die diversen Visa und Kosten

visa arten für thailand langfristig in thailand leben

HINWEIS

Alle Angaben wurden von mir sorgfältig recherchiert, mit der deutschen Botschaft abgeglichen und von der Immigration in Phuket bestätigt. Dennoch kann es in Einzelfällen zu anderen Auslegungen kommen oder sich kurzfristig Gesetze oder deren Umsetzung ändern.

Im Zweifelsfall sollten die Visabestimmungen auf den Seiten der zuständigen Botschaft überprüft werden:

Thailändische Botschaft Deutschland: www.thaiembassy.de/de
Thailändische Botschaft Österreich: www.thaiembassy.at
Thailändische Botschaft Schweiz: thaiembassybern.org/en/index.php

Beantragung des Visum in anderen Ländern als dem Heimatland

Wer sich für längere Zeit in Thailand aufhält und nicht regelmässig in sein Heimatland zurückfliegen möchte muss die notwendigen Visa in einem anderen asiatischen Land beantragen. Dies ist für das 60 Tage Touristenvisum in aller Regel kein Problem.

Bei Non Immigrant Visa sieht das schon etwas anders aus und speziell die Konsulate und Botschaften in Penang, Singapur und auch KL (Kuala Lumpur) sind in den letzten Jahren sehr anspruchsvoll geworden, was die Beantragung angeht. Besonders bei der Beantragung von Non Immigrant Visa der Kategorie „B“ also Business wird ganz genau darauf geachtet ob wirklich alle Unterlagen komplett sind (vollständige Firmenpapiere, Steuerunterlagen der letzten Jahre, die richtigen Stempel und Unterschriften an der richtigen Stelle etc). Und selbst mit allen Unterlagen werden Visa teilweise nicht ausgestellt.

In den letzten Jahren wurden zudem, wie ich aus eigener Erfahrung und vielen Erzählungen und Forendiskussionen weiß nur mehr Single Entry Visa ausgestellt.

Von daher lohnt es sich durchaus sein Visum beim jährlichen Heimaturlaub auf dem Konsulat zu besorgen.

Wie läuft das mit der Einreise nach Thailand und der Aufenthaltsdauer?

Wenn du nach Thailand einreist, egal ob über Landweg oder per Flugzeug wirst du an der Grenze einem Beamten der Immigration gegenüberstehen. Wie alle Beamten in Thailand verstehen sie wenig Spaß und sind sich ihrer Autorität und ihrer Machtposition durchaus bewusst. Darum: freundlich und höflich auftreten und keine dummen Faxen machen. Denn die Entscheidung darüber dich einreisen zu lassen, trotz gültigem Visum liegt bei den Herrschaften der Immigration.

Für die Einreise brauchst du:

  • Deinen gültigen Reisepass
  • die ausgefüllte und unterschriebene TM 6 Arrival Card

Infos zur TM Arrival Card

Vor der Einreise nach Thailand muss jeder Besucher eine sog. Arrival Card ausfüllen. Darin werden persönliche Angaben zum Namen, Geburtsdatum und Passnummer gemacht. Wer ein Visum besitzt trägt hier auch die Nummer ein.

Diese Karte besteht aus zwei Teilen:

Einem für die Einreise – Arrival Card und einem für die Ausreise – Departure Card.

departure karte thailand einreise visum

Diese Departure Card wird bei Einreise mit einem Stempel versehen und ist zwingend notwendig um das Land wieder verlassen zu können. Sollte man diese Karte verlieren muss man auf die örtliche Polizeistelle gehen und einen Verlustbericht erstellen lassen. Mit diesem wird dann problemlos eine neue Karte ausgehändigt.

Pass also gut auf die Departure Card auf, damit du dir Stress und Ärger bei der Ausreise ersparst.

Weiterer Ablauf der Einreise:

Der Immigration Beamte wird deinen Reisepass scannen, dein Visum auf Gültigkeit begutachen und evtl.  vorhandene Stempel aus der Vergangenheit überprüfen. Falls du bereits zahlreiche Stempel im Pass hast, dann kannst du u.U. gefragt werden, was du in Thailand machst. Am besten erzählst du dann, dass du großer Thailand Fan bist und sehr gerne dort Urlaub machst. Oder so:)

Als nächstes wird ein Foto von dir gemacht, dafür musst du evtl Kopfbedeckungen abnehmen.

Anschließend stempelt der Beamte deinen Paß (falls vorhanden dein Visum) und deine Departure Card. Auf dem Stempel im Reisepass und Departure Card ist ein Datum vermerkt. Dies ist der letzte Tag bis zu dem du dich in Thailand aufenthalten darfst. Und markiert somit deine maximale Aufenthaltsdauer in Thailand.

 Was passiert nach Ablauf des Visums? Wie kann ich länger in Thailand bleiben?

Grundsätzlich sind alle Arten von Visum an eine Frist gekoppelt.

Dabei werden zwei Dinge unterschieden:

  1. Die Gültigkeit des Visum selbst: z.B. 180 Tage oder 12 Monate
    In dieser Zeit kann das Visum in Anspruch genommen werden und bei erlaubter mehrfacher Einreise auch beliebig oft ein- und ausgereist werden.
  2. Die maximal erlaubte Aufenthaltsdauer am Stück. Diese beträgt 60 Tage bei Touristenvisa und 90 Tage bei NON Immigrant Visa.

Läuft eine dieser Fristen aus muss grundsätzlich das Land verlassen werden.

Was also macht man nach Ablauf des Visumstempels:

Das ist abhängig von der Art des Visum:

Ohne Visum mit dem 30 Tage – Stempel

Wer ohne Visum einreist bekommt 30 Tage Aufenthalt in den Pass gestempelt und muss dann das Land verlassen. Diese 30 Tage lassen sich einmalig bei jeder Immigration innerhalb von Thailand um 30 Tage verlängern. Die Kosten dafür betragen 1,900 Baht

Danach muss zwingend das Land verlassen werden. Entweder via Landweg oder mit dem Flugzeug. Bei erneuter Einreise gibt es im Normalfall wieder 30 Tage Aufenthalt. Dies wird allgemein als Visarun bezeichnet.

Allerdings ist die Anzahl der möglichen solcher Ein-und Ausreisen mit dem 30 Tagestempel begrenzt. Bis vor ein, zwei Jahren sprach man von maximal 3 Einreisen innerhalb von 180 Tagen. Dies wurde aber inzwischen geändert und es kann durchaus schon beim ersten Visarun zu Problemen kommen.

Leider lässt sich keine pauschale Aussage darüber treffen, wie oft ein Visarun ohne Visum möglich ist. Denn dies liegt im Ermessen des Beamten an der Grenze.

Darum:

Falls du längere Zeit in Thailand bleiben möchtest, dann besorge dir unbedingt vorab ein Visum!

Mit dem Tourist Visum 60 Tage

Nach Ablauf der 60 Tage kann das Visum einmalig bei der Immigration um 30 Tage verlängert werden.

Spätestens danach muss man ausreisen. Bei erneuter Wiedereinreise gibt es weitere 60 Tage. Bei einem Touristenvisum mit 3 Einreisen ist das also max 3 möglich plus 30 Tage Verlängerung bei der Immigration.

Dies ergibt rechnerisch 210 Tage max. Aufenthalt in Thailand.

Wird aber in der Praxis ein paar Tage kürzer sein.

Mit dem NON Immigrant Visum

Du hast ein Non Immigrant Visum mit mehrfacher Einreise, das ein Jahr gültig ist. D.h. spätestens alle 90 Tage musst Du aus Thailand ausreisen und erhältst bei erneuter Einreise weitere 90 Tage Aufenthaltsrecht.

Es empfiehlt sich diese Visaruns immer erst kurz vor Ablauf der 90 Tage zu machen und die letzte Ein-/Ausreise kurz vor Ablauf der 12 monatigen Gültigkeit des Visums. Dann bekommst Du nochmals weitere 90 Tage und kannst dich fast 15 Monate in Thailand aufhalten, bevor du ein neues Non Immigrant Visum bei einer Botschaft/Konsulat beantragen musst.

Wie berechnet sich die maximale Aufenthaltsdauer bzw woher weiß ich wann ich ausreisen muss?

Wie oben beschrieben hat jedes Visum 2 Ablauffristen, die du beachten musst.

  1. Die Gültigkeit des Visum
  2. Die maximale Aufenthaltsdauer pro Einreise

1. Die Gültigkeit des Visum steht direkt auf dem Visum. Das dort angegebene Datum ist der letzte Tag bis zu dem du dieses Visum nutzen kannst.  D.h. wenn du ein Visum mit mehrfacher Einreiseerlaubnis hast, dann kannst du an diesem Tag nochmals nach Thailand Einreisen und erhältst weitere 60 bzw 90 Tage Aufenthalt

2. Die maximale Aufenthaltsdauer pro Einreise beträgt 60 bzw 90 Tage. Bei Einreise wird der letztmögliche Tag bis zu dem du dich in Thailand aufhalten darfst in den Pass und auf die Departure Card gestempelt.

An diesem Tag darfst du bis 23.59 Uhr ausreisen, ab 00.00 Uhr gilt es als Overstay. Eine Strafe wird allerdings erst ab dem 2. Tage Overstay verhängt. Bis dahin gibt es eine Kulanzfrist.

langfristiges visum fuer thailand

Was passiert, wenn man nach Ablauf des Stempels nicht ausreist?

Wer nach Ablauf des Visastempels nicht das Land verlässt begeht einen sog. Overstay. Dafür ist eine Strafe von 500 Baht pro Tag vorgesehen, mit einer Höchstsumme von 20,000 Baht.

Wer länger als erlaubt im Land geblieben ist und sich freiwillig an die Behörden wendet hat in aller Regel keine großen Problem.
Z.B. bei der Ausreise aus Thailand am Flughafen oder einer Landesgrenze zahlt einfach den geforderten Betrag und ist damit in aller Regel aus dem Schneider.

Selbst bei mehrmonatigen oder gar mehrjährigen Overstays war dies lange relativ problemlos möglich.

Inzwischen gelten folgende Regelungen, die auch durchgesetzt werden:

Bei freiwilliger Selbstanzeige bei der Polizei/Immigration:

  • Bis 90 Tage: Geldstrafe von 20000 Baht
  • Mehr als 90 Tage: Geldstrafe von 20000 Baht und Einreiseverbot für 1 Jahr
  • Mehr als 1 Jahr Overstay: Geldstrafe von 20000 Baht und Einreiseverbot für 3 Jahre
  • Mehr als 3 Jahre Overstay: Geldstrafe von 20000 Baht und Einreiseverbot für 5 Jahre
  • Mehr als 5 Jahre Overstay: Geldstrafe von 20000 Baht und Einreiseverbot für 10 Jahre

Anders sieht es aus, wenn man mit einem abgelaufenen Stempel im Pass von der Polizei oder Immigration im Land aufgegriffen wird.

Wirst du nach Ablauf deines Visums in Thailand kontrolliert wirst du erst einmal verhaftet und bleibst bis zu deiner Abschiebung inhaftiert!
Die Kosten für die Abschiebung trägst du. Hast du kein Geld für ein Flugticket bleibst du inhaftiert!

Zusätzlich werden folgende Einreiseverbote verhängt:

  • Mehr als 90 Tage, aber unter einem Jahr:  Einreiseverbot für 5 Jahre
  • Mehr als 1 Jahr Overstay:  Einreiseverbot für 10 Jahre

Welche Möglichkeiten für Visaruns gibt es?

Visaruns sind bewusste Trips über eine Landesgrenze mit dem Zweck ein Visum zu verlängern. Von Thailand aus ist dies recht einfach, da es eine sehr gute Anbindung an die Nachbarländer gibt. Sowohl über den Landweg, als auch über die Flughäfen in Bangkok, Phuket, Samui, Krabi oder Chiang Mai.

Überall in den touristischen Zielen und grösseren Städten gibt es Firmen, die Visaruns organisieren und Gruppen von Ausländern an die nächste Landesgrenze bringen. Dort geht es zur Immigration für den Ausreisestempel, danach kurz ins Nachbarland für einen Einreise- und Ausreisestempel und danach wieder zurück zur thailändischen Immigration für die Wiedereinreise.

Das ganze ist in der Regel in einem (wenn auch sehr langen) Tag erledigt und spätestens beim zweiten Mal ein unangenehmes, aber für viele Ausländer notwendiges Übel. Zu den langen Tagen, den Kosten etc kommt auch noch die teils extrem gefährliche Fahrweise der Minibusfahrer dieser Organisationen. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen.

Wer es sich leisten kann fliegt besser in ein Nachbarland oder fährt mit eigenem Auto oder organisiert diese Touren mit einigen Freunden.

Einige beliebte Ziele für Visaruns:

Von Bangkok aus per Landweg:

Nach Kambodscha

  • Poi Pet
  • Aranyaprathet

Von Chiang Mai aus per Landweg:

Nach Myanmar

  • Tachilek (Mae Sai auf der Thai Seite)

Von Phuket aus per Landweg:

Nach Myanmar

  • Kawthaung aka Victoria Point (Ranong auf der Thai Seite)

Nach Malaysia

  • Sadao südlich von Hat Yai

Mit dem Flugzeug:

Mit dem Flugzeug bieten sich eigentlich alle umliegenden Länder an und sind z.B: mit AirAsia auch sehr günstig zu erreichen.

Von Phuket aus v.a. Penang, Kuala Lumpur, Singapur oder auch Hong Kong. In diesem Artikel gibt es mehrere Vorschläge.
Von Bangkok aus steht einem ganz Asien und die Welt offen. Mit zahlreichen günstigen Airlines lässt sich der Visarun mit einem Kurzurlaub verknüpfen.

Langfristige Aufenthaltsgenehmigungen in Thailand

Während alle bisher aufgeführten Möglichkeiten „nur“ Visa waren, die zur regelmäßigen Ausreise aus Thailand zwingen stelle ich nun die wichtigsten Möglichkeiten der langfristigen Aufenthaltsgenehmigungen für Thailand vor.

Dies sind die:

  • Extension of Stay
  • Residency Permit
  • Thailand Elite Card

Extension of Stay – das „echte“ Jahresvisum

Das Jahresvisum wird nur in Thailand auf Basis eines bestehende Non Immigrant Visum ausgestellt. Dafür müssen neben bestimmten Voraussetzungen, wie thailändischer Ehepartner oder Kinder, Arbeitsgenehmigung auch ausreichende finanzielle Mittel nachgewiesen werden. Damit muss das Land gar nicht mehr verlassen werden, es reicht eine Meldung bei der Immigration alle 90 Tage.

extension of stay thailand jahresvisum

Die Extension of Stay wird u.a. in folgenden Fällen ausgestellt: (in Klammern, kursiv – die Mindestvoraussetzungen)

  • für Rentner (- Mindestalter 50 Jahre, Einkommensnachweis von 65.000 Baht im Monat, oder 800.000 Baht auf der Bank)
  • für Angestellte einer Thaifirma mit gültiger Arbeitsgenehmigung (- altersunabhängig, Gehaltsnachweis von mindestens 50.000 Baht pro Monat, Firma benötigt mind. 4 thailändische Angestellte)
  • für Schüler und Studenten an thailändischen Schulen oder Universitäten. Teilweise auch von Sprachschulen ausgestellt
  • für Ehepartner von thailändischen Staatsbürgern  (- Vermögensnachweis von mind 400.000 Baht oder monatliches Einkommen von mind 40.000 Baht, Ehezertifikat)
  • für Ehepartner von Ehegatten mit gültiger Extension of Stay
  • für Eltern von minderjährigen Kindern mit gültiger Extension of Stay
  • für Investoren, die mind 3 Millionen Baht in Thailand investieren

Nach Ausstellung einer Extension of Stay muss das Land nicht alle 90 Tage verlassen werden. Es reicht eine Meldung bei der zuständigen Immigration Behörde am Wohnort alle 90 Tage. Dies ist auch online möglich.

WICHTIG: falls das Land verlassen wird MUSS vorab eine Re-Entry Permit beantragt werden, da sonst die Extension of Stay verfällt.

Kosten für die Extension of Stay: 1,900 Baht
Kosten für die Re-Entry Permit: 1,000 Baht (einmalig) 3,800 Baht (mehrfach)

reentry permit thailand jahresvisum

Der Prozess eine Extension of Stay zu beantragen ist nicht ganz einfach und es werden unzählige Dokumente verlangt und meist sind mehrere Besuche bei der Immigration nötig. Auch wenn es auf eigene Faust machbar ist, so empfiehlt es sich durchaus einen Dienstleister dafür zu nutzen, um den eigenen Zeitaufwand in Grenzen zu halten.

Zahlreiche Firmen bieten diesen Service an. Preise dafür variieren stark von 15-35.000 Baht je nach Region in Thailand und Firma.

WICHTIG: dieses Jahresvisum MUSS jährlich verlängert werden!

Da dieses Thema deutlich umfangreicher ist werde ich darauf in einem separaten Beitrag genauer eingehen.

Residence Permit – Die Niederlassungsbewilligung

Die Residency Permit ist die einzige „echte“ langfriste Erlaubnis in Thailand zu bleiben. Entsprechend schwer ist es sie überhaupt zu bekommen. Sie wird nur an maximal 100 Personen je Nationalität und Jahr erteilt und ist an diverse Voraussetzungen geknüpft. Hier die wichtigsten:

  • Mindestens 3 Jahre am Stück eine Extension of Stay und bei Antragsstellung (NON Immigrant Visum reicht nicht aus!)
  • Verheiratet mit thailändischem Staatsbürger (und im Idealfall gemeinsame Kinder) ODER
  • Investor mit mind 3-10 Millionen Baht investiert in Thailand ODER
  • Firmeninhaber oder langjähriger führender Mitarbeiter einer thailändischen Firma ODER
  • Experte oder besonders qualifiierte, z.B. Professoren
  • Thaikenntnisse (Sprechen, Lesen)
  • Gebühren: 7,600 Baht Antragsgebühr (nicht erstattbar)
    PLUS bei Erteilung des Visums: 95,700 Baht für Ehepartner von Thais & 191,400 Baht für Singles

Mit der Residency Permit darf man dann unbegrenzt in Thailand bleiben und muss auch keine Meldung bei der Immigration machen. Allerdings muss auch weiterhin eine Re-Entry Permit vor Ausreise beantragt werden.

Elite Card Thailand

Mit der sog. Elite Card bietet die thailändische Regierung die Möglichkeit eine Aufenthaltsgenehmigung zu kaufen. Es gibt dabei diverse Kategorien. Die günstigste Variante kostet 1 Million Thaibaht und ermöglicht einen Aufenthalt von 5 Jahren ohne Visum in Thailand. Auch die 90 Tage Reports auf der Immigration werden dabei für einen übernommen.

Wer das nötige Kleingeld mitbringt und langfristig in Thailand leben möchte hat damit die einfachste Möglichkeit sich problemlos in Thailand aufzuhalten.

Bislang ist dieses Angebot aber ein Flop und nur wenige hundert Ausländer haben davon Gebrauch gemacht.

Fazit zum Visum für den langfristigen Aufenhalt in Thailand

Wie du siehst gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um sich langfristig in Thailand aufzuhalten. Keine davon ist perfekt. Und was du wählst ist von deiner Ausgangssituation und deinen Plänen für Thailand abhängig. Ich hoffe deine wichtigsten Fragen beantwortet zu haben.

Falls du dennoch noch weitere Fragen haben solltest, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Wie du den Mut findest für deine Träume einzustehen

Wie du den Mut findest für den Träume einzustehen!

Ist es nicht komisch, dass wir andere Menschen dafür bewundern, wenn sie ihr eigenes Ding machen und ihren Träumen folgen, uns selbst aber zurückhalten aus Furcht was andere Menschen von uns denken?

Kommt dir das bekannt vor?

Mir schon!

Zumindest ging mir das sehr lange so. Ich habe oftmals sehr lange gebraucht, um mir einzugestehen, was ich wirklich will.

Sei es mein Jugendtraum Tauchlehrer zu werden und im Ausland zu leben oder auch später der Wunsch nicht mehr als Tauchlehrer zu arbeiten und mein eigenes Business aufzubauen.

Immer hatte ich Bedenken diese Träume zu äußern und dafür einzustehen. Ich machte das mit mir selbst aus und vergeudete dabei viel Zeit, die ich besser hätte nutzen können, wenn ich mir früher Unterstützer für meine Vorhaben gesucht hätte.

Warum ich dies machte?

Aus der Angst heraus mißverstanden zu werden. Aus der Furcht auf Ablehnung zu stoßen.

Die Lösung, die mich letztlich dazu brachte, die Dinge endlich zu tun, die ich wirklich wollte war die Antwort auf eine einfache Frage:

Wer, außer dir selbst, hat das Recht darüber zu entscheiden, wie deine Träume und Ziele auszusehen haben!?

Genau:)

Niemand!

Es sind deine Träume, deine Ziele, deine Wunschvorstellungen und nur du alleine hast das Recht darauf darüber zu entscheiden, ob diese für dich stimmig sind.

Falls du diese für erstrebenswert erachtest, dann bist du es dir selbst schuldig alles dafür zu tun, diese auch zu erreichen. Du bist es aber auch den Menschen um dich herum schuldig. Denn indem du dir deine Träume erfüllst wirst du ihnen als Vorbild dienen, auch wenn sie dich vielleicht zunächst nicht verstehen wollen.

Glücklicherweise habe ich in den letzten Jahren einige meiner Ziele erreicht und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln können, wenn es darum ging meine Träume erfolgreich zu verteidigen. Hier findest du einige Tipps, die mir persönlich geholfen haben.

Teile deine Träume & Ziele NICHT mit jedem!

Nicht jeder ist dir wohlgesonnen! Und nicht jeder, der dir wohlgesonnen ist versteht dich.

Leider kommt es viel zu oft vor, dass wir unsere Träume mit Freunden und Familie teilen und diese uns mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten so runtermachen, dass wir jeglichen Mut verlieren für unsere Träume zu kämpfen. Sie machen das nicht unbedingt mit Absicht. Aber es passiert doch immer wieder.

Darum sei vorsichtig, wem du von deinen Vorhaben erzählst und wie du davon erzählst!

Kenne deine Träume & Ziele ganz genau

Je genauer du weißt, was es ist das du eigentlich willst, umso leichter wird es dir fallen anderen selbstbewusst mitzuteilen was es ist.

„mmh, ja mal schauen, vielleicht irgendwas mit, irgendwie im Internet, oder so was“

Das ist keine klare Aussage und zeigt ganz klar, dass du selbst nicht weißt was du eigentlich willst und es dir auch nicht zutraust.

Ich habe z.B lange so herumgestammelt, bis ich für mich selbst klar gemacht habe, dass ich ein Online Business aufbauen möchte. Erst als ich mir sicher war was ich will, konnte ich nach außen hin selbstbewusst auftreten. Aber noch viel wichtiger, ich habe mir zugetraut, dass ich es schaffen kann und dann auch die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

Darum finde ganz genau heraus was du willst und formuliere es als klares, deutliches Statement.

Aus diesen Aussagen können sich interessante Gespräche entwickeln und vielleicht erhältst du sogar positives Feedback zu deinen Stärken (siehe Beispiel 1)

Es geht bei dieser Formulierung viel mehr darum, dass du für dich selbst ganz genau ermittelst, wie dein Ziel eigentlich aussieht. Was das Ergebnis all deiner Bemühungen ist. Und je klarer du dir selbst bist, desto leichter wird es dir fallen es nach außen hin zu vertreten.

Distanziere dich von negativen Einflüssen und trenne dich von falschen Freunden

So hart es auch sein mag.

Wenn du dich auf den Weg machst deine Träume zu verwirklichen so wirst du unweigerlich Menschen zurücklassen müssen. Leider gibt es in deinem Umfeld vermutlich einige Menschen, die dich nicht verstehen können oder wollen. Damit du den Mut nicht verlierst dennoch an deine Ziele zu glauben musst du dich früher oder später von diesen Einflüssen befreien.

In meinem Fall z.B. ist von meinen Freunden aus meiner Jugendzeit niemand übrig geblieben. Die meisten konnten oder wollten nie verstehen, dass ich Tauchlehrer werden wollte, dass ich in Thailand bleiben wollte, das ich geheiratet habe oder dass ich nicht mehr der komasaufende, dauerkiffende Partytyp von früher bin, der ständig nur Scheiße baut. (Das war eine ziemlich akurate Beschreibung meines jüngeren Ich:p)

Und mit den anderen habe ich einfach kaum Gemeinsamkeiten und der Kontakt ist eingeschlafen.

Dafür habe ich zahlreiche neue Bekannte und Freunde mit denen mich viel mehr verbindet.

Und so ist das bei allen Menschen, die ich kenne, die ihren Träumen gefolgt sind.

Suche dir Unterstützer die dich verstehen!

Anstelle von wohlmeinenden Freunden und Familie solltest du nach Gleichgesinnten mit ähnlichen Vorhaben suchen. Heutzutage findest du zu fast jedem Thema Blogs, Foren oder Facebook Gruppen mit Menschen, die bereits das Leben was du vorhast und anderen Menschen, die wie du auf dem Weg sind. Für Auswanderer gibt es z.B. diverse Foren und Facebook Gruppen. Für ortsunabhängige Unternehmer oder digitale Nomaden ebenfalls.

Hier findest du deine Leute!

Deine Community. Menschen, die verstehen was du vorhast und dir wertvolles Feedback und Unterstützung geben können.
Selbstverständlich kannst du dir auch einen Coach oder Mentor suchen oder eine Mastermindgruppe gründen.

Wichtig ist ganz einfach, das du ein Support Netzwerk aufbaust, das dir Sicherheit und Vertrauen gibt.

Weitere Tipps

Ich hoffe diese Tipps helfen dir mehr Mut zu finden, um zu deinen Träumen und Zielen zu stehen.

Abschließend noch einmal das Statement vom Beginn des Artikels:

Absolut niemand hat ein Recht darauf über dich und deine Träume zu urteilen! Klick um zu Tweeten

Steh zu dir selbst und meide Menschen, die dich nicht verstehen wollen! Sie sind es nicht wert, dass du ihnen Aufmerksamkeit schenkst. Darum beachte sie nicht und konzentriere dich lieber auf die Menschen, die dich verstehen und unterstützen.

Mein Jahresbericht 2015 und neue Ziele für 2016

Jahresrückblick 2015Das Jahr 2016 ist zwar schon wieder einige Tage alt, aber ich komme erst heute dazu meinen Jahresrückblick und die Planung für dieses Jahr zu veröffentlichen. Überhaupt habe ich mich in den letzten Wochen in der Onlinewelt sehr rar gemacht und keine neuen Beiträgen oder Newsletter verfasst und auch den Podcast kurzfristig pausiert.

Dafür gibt es gute Gründe aber auch einige Ausreden:)

Der wichtigste Grund und gleichzeitig auch das wichtigste Ereignis im vergangenen Jahr ist die Geburt meines zweiten Sohnes, der am 14.12. auf die Welt kam.

Wie bereits angekündigt wollte ich in der Zeit kurz vor der Geburt und im ersten Monat nach der Geburt meine Arbeitszeit deutlich reduzieren und nur das Nötigste arbeiten. Das ist mir im großen und ganzen gut gelungen und ich habe in den letzten Wochen viel Zeit mit der Familie verbracht. Dennoch gab es einiges an Arbeit, da sich mein Reisebusiness bombastisch entwickelt hat und eine solche Flut von Aufträgen hereingebracht hat, dass ich an vielen Tagen dennoch einige Stunden mit der Abarbeitung zu tun hatte.

Was mir dagegen nicht gelungen ist war das Vorarbeiten der Artikel, Schreiben von Gastbeiträgen und auch neue Folgen für den Podcast. Leider ist mir meine fest eingeplante Assistentin abgespringen, so dass ich die Buchungsanfragen selbst erledigen musste. Und somit blieb wenig Zeit für die anderen Sachen.

Aber gut, das sind wohl eher Luxusprobleme:)

Kommen wir nun zum Jahresrückblick. Jedes Jahr mache ich für mich selbst einen kleinen Rückblick und analysiere wie das Jahr gelaufen ist. Normalerweise mache ich das für mich im stillen Kammerlein, aber eines meiner Ziele für 2016 ist es transparenter zu sein und einen Einblick zu geben, was bei mir klappt und was nicht, so dass du vielleicht das eine oder andere für dich mitnehmen kannst. Jahresrückblicke von vielen anderen Bloggern findest du auch in den Blogparaden von Peer, Marit  (lies hier die Zusammenfassung der Beiträge) und Petra.

Im Jahresrückblick schaue ich mir vor allem zwei Aspekte an:

  1. Welche Höhepunkte und Erfolge gab es zu feiern.
    Nochmals alle großartigen Momenten und erreichten Ziele Revue passieren zu lassen ist eine tolle Einstimmung auf das kommende Jahr und gibt Motivation und Sicherheit die neuen größeren Ziele ebenfalls erreichen zu können.
  2. Was lief weniger gut und welche Rückschläge gab es.
    Nicht immer läuft alles nach Plan. Nicht alle gesetzten Ziele werden erreicht. Manchmal durchläuft man Phasen des Zweifels in denen man am liebsten alles hinschmeißen möchte. Diese Schwierigkeiten zu erkennen und zu analysieren hilft dabei diese in der Zukunft besser in den Griff zu bekommen und evtl. Auslöser zu eliminieren.

Im folgenden also eine Übersicht über meine Erfolge und Rückschläge in 2015 und im Anschluss meine Ziele für 2016.
Die Liste ist nicht vollständig und das Jahr hatte noch einiges mehr in Petto, aber das sind die wichtigsten Punkte, die ich aus meinen Aufzeichnungen in meinem Erfolgstagebuch herausgefiltert habe.

Im Laufe des Jahres werde ich dann regelmäßige Statusberichte zu den aufgeführten Zielen veröffentlichen, so dass nachvollziehbar ist ob ich meine Ziele erreiche und wo ich Schwierigkeiten habe.

Um ehrlich zu sein verursacht mir das Veröffentlichen dieses Beitrags gehörige Bauchschmerzen.
Dieses „Hosen herunterlassen“ ist nicht ganz einfach und es wird bei einigen Menschen nicht unbedingt für Verständnis sorgen, warum ich das so offen mache. Aber ich mache das, weil ich in den letzten Jahren die Power der öffentlichen Zielsetzung gespürt habe. Und auch weil diese offenen Berichte auf anderen Seiten immer sehr motivierend und inspirierend für mich waren.

Mein Ziel ist es nicht nur mich selbst „accountable“ zu halten, sondern auch als Vorbild und Inspiration für diejenigen zu dienen, die etwas in ihrem Leben verändern wollen. Denn genau das habe ich in den letzten Jahren getan. Mich und mein Leben gehörig umgekrempelt.

Noch vor etwas über 3 Jahren war ich im falschen Leben in Deutschland gefangen mit einem mickrigen Gehalt von 1500 EUR brutto, hatte mein gesamtes Erspartes verloren, war depressiv, übergewichtig und den Wunsch wieder nach Thailand zurückzukehren und von meinem eigenen kleinen Onlinebusiness leben zu können.

Wenn ich mir meine Highlights 2015 so anschaue dann kann ich nur eines sagen:

„Unglaublich wie sich mein Leben in den letzten 3 Jahren geändert hat!!“

Sieh dir meine Ziele und Pläne 2016 als Video an

Meine Highlights und Erfolge des Jahres 2015

  • Die Geburt meines zweiten Sohnes Luca Ray am 14.12. war definitiv das Highlight des Jahres. Meine Familie ist mir das Wichtigste und somit steht dieses Ereignis an oberster Stelle. Wie bei meinem ersten Sohn war ich ganz nah dabei und habe drei Nächte gemeinsam mit meiner Frau im Krankenhaus übernachtet.
  • Mein Jahresumsatzziel von 100.000 EUR übertroffen. Eines meiner Hauptziele für 2015 war ein Jahresumsatz von mind. 100.000 EUR. Dabei dachte ich eigentlich an ein persönliches monatliches Brutto Einkommen von 10.000 EUR, was ich aber weitem nicht erreicht habe. Aber als ich alle Umsätze, der gebuchten Ausflüge, Mietwagen, Hochzeiten usw sowie die tatsächlich eingegangen Zahlungen durch Buchverkäufe, Thaikurs und Affiliateprovisionen zusammengerechnet habe kam ich auf einen Gesamtumsatz von etwas über 100.000 EUR.
  • Mit Phuketastic über 277.000 Besucher erreicht und knapp 765.000 Seitenaufrufe erzielt.
    Wow, mehr als eine viertel Million Menschen kamen auf meine Seite. Mehr als meine Heimatstadt Augsburg Einwohner hat:)
  • Mein Darlehen über 7. 000 EUR für die Übernahme des Hochzeitsbusiness vorzeitig zurückgezahlt
    Ich hatte mir 2014 ein Darlehen für den Kauf des Hochzeitsbusiness mit einer Laufzeit von 2 Jahren aufgenommen. Da das Geschäft so gut lief konnte ich diese nach bereits 11 Monaten voll zurückzahlen.
  • 10.000 EUR als Sicherheitsreserve angespart
    Als ich 2013 aus Deutschland nach Thailand zurückkehrte war ich vollkommen pleite und hatte mein gesamtes erspartes verloren. Nach zwei Jahren Aufbauzeit in denen mein Business gerade so zum Leben reichte war nun im dritten Jahr endlich die Möglichkeit gekommen wieder etwas größere Beträge zur Seite zu legen
  • Drei Monate mit je über 7000 EUR Einnahmen
    Meine drei besten Monate hatten jeweils über 7.000 EUR Einnahmen nach Abzug aller variabler Kosten (aber vor Abzug meiner fixen Business Ausgaben, wie Hosting, Leadpages, Buchhaltung, Personal, Steuern, Sozialabgaben). Bester Monat war der März mit 7.283 EUR. Der beste Monat nur für Phuketastic.com hatte Einnahmen von knapp 5.700 EUR.
  • Komplett passives Einkommen von im Schnitt 1.039 EUR im Monat
    Neben einigen eher aktiven Einkommensquellen (Buchungsseite, Produktlaunch, Hochzeiten) habe ich im Schnitt auch über 1000 EUR komplett passiv eingenommen. Dazu zählen Affiliateprogramme, Ebooks und der Thaikurs nach dem Launch( der über 6000 EUR in drei Tagen einbrachte)
  • Meinen Thaikurs für Anfänger Onlinekurs gelauncht
    Lange hatte ich es mir vorgenommen einen Thaikurs zu produzieren und Mitte Mai war es dann endlich soweit. Seitdem sorgt der Kurs für ein nettes kleines und vor allem komplett passives Nebeneinkommen
  • Phuketastic umstruktiert und ein neues Theme verpasst
    Nach knapp drei Jahren war es Zeit einige Bereiche zu überarbeiten und den Fokus anders zu setzen
  • Eine Onlinebuchungsseite für Tourbuchung aufgesetzt und darüber etwa 45.000 EUR Umsatz erzielt
    Ein wichtiger Schritt für die Automatisierung der Buchungsanfragen und einer der Hauptumsatzbringer gerade seit Beginn der Hochsaison.
  • Neue Optin Freebies und Email Sequenz für Phuketastic mit direkter Umsatzsteigerung
  • Mehrfach mit virtuellen Assistenten/Texter/Programmierern/Freelancern zusammengearbeitet um einzelne Arbeiten und Aufgaben auszulagern
  • 10kg abgenommen und Gewicht von 75kg halten
    Bis vor etwa 7 Jahren war ich spargeldürr. Dann nahm ich innerhalb von 3-4 Jahren fast 30kg zu, mehr als 1/3 meines damaligen Körpergewichts. Dieses Gewicht wieder zu verlieren war eines meiner wichtigsten Ziele in den letzten beiden Jahren. 2014 nahm ich etwa 10kg ab und in 2015 dann nochmals 10kg. Inzwischen habe ich mein Wunschgewicht erreicht, wenn auch noch nicht meine Wunschfigur, was Ziel für 2016 ist.
  • 4 Wochenendtrips mit der Familie unternommen
    Eines der Ziele war es häufiger kleine Wochenendausflüge mit 2 Übernachtungen mit meiner kleinen Familie zu unternehmen und dabei v.a. Ziele zu besuchen, die meinem Sohn gefallen. 2016 waren wir 2x in Bangkok und dabei u.a. zum wiederholten Male im Siam Ocean World, und zum ersten Mal im Kidzania Freizeitpark, 1x in Krabi in einem tollen Hotel (danke meiner Tante für die Einladung:)) und 1x in Khao Lak im Manathai Resort nur zum Ausspannen. Darüber hinaus waren wir auch für eine ganze Woche in Nakhon Sri Thammarat auf der Mönchsweihe meines Schwagers.
  • Sehr viel Zeit mit meinem Sohn verbracht
    Ich wollte unbedingt mehr gemeinsame Zeit mit meinem Sohn verbringen und so waren wir im letzten Jahr regelmäßig gemeinsam am Strand oder im Clubhouse unserer Anlage am Pool, haben einige kleine Dschungeltouren gemacht, waren gemeinsam auf Bootstouren und beim Motorroller fahren. Und ganz besonders wichtig: Ich habe ihn an jedem einzelnen Tag persönlich in den Kindergarten gebracht und bis auf 6 Tage auch jedesmal selbst wieder abgeholt.
  • Meinen Podcast gestartet und 10 Folgen produziert/veröffentlicht
    Podcasten wollte ich schon lange ausprobieren und dann habe ich es einfach mal gemacht, was eine super Erfahrung war.
  • Als Speaker für den Lebe dein Potential Kongress eingeladen worden
    Auch wenn ich nicht ganz sicher bin wie ich in diese illustre Runde der Speaker dieses Online Kongress gelangt bin, aber ich wurde eingeladen
  • Eine neue Mastermind Gruppe gestartet
    Um genau zu sein waren es sogar zwei aus einer musste ich dann aus Zeit gründen leider wieder aussteigen
  • Kontakt zu vielen tollen und inspirierenden Menschen gehabt
    Durch den Podcast und die Online Businesses aber auch durch diverse lokale Kontakte konnte ich viele tolle Menschen persönlich oder virtuell treffen.
  • Im Dezember meine Arbeitszeit massiv reduziert und ab 10.12. nur mehr ca. 1-2 Stunden am Tag gearbeitet und dennoch über 5000 EUR eingenommen.
    Rund um die Geburt meines Sohnes habe ich meine Arbeitszeit deutlich reduziert und dennoch sehr gut verdient.
  • Mehrfach Beträge bis zu 100 EUR über Crowdfunding gespendet
    Regelmäßig einen kleinen (und zunehmend größeren) Teil meiner Einnahmen spenden zu können ist eines meiner langfristigen Ziele. 2015 habe ich mehrmals kleinere Beträge bei Spendenaktionen (z.B. auf GoFundMe & Betterplace) gespendet.
  • Immer häufiger und mit immer weniger schlechtem Gewissen NEIN gesagt
    Nein gesagt zu Treffen auf die ich keine Lust hatte, Nein zu Verpflichtungen, Nein zu Zielen, die mir nichts (mehr) bedeuten und das alles ohne mich dabei schlecht zu fühlen

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Meine Schwierigkeiten, Rückschläge und Mißerfolge in 2015

Insgesamt war es ein großartiges Jahr und dennoch gab es einige Phasen in denen es nicht so gut lief. Diese wurden immer eingeleitet von einigen Tagen mit zu wenig Schlaf, zu viel Alkoholkonsum und einer Unterbrechung meines Morgenrituals und meiner Sportroutine.

Das ist gut zu wissen, denn genau da werde ich dieses Jahr ansetzen.

  • Sehr inkonsequent mit meiner Morgenroutine gewesen. Mehrere Phasen in denen es einige Wochen lang sehr gut klappte, dann wieder abreissen lassen.
  • Nicht konstant genug mit meinem Sportprogramm. Auch hierbei gab es einige Phasen in denen ich wochenlang pausierte.
  • Den Thaikurs für Anfänger in der Buchversion nicht veröffentlicht, obwohl fast fertig
  • Den geplanten Ratgeber für Thailand Auswanderer nicht geschrieben und somit auch nicht veröffentlicht
  • Zuviel Zeit im Leerlauf vor dem Computer verbracht ohne irgendetwas konkretes zu tun weil ich mir keine oder nur eine schlechte Tagesplanung gemacht hatte
  • Zuviel Zeit mit Zweifeln verbracht. Ob wir weiter in Phuket bleiben sollen, ob ich mein Hochzeitsbusiness verkaufe oder nicht, ob meine grundsätzliche Ausrichtung richtig ist etc
  • Gegen Ende des Jahres eine längere Phase mit Heimweh verbracht in der ich am liebsten sofort nach Deutschland umgezogen wäre (Glücklicherweise ist das wieder vorbei:))
  • Zuviel Zeit mit dem Beantworten von Emails verbracht
  • Es nicht geschafft einen Assistenten für meinen Kundensupport einzustellen
  • Den Salesfunnel für den Thai Onlinekurs nicht ordentlich aufgebaut
  • Zuviel Zeit mit Grübeln über die richtige Ausrichtung, Message und Zielgruppe für mein ICH Business Projekt verbracht und darum den gestarteten ICH Business Podcast und die Arbeit an meiner eigenen Seite sebastianprestele.de wieder einschlafen lassen
  • Zu oft abends zu lange aufgeblieben und Zeit sinnlos verschwendet
  • Mehrfach deutlich zu viel Alkohol getrunken und dadurch die darauf folgenden Tage müde, schlapp und unproduktiv gewesen
  • Insgesamt emotional zu wenig stabil und immer noch zu viele Auf und Abs
  • Mich immer wieder überfordert gefühlt, da ich einfach zu viele Dinge gleichzeitig am Laufen habe und zuviele Ideen habe, die ich gerne umsetzen würde, so dass ich leider viel zu oft am Ende gar nichts gemacht habe
  • Meine beiden sportlichen Ziele die erfolgreiche Teilnahme am Phuket Marathon und Halbironman nicht geschafft, da mein Körper die Trainingsumfänge noch nicht ganz gepackt hat

Meine wichtigsten Lektionen 2015

  • Die besten, produktivsten und glücklichsten Phasen habe ich immer dann, wenn ich a) nicht zu spät ins Bett gehe b) morgens Sport treibe und c) keinen Alkohol trinke.Darum werde ich für 2016 den Fokus auf meine Morgenroutine  und regelmäßigeren Sport legen und Alkohol noch mehr meiden als ohnehin schon
  • Ich muss lernen noch mehr Arbeit abzugeben, um mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren zu können
  • Es ist ok Ziele auch mal aufzugeben, wenn sie einem nichts bringen. Als ich gemerkt habe, dass mein Körper die Belastung der langen Läufe für den Marathon nicht aushält war es besser aufzuhören. Schließlich mache ich das ja nur zum Spaß
  • Je besser ich meine Tage vorplane umso produktiver bin ich und desto weniger Zeit verschwende ich mit planlosem Herumgeklicke am Computer
  • Ich muss mir mehr freie Zeit zugestehen. Zu oft habe ich mich selbst unter Druck gesetzt, dass ich jetzt etwas auf die Reihe kriegen muss, auch wenn ich mich nicht danach fühlte. Besser ist es die (berufliche) Freiheit, die ich habe auch mal auszunutzen.
  • Nein zu sagen ist wunderbar und ich möchte das noch viel öfter und konsequenter. In der Vergangenheit habe ich mir aus Höflichkeit zuviele Dinge aufgeladen, die ich gar nicht wollte. Jetzt sage ich viel öfter nein und habe keinerlei schlechtes Gewissen dabei
  • Ich bin unglaublich dankbar für das Leben das ich führen darf und das ich mir aufgebaut habe!
  • Zeit mit meiner Familie, speziell den Kindern ist so kostbar. Sie wachsen so schnell heran und ich will diese Zeit noch mehr und noch intensiver auskosten.
  • Ausmisten schafft Freiraum. Es gibt so vieles an altem Zeug, alten Gedanken, alten Verbindungen, alten Gefühlen etc die wir nicht brauchen. Je mehr wir das Aufgeben, desto mehr schaffen wir Platz für Neues.
  • Kritik und negatives Feedback sind Teil des Prozesses und ich lasse diese mich nicht mehr persönlich beeinflussen. Wenn ich mich zeige und Angebote erstelle, Produkte veröffentliche, dann wird es immer Menschen geben die etwas daran auszusetzen haben. Es wird immer wieder etwas geben das schief läuft. Das ist ebenso hat aber nichts mit mir als Person zu tun.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich ein großartiges Jahr hatte und einige meiner größten Ziele erreicht habe. Es geht mir finanziell so gut wie noch nie zuvor und mein Business läuft sehr gut. Gleichzeitig gab es auch Phasen in denen ich alles in Frage gestellt habe, was ich da so tue. Phasen in denen ich starke Zweifel hatte und in denen mich das Heimweh plagte und ich keine Lust mehr auf Thailand hatte.

Durch das Reflektieren des letzten Jahres ist mir aber auch sehr deutlich geworden woher diese Phasen des Zweifelns, des Heimwehs und der Plan- und Antriebslosigkeit kommen, die mich immer wieder befallen und wie ich damit zukünftig umgehen werde.

Meine Ziele für das Jahr 2016

Das letzte Jahr war bereits ein großartiges Jahr und überhaupt habe ich das Gefühl, das es seit meiner Rückkehr nach Thailand stetig bergauf geht. Und auch in 2016 wird es weiter bergauf gehen und es wird mein bestes Jahr aller Zeiten werden.

Damit das so wird habe ich mir natürlich auch einige Ziele gesetzt, die ich erreichen will. Die Ziele sind dabei in diverse Kategorien unterteilt. Wie ich bei meiner Zieleplanung genau vorgehe, dazu in Kürze in einem eigenen Beitrag mehr.

Fitness/Gesundheit/Emotionen

  • Ich trainiere mind. 6x pro Woche (Laufen, Rad, Schwimmen, Kraft)
  • Bis zum 31.12.2016 habe ich ein Sixpack und stelle ein Beweisfoto davon online
  • Bis zum 30.4.2016 habe ich mir die Reste meines Tattoos am Bauch weglasern lassen
  • Bis zum 31.12.2016 führe ich ein mind 5 tägige Saftdetox durch
  • Bis zum 31.12.2016 lasse ich einen kompletten Health Checkup durchführen
  • Ich trinke in 2016 keinen Alkohol
  • Ich nehme am 21.05.2016 erfolgreich am Strongman Run am Nürburgring über 22km
  • Ich absolviere erfolgreich den Ironman 70.3. Phuket am 27.11.2016

Business

  • Ich reduziere mein persönliches Involvement auf Phuketastic auf das Nötigste, streamline die Prozesse und mache das Business viel unabhängiger von mir selbst.
  • Bis zum 31.01.2016 stelle ich den Thaikurs als Ebook/Taschenbuch fertig und veröffentliche es
  • Bis zum 28.02.2016 habe ich einen virtuellen Assistenten für den Kundensupport eingestellt und eingearbeitet
  • Bis zum 28.02.2016 schreibe und veröffentlich ich einen kurzen Ratgeber für Thailandauswanderer
  • Bis zum 31.03.2016 erstelle ich einen Sales Funnel für den Thaikurs mit Email Sequenz und Video
  • Bis zum 30.04.2016 erstelle ich eine Bootcharter Seite für Phuketastic
  • Bis zum 30.04.2016 erstelle ich eine Villa Rental Seite für Phuketastic
  • Bis zum 30.04.2016 erstelle ich eine Fährverbindungsseite für Phuketastic
  • Bis zum 30.09.2016 integriere ich Phuketastic Travel in Phuketastic.com
  • Bis zum 31.12.2016 habe ich einen virtuellen Assistenten für die Betreuung meiner Social Media Kanäle eingestellt
  • Bis zum 31.12.2016 erziele ich über Phuketastic (Blog, Travel, Wedding) Einnahmen (nicht Umsatz) von mind. 100.000 EUR
  • Bis zum 31.03.2016 wird meine persönliche Seite neu gebrandet und gelauncht
  • Bis zum 31.12.2016 baue ich mir für meine persönliche Seite eine Emailliste von mind 10,000 Subscribern auf
  • Bis zum 31.12.2016 starte ich einen Youtube Kanal für mein persönliche Seite und produziere mind. 25 Videos
  • Bis zum 31.12.2016 restarte ich den ICH Business Podcast und veröffentliche mind. 30 weitere Folgen
  • Bis zum 31.12.2016 erstelle und launche ich mind ein neues Produkt für mein persönliches Business
  • Bis zum 31.12.2016  produziere ich mind. 25 Youtube Videos für den Phuketastic Kanal
  • Bis zum 31.12.2016 veranstalte ich mind. 1 Live Workshop
  • Bis zum 31.12.2016 launche ich mind ein physisches Produkt auf Amazon

Finanzen

  • Bis zum 31.12.2016 habe ich mind. 50.000 EUR angespart
  • Bis zum 31.12.2016 habe ich mind 20.000 EUR in ein ETF Portfolio investiert
  • Bis zum 31.12.2016 sehe ich mir diverse Grundstücke an und kaufe bei passender Gelegenheit ein Stück Land als langfristiges Investment
  • Bis zum 31.12.2016 erziele ich regelmäßig passives Einkommen von mind. 5.000 EUR pro Monat
  • Bis zum 31.07.2016 habe ich 10.000 EUR für das Schulgeld meines Sohnes im kommenden Jahr angespart
  • Bis zum 31.07.2016 habe ich eine Lösung für meine Altlasten in Deutschland gefunden

Lifestyle/Beziehungen/Personal Development

  • Ich stehe regelmäßig mind 6x pro Woche um spätestens 6.30 Uhr auf und führe mein Morgenritual durch
  • Ich führe regelmäßig mind 1x die Woche ein Erfolgs- und Dankbarkeitsjournal
  • Ich meditiere regelmäßig 6x die Woche für mind 5-10 Minuten
  • Ich führe pro Woche mindestens ein Skypegespräch mit einem Familienmitglied
  • Ich mache im Mai 2016 eine 1-wöchige Tauchsafari in Ägypten
  • Ich mache bis zum 31.12.2016 eine 2-tägige Dschungeltour gemeinsam mit meinem Sohn
  • Gemeinsam mit meiner Familie verbringe ich mind 2x drei Tage zum Ausspannen in einem schönen Hotel in der Nähe von Phuket
  • Ich erfülle den Traum meiner Frau und reise mit ihr im Juni für drei Tage nach Prag
  • Ich halte mir einen Tag der Woche komplett frei von Arbeit und der Onlinewelt (keine Mails, kein FB, kein Youtube)
  • Ich reise mit Familie im Mai/Juni für 8 Wochen nach Europa
  • Ich kaufe mir bis zum 31.12.2016 eine Honda CRF 250ccm Enduro
  • Ich erlebe mind 100 Sonnenuntergänge und 50 Sonnenaufgänge am Meer/Berge
  • Bis zum 31.12.2016 werde ich Mitglied der Phuket Toastmasters
  • Meine Emotionen besser im Griff haben und rechtzeitig gegensteuern

Charity

  • Ich veranstalte bis 31.12.201 einen Fundraising Event über Phuketastic und spende mind 10.000 EUR zu Gunsten des Phuket Sunshine Village
  • Ich spende jeden Monat mind 50 EUR an ausgesuchte Projekte z.B. lokal oder auf GoFundMe und Betterplace.org
  • Bis zum 31.12.2016 finanziere ich mind 25 Microloans via Kiva.org

Hast du schon deine Zieleplanung für 2016?

Seitdem ich vor einigen Jahren damit begonnen habe mir Ziele zu setzen hat sich sovieles in meinem Leben und Business verbessert. Nicht das immer alles rund läuft oder ich keine Phasen des Zweifelns hätte. Aber das Wissen um die großen wichtigen Ziele hat mir immer eine Richtung vorgegeben und ich habe einige sehr wichtige Milestones erreicht, die ich mir noch vor gar nicht allzulanger Zeit nie hätte träumen lassen.

Darum kann ich dich nur dazu ermutigen dir ebenfalls Ziele zu setzen, die dich wirklich weiterbringen. Was willst du dieses Jahr wirklich erreichen? Es muss keine riesige Liste mit Zielen sein. Aber was wären die Top3 Ziele die du dieses Jahr erreichen willst?

Noch wichtiger aber als dir Ziele zu setzen ist das Committment diese auch zu erreichen, hart daran zu arbeiten und regelmäßig zu überprüfen ob du auf dem richtigen Weg bist.

Dabei kann etwas Druck von außen oftmals Wunder bewirken.

Mache deine Ziele öffentlich. Tritt einer Mastermind Gruppe bei oder gründe ein.
Oder such dir einen Coach der dich bei der Stange hält.

Also, was sind deine Ziele für 2016? Ich würde mich freuen von dir zu hören!

10 wege geld verdienen mit online business

10 Wege um mit deinem Online Business Geld zu verdienen

10 wege geld verdienen mit online business

Immer mehr Menschen verdienen ihr Geld im Internet.

Und auch für Auswanderer und solche, die es werden wollen ist ein Online Business eine hervorragende Art sich den Lebensunterhalt in Thailand zu finanzieren oder zumindest zusätzliche Einnahmen zu erzeugen.

Allerdings ist es für die meisten Menschen noch immer ein großes Mysterium ist, wie man überhaupt im Internet Geld verdienen kann.
Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn auch nicht unbedingt so leicht, wie es oftmals suggeriert wird.

Mit etwas Ausdauer, harter Arbeit, der richtigen Positionierung, etwas Glück und einem Angebot das deine Zielgruppe auch benötigt kannst du online gutes Geld verdienen.

Ich habe es geschafft und viele, viele andere haben es ebenfalls geschafft.

Hier stelle ich dir  10 sinnvolle und nachhaltige Wege vor, um mit deinem Online Business Geld zu verdienen.

Doch zunächst ein kleiner Hinweis auf einige Möglichkeiten des Geld verdienens von denen ich eher abraten würde, zumindest wenn es darum geht ein langfristiges und nachhaltiges Online Business aufzubauen.

Nicht oder nur eingeschränkt zu empfehlen!

Bezahlte Beiträge oder Linkverkäufe

Wenn du einen Blog betreibst dann kennst du sicherlich die Anfragen für bezahlte Beiträge oder einfach nur für die Platzierung von Links zu anderen Seiten. Da der Verkauf von Links und auch das Platzieren von Links in bezahlten Beiträgen gegen die Richtlinien von Google verstoßen, wenn die Links nicht als NoFollow markiert sind, ist diese Einnahmequelle mit höchster Vorsicht zu genießen.

Paidmailer

Eigentlich dachte ich, dass dieser Blödsinn schon lange ausgestorben ist, aber erst vorletzte Woche stieß ich auf einen Beitrag in einer Facebook Gruppe, wo diese Art des Geldverdienens beworben wurde. Wer stundenlang Werbemails lesen möchte, um damit 11,34 EUR im Monat dazu zu verdienen soll das gerne tun, aber es gibt sinnvollere Möglichkeiten um seine Zeit zu verbringen.

Pay per Click Advertisement

Dazu zählt unter anderem Google Adsense. Auch wenn es einige große Seiten gibt, die aufgrund ihrer riesigen Besucherzahlen und hoher Klickpreise in ihrer Nische einigermaßen gute Einnahmen damit erzielen würde ich es dennoch nicht empfehlen.

Erstens haben die meisten Seiten nur wenige Besucher, zweitens kannst du nicht beeinflußen, welche Anzeigen bei dir gezeigt werden und drittens schickst du deine Besucher gegen einen sehr kleinen Betrag weg von deiner Seite anstelle sie an dich zu binden.

Empfehlenswerte Wege Geld mit deinem Blog oder Online Business zu verdienen

Vielleicht wunderst du dich, dass ich Blog oder Online Business schreibe. Das liegt zum einen daran, dass ein Blog kein Business ist.
Es ist vielmehr eine Möglichkeit Aufmerksamkeit zu bekommen, die du dann monetarisieren kannst. Und zum anderen gibt es natürlich auch diverse Möglichkeiten ein Online Business ohne einen Blog zu betreiben, z.B. Online Shops, Software oder Apps.

Hier stelle ich dir nun zehn Wege vor um Online Geld zu verdienen und einige Beispiele, wie diese umgesetzt werden können.

1. Ebooks und Online Kurse

Ebooks und Onlinekurse sind digitale Produkte mit denen du gezielt die Probleme deiner Leser löst.

Im Idealfall führst du vorab eine Umfrage unter deinen potentiellen Kunden durch und baust diese Kurse oder Ebooks direkt auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen auf.

So habe ich es mit meinen Reiseführern und meinem Thailändisch Onlinekurs getan und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine eigenen Bücher und Kurse sorgen jeden Monat für ein nettes Einkommen, das mein früheres Gehalt als Tauchlehrer sogar deutlich übersteigt!

Übrigens musst du für deine Ebooks keine vollkommen neuen Inhalte erstellen. Tim Chimoy hat z.B. seine besten Blogposts genommen, diese um einige neue Ideen erweitert und daraus ein Buch erstellt*, dass sich sehr gut auf Amazon verkauft und ihm ganz nach der Strategie von Thomas (s.o.) neue Leser für seinen Blog bringt.

Ein Ebook kannst du zudem nicht nur über deinen eigenen Blog verkaufen, sondern auch über Amazon Kindle oder auch als Taschenbuch via Amazon CreateSpace und damit eine ganz neue Zielgruppe erreichen. Diese neuen Lesern kannst du über einen kleinen Trick auch zu Newsletter Abonnenten machen, wie Thomas Mangold hier ausführlich beschreibt.

Onlinekurse können im Audio-, Video-, oder Textformat sein oder eine Kombination aus allem. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einige Beispiele für Onlinekurse sind z.B. der Blogcamp Online Kurs* mit dem du das erfolgreiche Bloggen lernen kannst, das Shootcamp ein Onlinekurs für Fotografie, der Business Kurs für Menschen mit vielen Interessen* oder auch mein Sprachkurs Thai für Anfänger Onlinekurs.

2. Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist nichts anderes als Empfehlungsmarketing. Du empfiehlst Produkte, die du selbst nutzt und mit denen du zufrieden bist und erhältst eine kleine oder größere Provision, wenn deine Kunden über deinen Link kaufen.

Dies ist ein großartiger, relativ passiver Weg um Geld zu verdienen, wenn es richtig betrieben wird. Und dazu gehören gute Produkte ebenso, wie ausreichend Besucher und eine Vertrauensbasis, die du zu deinen Lesern und Kunden aufbaust. Je mehr dir deine Leser vertrauen und je besser das Produkt zu ihren Bedürfnissen passt, desto erfolgreicher wird dein Affiliate Marketing sein.

Auf Phuketastic nutze ich Affiliate Marketing und empfehle z.B. Kreditkarten, Mietwagen oder Hotels auf Phuket und erhalte eine Provision, wenn über meinen Link gebucht wird.

3. Beratung und Coaching

Dies ist ähnlich wie Freelancing ein relativ schneller weg um ein Einkommen erzielen, aber da du diese Leistungen über deine eigene Seite anbietest und auf deiner Expertise aufbaust kannst du höhere Preise verlangen und das Angebot nach deinen eigenen Spielregeln erstellen.

Wenn du ein spezielles Wissen hast mit dem du die Probleme deiner Zielgruppe lösen kannst, dann lege deinen Stundensatz fest und los gehts.

Beispiele dafür gibt es sehr viel, hier seien nur beispielhaft genannt: Sebastian Thalhammer bietet Coaching für Polypreneure, Bernd Geropp Coaching für Geschäftsführer und Mark Maslow Online Fitness Coaching an.

Und ich selbst biete mein Wissen und meine Erfahrung ebenfalls im Rahmen einer Beratung zum Thema Leben und Arbeiten in Thailand an.

4. Services

Dazu zähle ich diverse Dienstleistungen, die du über deine Seite anbieten kannst. Es sind keine Beratungen und auch kein Freelancing, da du einen ganz konkreten Service für eine bestimmte Zielgruppe anbietest.

Einige Beispiele:

Der bereits oben erwähnte Tim Chimoy ist Architekt und bietet  einen CAD Zeichenservice für Architekten an.

Maik Pfingsten ist ein Systemingenieur und erstellt Lastenhefte, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht genau weiß das ist, aber es scheint bei ihm zu laufen;)

Und ich biete die Organisation und Buchung von Ausflügen auf Phuket über meine Online Buchungsseite an.

5. Bannerwerbung

Werbebanner sind inzwischen nicht mehr ganz so einfach umzusetzen, wie noch vor einigen Jahren, denn du brauchst dafür große Besucherzahlen, um gute Einnahmen zu erzielen. Die wenigsten Seiten ziehen aber solch große Zahlen an, dass es sich wirklich lohnt, Ausnahmen wie Peer von Selbständig im Netz bestätigen die Regel.

Und auch ich habe schon Werbebanner auf Phuketastic verkauft, die gut bezahlt wurden.

Aber persönlich würde ich diesen Weg nur mit entsprechend viel Traffic und einem Werbepartner gehen, der 100% zur eigenen Seite passt und dessen Angebot für deine Leser einen Nutzen hat. Sie sich also vielleicht sogar freuen die Werbung zu sehen.

6. Apps und Software

Ein Bereich mit dem ich persönlich noch überhaupt keine Erfahrungen gemacht habe sind Apps und Software. Im Grunde genommen ist das nochmals ein ganz eigenes Business Modell, das teilweise eher in den Bereich der klassischen Startups fällt.

Aber auch als zusätzliches Angebot zu einem bestehende Online Business können sich Apps oder Software lohnen.

Vladislav Melnik vom Affenblog hat z.B. das BananaContent Plugin entwickelt und vertreibt dieses recht erfolgreich.

Eine interessante Übersicht zu den Einnahmen von Indie App Entwicklern ist auf dem Blog Hummelwalker zu finden.

Wenn du also in diesem Bereich Ahnung hast und eine gute Idee, dann ist das auf jeden Fall sehr lukrativ.

7. Mitgliederseiten

Mitgliederseiten sind ähnlich wie Onlinekurse allerdings mit dem Unterschied, dass sie nicht gegen Einmalzahlung erhältlich sind, sondern gegen eine (meist) monatliche Gebühr. Dafür bieten sie neben regelmäßig neu erstellten, exklusiven Inhalten fast immer auch einen ausgeprägten Community Aspekt.

D.h. die Mitglieder kaufen wegen der Inhalte und bleiben wegen dem Austausch mit den anderen Mitgliedern und den Machern.

Mitgliederseiten haben für dich als Betreiber den Vorteil, dass du regelmäßig wiederkehrende und vorhersagbare Einnahmen hast. Allerdings musst du auch laufend für neue Inhalte sorgen und in den Foren aktiv sein, um die monatlichen Gebühren zu rechtfertigen.

Eine recht neue, aber bereits hochaktive Mitgliederseite ist der CitizenCircle von Earthcity, in dem es darum geht ein erfolgreiches, ortsunabhängiges Business aufzubauen. Falls dich das interessiert und du dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest ist es absolut eine geniale Community, in der auch ich regelmäßig aktiv bin.

Mit dem Rabattcode PHUKET erhältst du zudem 30 EUR auf den Kaufpreis.

8. Workshops und Seminare

Vielleicht nicht gerade die naheliegendste Art, um ein Online Business zu monetarisieren, aber auch Offline Events können für deine Fans und Kunden ein großartiges und hilfreiches Erlebnis sein und auch für dich eine gute Einnahmequelle darstellen.

Markus Cerenak und Holger Grethe bieten regelmäßig ihre Meisterklassen in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich an und Marcus Meurer und Feli Hargarten haben mit der DNX gleich mal eine eigene Konferenz auf die Beine gestellt.

Und auch ich bin gerade an der Vorbereitung einer Fotoseminarwoche auf Phuket, die ich nächstes Jahr gemeinsam mit einem Profifotografen veranstalten möchte.

9. Online Shops

Vielleicht die naheliegendste oder zumindest auch bei weniger internetaffinen Menschen bekannteste Möglichkeit um im Internet Geld zu verdienen ist mit Online Shops. Dabei bietest du ganz einfach physische oder auch digitale Produkte über einen Shop zum Verkauf an. Dieser Shop kann dein eigener Shop auf deiner Domain sein, oder über Ebay, Amazon, Etsy, Dawanda oder anderen Portalen laufen.

Patrick Baumann betreibt z.B. neben seinen Billardseiten auch einen Online Shop für Billard Bedarf,  und Bastian beschreibt in seiner Artikelserie auf Officeflucht sehr detailliert, wie du dir einen eigenen Amazon Store mit phyischen Produkten aufbaust.

10. Spenden

Last but not least, gibt es auch noch die Möglichkeit die eigenen Fans und Leser um Spenden zu bitten. Vielleicht stellst du dir die Frage, ob und wie das überhaupt funktioniert. Aber, wenn du über Wochen und Monate kostenlos hochwertige Inhalte auf deiner Seite veröffentlichst und deinen Lesern hilfst, dann möchten sich viele dieser Leser bei dir revanchieren.

Und dies ist z.B. mit einem Spendenaufruf möglich. Florian vom Flocblog bittet zB: um Käsekuchenspenden. und Christoph Heuermann von staatenlos.ch hat ebenfalls einen Spendenbutton in seiner Sidebar.

Und ein ganz prominentes Beispiel ist natürlich Wikipedia, die einmal Jahr um Spenden bitten.

Allerdings funktioniert das wohl auch nur dann, wenn du echten Mehrwert bietest und dir eine loyale Leserschaft aufbaust.

Weitere Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen

Freelancing

Der schnellste Weg, um erste Einnahmen zu erzielen ist sicherlich über Freelancing Jobs. Allerdings bist du damit auch weiterhin in der Zeit gegen Geld Falle und baust dir eher einen ortsunabhängigen Job auf, als ein eigenes Business, wie Sebastian von Wirelesslife in diesem Beitrag sehr treffend beschreibt.

Wenn du noch absolut keine Idee hast und wirklich erst einmal Geld verdienen möchtest dann können Freelancing Gigs aber zumindest ein erster Weg sein.

Auch ich habe mir im Jahr 2012 eine Zeit lang mit Übersetzungen aus dem Englischen etwas dazu verdient, um ein Polster für unsere Rückkehr nach Thailand anzuschaffen.

Aber du solltest Freelancing nicht mit dem Aufbau eines eigenen Business vergleichen, außer es ist dein erklärtes Ziel auch weiterhin „nur“ deine Zeit gegen Geld zu tauschen.

Fazit:

Sodele, das waren die wichtigsten Wege, um mit einem Online Business Geld zu verdienen. Gibt es die richtige Art der Monetarisierung?

Wohl kaum. Das ist ganz von deiner individuellen Situation und deinem Business abhängig. Darum probiere einfach aus, was am besten zu dir passt. Starte mit den Varianten, die dir am ehesten zusagen und am leichtesten umzusetzen sind.

Coaching oder auch Affiliate Marketing ist deutlich einfacher um loszulegen, als direkt einen Videokurs zu erstellen, wenn du noch gar keine Besucher hast und nicht weißt, welche Probleme du überhaupt lösen wirst.

Darum fange einfach einmal klein an, probiere aus und nimm nach und nach passende Monetarierungsstrategien hinzu. So habe ich es gemacht und die meisten derer, die ich oben als Beispiele verlinkt habe wohl ebenfalls.

Und jetzt zu dir: Welche Einnahmequellen nutzt du bereits und was funktioniert bei dir besonders gut?

ortsunabhängiges business thailand leben

Wie dir ein ortsunabhängiges Business das Leben in Thailand ermöglicht

ortsunabhängiges business thailand leben

Vor kurzem habe ich eine kleine Umfrage zu den drängendsten Fragen zum Thema „Auswandern nach Thailand“ durchgeführt. Dabei herausgekommen ist eine große Fülle an Fragen. Die meisten davon drehen sich um die Themen Visum, Krankenversicherung und die Lebenshaltungskosten. Diese Fragen beschäftigen alle (Möchtegern-) Auswanderer unabhängig von ihrem Alter und ich werde in den nächsten Wochen noch genauer darauf eingehen.

Doch es gibt noch eine weitere ganz wichtige Frage, die sich sehr viele, insbesondere die jüngeren unter euch stellen, die noch ein paar Jahre bis zur Rente haben.

Wie bitte soll ich mir das Leben in Thailand finanzieren???

Leider ist die Antwort darauf nicht ganz so einfach, wie in anderen klassischen Auswanderungsländern, in denen ausländische Arbeitskräfte gesucht werden. In Thailand ist das Jobangebot für Farangs eher überschaubar. Klar gibt es Stellen im Tourismusbereich, z.B. als Tauchlehrer oder Koch (allerdings fast ausschließlich für Küchenchefs. Selbst als Sous Chef wird es schon sehr schwer).Angebote gibt es auch im Verkauf, z.B. für Immobilien. Und auch einige Call Center bieten Stellen. Wer viel Glück und die entsprechende Qualifikation hat kann auch bei den großen Konzernen Arbeit finden.

Aber im großen und ganzen ist das Angebot nicht gerade groß.

Wenn es keine Arbeit als Angestellter gibt dann denken viele Auswanderer darüber nach sich selbständig zu machen. Naheliegende Ideen sind dabei Bars, Restaurants, Tauchschulen, Immobilienverkauf und Reisebüros. Allerdings gibt es all das bereits ohne Ende und die Wahrscheinlichkeit damit Erfolg zu haben ist äußerst gering.

Wie also können sich auch jüngere Menschen den Traum vom Leben oder zumindest das Überwintern in Thailand erfüllen?

Eine solche Möglichkeit ist es ortsunabhängig zu arbeiten.

Was meine ich damit?

Ortsunabhängig zu arbeiten ist im Prinzip nichts weiter als eine Art Geld zu verdienen ohne dabei von einem festen Ort aus arbeiten zu müssen.

Es gibt dabei die verschiedensten Varianten, wie ein solches ortsunabhängiges Arbeiten möglich ist. Grundsätzlich sind dabei zwei Möglichkeit zu unterscheiden:

1. Als Angestellter einer Firma, die keine Anwesenheit erfordert.
2. Als Selbständiger mit einem Business Modell, das keine Anwesenheit erfordert

In diesem Beitrag möchte ich dir die zweite Variante vorstellen, doch vorab ein paar Worte zum ortsunabhängigen Arbeiten als Angestellter.

Immer mehr Firmen bieten sog. Remote Work Arrangements, also die Möglichkeit die Arbeit zu erledigen ohne Anwesenheitspflicht in der Firma. Dies kann von zu Hause erfolgen, von einem Coworking Space oder grundsätzlich auch von Thailand aus.

Mehr zu diesem Arbeitsmodell findest du im Ratgeber: Remote: Office not required*

Selbständig in Thailand mit einem Online Business

Ich will dir aber jetzt die andere Variante vorstellen. Nämlich dich mit einem Online Business selbständig zu machen, das du auch von Thailand aus betreiben kannst.

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten des Internets um mit eigenen Produkten oder Dienstleistungen ortsunabhängig, z.B. von Thailand aus, ihr Geld zu verdienen.

Ich selbst zähle übrigens auch dazu;)

Denn ich verdiene einen sehr großen Teil meines Lebensunterhalts ausschließlich über das Internet und könnte somit grundsätzlich überall leben. Einzig für die Organisation meiner Hochzeiten muss ich hin und wieder vor Ort sein.

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wie ich mein Geld verdiene.

Hier eine kleine Übersicht:

Ich habe eigene Informationsprodukte erstellt. Also die beiden Reiseführer, Das Handbuch für den ersten Phuket Urlaub und Phuket auf eigene Faust entdecken, sowie den Onlinekurs Thailändisch für Anfänger.

Außerdem empfehle ich diverse Produkte, die ich selbst nutze und mit denen ich zufrieden bin, wie z.B. die DKB Kreditkarte* und erhalte dafür eine Provision. Auch wenn du ein Hotel über meine Seite buchst, siehe meine Hotelempfehlungen, dann erhalte ich eine kleine Provision.

Ab und zu habe ich auch einen Werbepartner auf Phuketastic, der mich dafür bezahlt einen Banner zu schalten.

Außerdem betreibe ich noch einen weiteren Blog und Youtube Kanal und ich bin Inhaber einer Agentur für Hochzeiten auf Phuket.

Mein Hauptgeschäft ist aber inzwischen ganz klar Phuketastic Travel, meine Online Reiseagentur über die ich Ausflüge, Transfers, Mietwägen, Motorboote und vieles mehr organisiere.

All das habe ich mir in den letzten Jahre aufgebaut und kann inzwischen gut davon leben.

Und damit bin ich nicht alleine.

Auch Conni, Patrick, Peer, Sebastian und noch ein Sebastian, Carina, Markus, Mara, Ben und Holger und viele andere können gut bis sehr gut von ihren Blogs bzw den Angeboten, die sie darüber vertreiben leben.

Aber Blogging ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Thomas ist Selbstmanagement Experte und verdient sein Geld vor allem mit Kindle Ebooks, Tim bietet einen CAD Service für Architekten und Sebastian ist u.a. Freelancer für Übersetzungen und Online Marketing. Social Media und PR.

Hier einige der häufigsten Möglichkeiten Online Geld zu verdienen:

1. Freelancing (z.B: Übersetzer, Texter, Webdesign, Grafikdesign)
2. Blogging (Empfehlungsmarketing, Werbung etc)
3. Digitale Infoprodukte (z.B. Online Kurse, Ebooks, Mitgliederportale)
4. Nischenseiten (kleine Webseiten zu ganz speziellen Themen, mit Werbung oder Produkten)
5. Online Shop (Verkauf von physischen Produkte und Versand via externe Anbieter)

Dies ist nur eine kleine Auswahl. Aber mir geht es zunächst einmal darum dich überhaupt darauf aufmerksam zu machen, dass es diese Möglichkeiten gibt und du damit ausreichend Geld verdienen könntest, um in Thailand zu leben. Mehr Ideen für dein Online Business findest du hier.

Die Vorteile eines ortsunabhängigen Online Business

Sich selbständig zu machen ist natürlich immer mit einem kleinen Risiko verbunden, aber im Gegensatz zu den meisten Offline Business hat die Online Variante einige entscheidende Vorteile:

1. Du hast fast keine Startup Kosten

Du kannst für unter 100 Euro oder gar ohne irgendwelche Kosten loslegen. Du hast zu Beginn keine Fixkosten. Du brauchst kein Büro, keine Mitarbeiter und außer einem Laptop auch keinerlei Equipment.

Phuketastic z.B. hat mich zum Start gerade einmal 101 EUR gekostet. 30 EUR für ein Logo, 45 EUR für eine Designvorlage für den Blog und 25 EUR für ein Jahr Hosting und 1 EUR für das erste Jahr Email Autoresponder.

Das war alles.

2. Du kannst problemlos auch nebenbei anfangen

Während du ein Restaurant oder eine Tauchschule nicht mal so am Feierabend schmeißt kannst du mit dem Aufbau eines Online Business starten, auch wenn du noch eine Vollzeitstelle in der Heimat hast. Es reichen 1-2 Stunden neben der Arbeit um einen Anfang zu machen und dir ein erstes Einkommen aufzubauen.

3. Du kannst dein Business überall hin mitnehmen

Vielleicht willst du 3 Monate im Winter in Thailand verbringen, aber den Frühling und Sommer in Deutschland. Kein Problem. Dein Online Business begleitet dich überall hin. Und wenn du in Thailand lebst, dann kannst du von zu Hause, vom Cafe oder auch vom Strand aus arbeiten (wobei das gar nicht so toll ist, wie es sich anhört;))

Klingt gut aber du hast überhaupt keinen Plan wie das gehen soll!?

Das kann ich sehr gut verstehen. Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal von Online Business und Ortsunabhängigkeit gehört habe, dachte ich das wäre zu schön um wahr zu sein. Ein schöner Traum aber eben absolut unrealistisch.

Und heute, wo ich diesen Traum tatsächlich lebe frage ich mich immer wieder ob das eigentlich real ist was ich da mache. Ich habe erst heute meine Abrechnung für den letzten Monat gemacht und habe festgestellt, dass ich in den ersten 8 Monaten des Jahres bereits genausoviel verdient habe wie im gesamten Jahr 2014. Und im Jahr 2014 habe ich bereits mehr verdient als in meinen Angestelltenjobs, die ich zuvor in Thailand hatte. Von zu Hause aus wohlgemerkt!

Es ist also nicht nur ein unrealistischer Traum, sondern wirklich möglich. Natürlich nicht über Nacht und garantiert nicht ohne harte Arbeit. Jeder der dir etwas anderes erzählt ist unseriös!

Aber es ist absolut möglich.

Zurück dazu, wie du es schaffen kannst dir ebenfall ein ortsunabhängiges Business aufzubauen. Leider gibt es dafür keine pauschale Antwort. Es hängt ganz von deinen Interessen, deinen Kenntnisse und deiner Vorerfahrung ab.

Einen ersten Einblick findest du z.B. hier und hier und hier.

Das Wissen darüber, wie du ortsunabhängig dein Geld verdienen kannst findest du auf sehr vielen Seiten. Meiner Erfahrung nach ist die größte Hürde aber weniger das wie oder was.

Die größten Hürden sind deine eigenen Zweifel und dein Umfeld, das dich nicht versteht.

Ich selbst fand die Idee mein Geld im Internet zu verdienen schon immer großartig. Allerdings zweifelte ich daran, dass das ganze überhaupt funktioniert und vor allem ob ich dazu in der Lage wäre. Andere ja klar. Aber ich?

Und dann hatte ich niemand in meinem Umfeld der auch nur ansatzweise verstand, was ich da eigentlich vorhatte. Bis heute habe ich in meinem direkt Umfeld niemand, der sein Geld Online verdient.

Was mir unwahrscheinlich geholfen hat waren meine Online Kontakte. Gleichgesinnte, die ich im Laufe der letzten Jahre kennengelernt habe und die einen ähnlichen Weg eingeschlagen hatten wie ich. Mit vielen bin ich regelmäßig im Austausch. Wir geben uns Feedback, wir unterstützen uns und motivieren uns gegenseitig.

Ohne mein Netzwerk hätte ich mir wohl kaum ein funktionierendes Online Business aufgebaut.

Wenn du also mit dem Gedanken spielst dir ein ortsunabhängiges Business aufzubauen. Egal ob du schon länger mit dieser Thematik vertraut bist aber noch nicht so recht vorangekommen bist. Oder weil ich dich mit diesem Beitrag überhaupt erst auf den Gedanken gebracht habe.

Mein Nummer 1 Tipp für dich wäre deshalb:

Such dir eine Community von Gleichgesinnten, die dich auf deinem Weg unterstützt. Gleichgesinnte, mit denen du Ideen brainstormen kannst und du Feedback und Hilfe bekommst.

Ortsunabhängiges Geld verdienen ist das beste was mir je passiert ist.

Zumindest nach meiner Frau und meinem Sohn, die stehen immer an erste Stelle. Aber gleich danach kommt mein Online Business, denn es erlaubt mir gerade erst unglaublich viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen und in Thailand zu leben ohne mich kaputt zu arbeiten und damit Peanuts zu verdienen.

Ich kann dir nicht sagen, ob das für dich der richtige Weg ist. Aber ich würde dir empfehlen dich sehr intensiv mit den Themen Online Business und Ortsunabhängigkeit zu beschäftigen.

Für mich gibt es nichts besseres und ich könnte mir ganz ehrlich nie wieder etwas anderes vorstellen und ich wünschte mir das noch viel mehr Menschen von diesen unglaublichen Möglichkeiten wüssten und sie nutzen würden, die uns das Internet bietet.

Die vier Komponenten für ein erfolgreiches ICH – Business

Du würdest dein Geld gerne online verdienen? Ortsunabhängig arbeiten? Ein Business aufbauen, das dir etwas bedeutet und dich mit Stolz erfüllt. Und das ohne dich verbiegen zu müssen oder für die nächsten 10 Jahre auf Privatleben und Hobbies zu verzichten?

Damit bist du nicht allein! Ganz und gar nicht. Immer mehr Menschen träumen vom ortsunabhängigen Online Business. Von einem Lifestyle Business. Einem Berufungsbusiness. Oder wie auch immer man es nennen mag.

vier komponenten ich business planIch selbst habe mir in den letzten Jahren ein solches Business aufgebaut und nenne es ICH – Business.

Mein Business dreht sich dabei rund um einen Phuket Blog, der Insel auf der ich seit 10 Jahren lebe und bietet mit Reiseführern, Ausflugsbuchung, Mietwagenservice, Thailändisch für Anfänger Onlinekurs und der Organisation von Hochzeiten diverse Leistungen für Urlauber an.

Das Business lebt von meinem Wissen, meiner Erfahrung und Persönlichkeit und es ermöglicht mir ein gutes Leben. Alles Komponenten eines ICH – Business!

Was genau verstehe ich unter einem ICH-Business?

Wie bereits beschrieben gibt es diverse Begriffe, die relativ ähnliche Dinge meinen, wenn auch es dabei durchaus Unterschiede gibt.

Für mich ist ein ICH  – Business ein Online – Business, das du rund um deine Interessen, dein Wissen und deine Persönlichkeit aufbaust, das dich erfüllt, deinen Kunden einen echten Mehrwert bietet und dir den Lifestyle ermöglicht von dem du träumst.

Die Definition wäre also wie folgt:

ICH – Business = Dein Wissen + echter Mehrwert + Personal Branding + Lifestyle Design

Wie du siehst geht also das Konzept des ICH – Business noch etwas über ortsunabhängiges Business, Berufungsbusiness und Lifestylebusiness hinaus bzw kombiniert diese miteinander.

Im folgenden nun ein Einblick in die einzelnen Komponenten und warum diese für ein ICH – Business so wichtig sind.

1. Dein Wissen

Eine ganz wichtige Komponente des ICH – Business ist, dass es auf deinem Wissen bzw deinen Interessen aufgebaut wird. Anders als z.B. bei einer Nischenseite geht es nicht darum eine Nische nur deshalb zu wählen, weil dort die Konkurrenz gering ist. Wenn du weder ein Wissen über noch ein Interesse an der Nische hast, dann macht es meiner Meinung nach wenig Sinn daraus ein Business zu machen.

Manche können das. Ich kann es nicht. Und wenn du ebenfalls ein kreativer Chaot bist und/oder in irgendeiner Form idealistisch veranlagt, dann wird es dir da vermutlich ganz ähnlich gehen wie mir.

Es gibt so viele Nischen, soviele Ideen, soviele Richtungen die du einschlagen kannst. Warum solltest du dann ein Business auf etwas aufbauen, dass dich nicht interessiert?

Also, suche dir etwas das dich auch wirklich interessiert und du eine gewisse Ahnung hast. Du musst hier nicht der weltgrößte Experte sein. Es reicht, wenn du mehr weißt als ein absoluter Anfänger. Und wenn du dich für etwas interessierst, dann wird das wohl auch der Fall sein!

Etwas anderes ist es, wenn du zuviele Interessen hast und damit sehr viele Gebiete in denen du dich auskennst. Dann bist du ein sog. Scanner, Vielbegabter, Multipotential oder auch Polypreneur.

Wenn das der Fall ist, dann hast du die Qual der Wahl oder kannst du auch mehrere Themen miteinander kombinieren und somit einen ganz eigenen Ansatz erschaffen, der dich von allem was es bereits am Markt gibt abhebt. Für eine systematische Anleitung, die dir zeigt, wie du deine 1000 Ideen und Talente kombinierst empfehle ich dir den Kurs „Starte ein Polypreneur Business“ von meinem Kollegen und Namensvetter Sebastian Thalhammer. Hier kannst du mehr dazu erfahren*.

2. Echter Mehrwert

Ganz wichtig für ein ICH – Business (grundsätzlich natürlich für jedes Business…) ist es, dass du deinen Kunden mit deinem Business wirklichen und echten Mehrwert lieferst. Du kannst diesen Mehrwert auf verschiedene Arten liefern.

Du kannst deine Kunden motivieren, inspirieren, begeistern, unterhalten, amüsieren, erhellen, aufheitern, coachen, unterrichten und unterstützen. Wie und was du genau machst bleibt dir selbst überlassen.

Aber du musst deinen Kunden einen Mehrwert bieten. Du musst ihre Probleme lösen und ihre dringendsten Fragen beantworten. Oder ihnen zumindest dabei helfen sich (vorübergehend) besser zu fühlen.

Wenn du das tust werden dich deine Kunden lieben, sich bei dir bedanken, deine Produkte kaufen und dich weiterempfehlen. Und du wirst glücklich darüber sein ein Business zu haben, dass die Welt ein kleines bisschen besser macht.

Ja, du kannst auch Geld verdienen, indem du Leute abzockst, minderwertige Produkte auf den Markt wirfst oder jeden Scheiß nur wegen ein bisschen Provision bewirbst. Allerdings ist dies wohl nicht sonderlich nachhaltig und, zumindest mit meinem, Gewissen nicht vereinbar.

Es macht auf jeden Fall mehr Spaß und ist deutlich befriedigender zu wissen, dass du mit deinem Business den Leuten wirklich weiterhilfst auch, wenn das vielleicht mit mehr Arbeit verbunden ist und unter Umständen länger dauert bis es sich finanziell auszahlt.

3. Personal Branding

Ihr Wissen und Mehrwert für die Kunden anbieten können viele. Auch in deinem Spezialgebiet bist du vermutlich nicht alleine. Viel eher wird es eine ganze Reihe von anderen „Experten“ geben, viele davon mit deutlich mehr Wissen als du.

Was dein ICH – Business einzigartig macht und dich damit auch von allen anderen Konkurrenten abhebt ist deine Persönlichkeit. Je mehr du ganz du selbst bist und dich und deine Persönlichkeit einbringst umso einzigartiger wird dein Business. Dich gibt es nur ein einziges Mal. Und genau das hebt dich von allen anderen Playern im Markt ab.

Du hast deine ganz eigene Art und Weise Dinge zu sagen und zu erklären. Eine eigene Ausdrucksweise, eigene Erfahrungen und Beispiele und damit bist du ganz automatisch anders als jedes andere Business in deiner Nische.

Das solltest du dir zu nutzen machen und ganz bewusst einsetzen.

Je authentischer du bist umso mehr können sich deine Leser und Kunden mit dir identifizieren. Du ziehst Menschen an, die ähnlich ticken wie du und mit denen du auf einer Wellenlänge bist.

Und damit tust du dir leichter dich in sie hineinzuversetzen, ihre Probleme zu verstehen, ihre Sprache zu sprechen und du musst dich nicht verstellen, sondern kannst einfach so sein wie du wirklich bist.

Das wiederum sorgt für mehr Erfolg und Spaß mit deinem Business.

4. Lifestyle Design

Die 4. letzte Komponente ist ebenfalls äußerst kritisch für den langfristigen Erfolg deines ICH – Business. Es geht darum, dass dir dein Business den Lifestyle ermöglichen muss, den du wirklich willst.

Das bedeutet, dass du dir von Anfang an ganz klar machen solltest wie dein idealer Lifestyle, dein idealer Tag eigentlich aussieht. Tust du das nicht, dann wirst du mit ziemlicher Sicherheit in die falsche Richtung laufen und mit einem Business enden, das zwar funktioniert und dir auch Spaß macht, aber dir keinen Freiraum für dein Leben lässt.

Erst wenn du weißt, wo deine Prioritäten im Leben sind, dann kannst du dein Business bewusst danach ausrichten. Wenn du weißt, wie dein idealer Lebensstil ist dann kannst du Entscheidungen bewusster treffen.

Mir ist es u.a. wichtig, dass ich meinen Sohn täglich in den Kindergarten fahren und abholen kann. Darum mache ich grundsätzlich keine Meetings oder Kundengespräche etc in diesem Zeitraum. Ich habe auch schon Kunden für Hochzeiten abgesagt, weil ich meinem Sohn versprochen hatte bei einer Feier vom Kindergarten dabei zu sein oder auch weil ich lieber an einem Triathlon teilgenommen habe.

Gerade im Falle der Absage für den Triathlon hat das monetär keinen Sinn gemacht. Die Hochzeit hätte mir 800 Euro Umsatz gebracht, für den Triathlon habe ich dagegen 200 Euro Teilnahmegebühr bezahlt;)

Aber ich trauere dem verlorenen Umsatz überhaupt nicht nach, auch wenn er in der Aufbauphase durchaus wichtig gewesen wäre. Aber das Erlebnis Triathlon, insbesondere nach mehreren Wochen Vorbereitung, war mir wichtiger als Geld. Ebenso wie mir das Verhältnis zu meinem Sohn wichtiger ist als alles Geld der Welt.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht auch Kompromisse eingehe und manchmal muss auch die Familie mal zurückstehen. Aber ich habe dennoch eine Richtlinie dafür was mir wichtig ist und entscheide, wenn es hart auf hart kommt (fast) immer zugunsten meines Lifestyles und gegen mehr Geld und Arbeit.

Zur Lifestyle Komponente gehört für mich auch ein ausreichendes Einkommen durch das Business. Das Business muss soviel Einnahmen generieren, dass ich gut leben kann und nicht jeden Cent 3x umdrehen muss. Wie hoch die persönlichen Wohlfühleinnahmen sein müssen ist sicherlich individuell sehr verschieden. Wichtig ist zu wissen, wieviel du brauchst um deinen idealen Lifestyle leben zu können und dann dein Business danach auszurichten.

Wenn ich 3-4 Jahre zurückblicke und meine damaligen Vorstellung von meinem Traumtag mit meinem heutigen Alltag vergleiche, dann lebe ich zu 90% meinen damals formulierten idealen Tag! Daran kannst du erkennen, wie wichtig es ist zu wissen, wohin deine Reise gehen soll.

Es ist somit deine Aufgabe für dich zu formulieren was dir wichtig ist und Regeln aufzustellen nach denen du dich beim Aufbau deines Business ausrichtest. Nur wenn du das bereits vorab weißt kannst du verhindern, dass du in kürzester Zeit in eine Situation gerätst in die du eigentlich nicht kommen wolltest und gar nicht so recht weißt, wie du da hingekommen bist.

Fazit:

Dein ICH – Business besteht also aus den vier Komponenten: Wissen/Interesse,  Mehrwert, Persönlichkeit und Lifestyle. Wenn du diese vier Komponenten miteinander kombinierst hast du gute Chancen ein erfolgreiches und bedeutsames Business aufzubauen. Natürlich geht es auch anders und dafür gibt es viele Beispiele. Aber für mich müssen diese Komponenten zusammenspielen, sondern klappt es mit meinem Business nicht.

Ich will ein Business, das auf meinen Interessen und meinen Erfahrungen basiert, weil ich keine Motivation aufbringe mich mit Nischen auseinanderzusetzen, die mich nicht interessieren. Ich will meinen Kunden echten Mehrwert bringen und mich nicht komplett verstellen müssen, sondern in meinem Business auch ich selbst sein. Und zu guter letzt will ich ein Business haben, dass mir meinen bevorzugten Lifestyle ermöglicht.

Ein ICH  – Business bietet all das und noch viel mehr.

Um dich noch intensiver mit dem Thema ICH-Business auseinanderzusetzen und deine eigene Planung voranzutreiben empfehle ich dir dich in meinen Newsletter einzutragen. Mit der Anmeldung erhältst du sofortigen Zugang auf die „Businessplan Vorlage für dein ICH-Business“, mit vielen Fragen, die dich bei der Planung und Umsetzung deines eigenen ICH – Business unterstützen.

Heirat mit einer thailändischen Frau tipps schengenvisum

Tipps fürs Schengenvisum und die legale Heirat mit deiner Thaifreundin – Interview mit Uwe Klemm

Heirat mit einer thailändischen Frau tipps schengenvisum

Inzwischen bin ich seit mehr als 7 Jahren verheiratet und dennoch kann ich mich noch gut daran erinnern, wie kompliziert es war die Legalisierung unserer Heirat zu organisieren.

Unvergessen bleibt dabei mein Besuch auf dem Standesamt meines Heimatortes, während eines 1-wöchigen, geschäftlichen Aufenthalts in Deutschland. Ich ging einen Tag vor Rückflug zum Gemeindeamt und bat darum mir ein Ehefähigkeitszeugnis auszustellen. Wohlgemerkt für mich….

Die nette Dame sagte: „Kein Problem“. Ich sagte: „Super, meine zukünftige Frau ist aber nicht aus Deutschland“. Darauf sie: „Oh!“ und nahm einen dicken Ordner aus dem Regal, „woher kommt denn ihre Verlobte?“

Auf meine Antwort: „Aus Thailand“ wurde der dicke Ordner wieder zurückgestellt und stattdessen mit einem tiefen Seufzer ein doppelt so dicker Ordner aus dem Regal gewuchtet….

Und dann erhielt ich mehrere Seiten voller Unterlagen, die für die Ausstellung meines Ehefähigkeitszeugnis gebraucht würden. Darunter auch die Ledigkeitsbescheinigung meiner zukünftigen Frau.

Warum das deutsche Standesamt die Bestätigung der Ledigkeit meiner Frau für die Bestätigung MEINER Ehefähigkeit benötigt das ist mir bis heute ein Rätsel.

Jedenfalls habe ich an diesem Tag kein Ehefähigkeitszeugnis bekommen und musste unverrichteter Dinge wieder nach Thailand fliegen.

Etwa 7 Monate und einige hundert Euro später waren dann alle Unterlagen beisammen, übersetzt und beglaubigt, zurück übersetzt, gegenbeglaubigt und wir waren offiziell in Thailand und auch in Deutschland verheiratet.

Die Eheschließung mit einer thailändischen Frau ist leider alles andere als ein einfacher Prozess und birgt viele Hürden und Hindernisse.

Interview mit Uwe Klemm – Tipps für die Eheschließung mit Thais

Diese Erfahrung musste auch Uwe Klemm machen, als er seine Frau heiratete. Seine Erfahrungen und den gesamten Ablauf hat er dokumentiert und durch viele Recherchen und Gespräche ergänzt einen Ratgeber geschrieben, der anderen Paaren dabei hift die Hürden der Bürokratie leichter zu überwinden. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Ganz aktuell hat Uwe auch noch einen zweiten Ratgeber herausgebracht, der sich mit dem ebenfalls sehr wichtigen Thema der Beschaffung eines Schengenvisums für die thailändische Freundin beschäftigt. (Hier kannst du dir den Ratgeber ansehen)

Denn auch wenn überhaupt keine Hochzeit im Raume steht und es nur um eine ganz normaler Urlaubsreise nach Europa geht ist dies nicht so ohne weiteres möglich.

Leider ist auch dieses Thema nicht so einfach und in sehr vielen Fällen werden Visaanträge abgelehnt.

Warum dies so ist, was man dagegen tun kann und welche Tipps und Tricks er sonst noch auf Lager hat, darüber habe ich mich mit Uwe unterhalten.

Die wichtigsten Tipps aus dem Interview:

1. Gute Vorbereitung ist alles

Je besser du vorbereitet bist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Visum klappt bzw, dass die Kosten und Zeitaufwand für die legale Eheschließung im Rahmen bleiben.

2. Die Dokumente auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen

Die angefragten Dokumente können sich ändern bzw unterscheiden sich teilweise je nach Behörde und Ausgangssituation, darum ist es sehr wichtig genau zu wissen, was gebraucht wird und ob alles korrekt vorhanden ist. Darüber hinaus unbedingt die richtige Schreibweise z.B. von Namen überprüfen lassen. Sollte es in den Unterlagen fehlerhafte Schreibweisen geben werden diese abgelehnt und müssen neu ausgestellt werden, was weitere Kosten und Zeitaufwand bedeutet.

3. Unbedingt überprüfen ob die Partnerin bereits einmal legal verheiratet war und wenn ja, ob diese Ehe rechtsgültig geschieden wurde

Viele Ehen werden in Thailand gar nicht erst eingetragen. Und wenn sie legal auf dem Bezirksamt (Amphö) eingetragen wurden, dann werden sie oftmals bei einer Trennung nicht rechtskräftig geschieden. Man geht seiner Wege und das wars. Darum vor einer erneuten Heirat unbedingt klären ob dies vorab noch geschehen muss.

4. Der Knackpunkt bei der Ausstellung des Schengenvisums ist die Rückkehrbereitschaft

Grundsätzlich gehen die (deutschen) Behörden wohl eher davon aus, dass eine Rückkehrbereitschaft in den meisten Fällen nicht gegeben ist. Um also ein Visum zu bekommen gilt es die Behörden zu überzeugen, dass es gute Gründe für eine Rückkehr gibt.

5. Ganz wichtig ist der Eindruck, den die Antragsstellerin auf der Botschaft macht

Die thailändische Antragsstellerin sollte sich möglichst dezent kleiden, keinen übermäßigen Goldschmuck, keine tiefen Ausschnitte oder Miniröcke und sollte sich bemühen eine angemessene, höfliche Sprache zu wählen.

Klingt vielleicht oberflächlich, aber sofern eine Dame den Anschein erweckt aus dem käuflichen Gewerbe zu stammen bzw aus einer der ärmeren, gesellschaftlichen Schichten (und somit mittellos zu sein) so wird das Visum in fast allen Fällen abgelehnt.

Und hier findest du die wichtigsten Links aus dem Video:

Die Bücher von Uwe Klemm auf Amazon (als Taschenbuch und Kindle)

Wie heirate ich (m)eine Thai – Insider Wegweiser durch den Papierkram

Schengenvisum für (D)eine Thai – Insider Wegweiser durch den Papierkram

Auszeit vom Job – Lebe deinen Traum: Sabbatical statt Burn Out

Die Buchkritik auf Farang.com:

http://der-farang.com/de/pages/wie-heirate-ich-meine-thai

Die Webseiten von Uwe Klemm:

http://www.uwe-klemm.eu

http://myasia.uwe-klemm.eu

Ich hoffe, dass du einige wichtige Tipps aus dem Interview mitnehmen konntest. Welche Erfahrungen hast du mit dem Visaantrag und der Legalisierung der Ehe gemacht?

Ein Geständnis. Warum mich meine Freiheit in letzter Zeit nicht 100% glücklich macht.

koh yao yai

Eigentlich hätte ich fast jede Freiheit. Durch meine Selbständigkeit kann ich von zu Hause arbeiten. Ich verdiene inzwischen genug Geld, dass wir gut leben können und ich hätte alle Zeit, um meine Arbeit so auszurichten, dass ich tagsüber Sport machen und Abends störungsfrei Zeit mit der Familie verbringen könnte.

Es gibt nur ein Problem.

Irgendwie bin ich desillusioniert. Ich habe den Flow verloren. Meinen Mojo. Mein Warum. Und ich frage mich seit Wochen, was ich eigentlich wirklich will.

Mein Phuket Blog hat inzwischen seinen ursprünglichen Reiz verloren und ich habe schon seit längerem kaum neue Artikel verfasst. Dies liegt auch daran, dass die neugewonnene Begeisterung für die Insel nach unserer Rückkehr aus Deutschland Anfang 2013 mittlerweile wieder verflogen ist.

Die immer gleichen Fragen meiner Leser, die gestellt werden, obwohl ich sie auf der Seite bereits mehrfach beantwortet habe, langweilen mich zunehmend. Ich kann mich an manchen Tagen kaum aufraffen die dutzenden Mails zu beantworten, die täglich reinkommen. Ich lasse sie dann oft einige Tage lang liegen, um dann teilweise stundenlang am Stück Anfragen abzuarbeiten was zwar etwas Befriedigung bringt, wenn es erledigt ist, mich aber ziemlich stresst. Und durch die späten Antworten verliere ich auch immer wieder mal Aufträge.

Und dennoch ist der Blog ständig in meinem Kopf. Er ist nicht irgendeine Nischenseite, die ich mal erstellt habe und die nun sich selbst überlassen ist. Ich hatte einmal große Pläne dafür. Vieles habe ich bereits erreicht und ich könnte die Seite bzw die Services drum herum noch viel weiter ausbauen. An manchen Tagen denke ich mir, dass es das Beste wäre auf dem bereits erreichten aufzubauen. Tiefer einzusteigen, eine echte Firma mit Angestellten aufzubauen. Sei es verstärkt auf die Reisevermittlung zu setzen, die Vermittlung von Ferienimmobilien zu forcieren oder Beratungsdienstleistungen für Auswanderer anzubieten.

Und dann frage ich mich aber ob ich nicht doch lieber etwas ganz anderes aufbauen will. Unabhängig von allem Tourismus. Unabhängig von Phuket und Thailand.

Den schon vor Wochen angekündigten Thaikurs habe ich immer noch nicht fertig gestellt, was zwar auch an etwas fehlendem Equipment für bessere Tonaufnahmen liegt aber ich hätte dennoch schon längst die fehlenden Lektionen erstellen können.

Mein Wedding Business bringt gutes Geld, aber es stresst mich auch sehr.
Eigentlich bin ich ein totaler Chaot. Dinge zu organisieren entspricht überhaupt nicht meinem Naturell. Daher bin ich vor jeder Hochzeit trotz Checklisten usw immer total gestresst, schlafe schlecht, habe Angst, dass irgendetwas vergessen wurde oder einer der gebuchten Dienstleister nicht auftaucht und das wirkt sich auf alle anderen Lebensbereiche ebenfalls aus. Sobald dann alles gut geklappt hat und ich die begeisterten Hochzeitspaare vor mir habe ist das dann wieder vergessen. Man möchte sagen eigentlich ist es gut, dass ich mir so viele Gedanken mache und meine Arbeit ernst nehme, da dadurch hohe Qualität sicher gestellt ist. Aber der Stress vor der Hochzeit zehrt an den Nerven.

Auch Phuket selbst und Thailand überhaupt nervt mich immer wieder an. Zum wiederholten Male stelle ich mir die Frage ob ich weiter in Thailand leben will. Ob ich innerhalb von Thailand umziehen soll. Oder doch wieder zurück nach Deutschland.

Diese Phasen habe ich immer wieder. Bis vor wenigen Tagen war noch alles gut. Dann dreht sich auf einen Schlag die Stimmung und ich würde am liebsten sofort die Koffer packen.

Und dann doch wieder nicht. Beides hat Vor- und Nachteile und ich weiß nicht so recht wo ich in Zukunft meinen Lebensmittelpunkt lieber hätte.

Diese ganze Unsicherheit darüber was ich eigentlich will lähmt mich. Sie hält mich davon ab einfach eine Richtung einzuschlagen. Oder an einem der bereits laufenden Projekte und Geschäfte weiterzuarbeiten. Und darüber bin ich frustriert, habe ein schlechtes Gewissen und zerbreche mir den Kopf, um endlich herauszufinden, was ich will, damit ich auf eine Richtung festlegen kann.

Aber, eigentlich geht es mir wirklich gut…

Das Seltsame an all dem ist und auch wenn es aufgrund der bisherigen Zeilen überhaupt nicht so klingt, dass es mir eigentlich wirklich gut geht. Und ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit meinem Leben.

Ich habe alle meine mir für dieses Jahr gesetzten Ziele erreicht, habe u.a. einen Triathlon. 15kg abgenommen, kann von zu Hause aus arbeiten und verdiene ganz gut mit meinem Phuket Blog und dem Wedding Business. Ich verdiene gut. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen. Ich habe eine tolle Frau und wunderbaren Sohn, die ich beide über alles liebe.

Aber irgendwie bin ich dennoch mit meiner Arbeit unzufrieden, grüble und bekomme dann kaum etwas auf die Reihe.

Dass es mir im großen und ganzen sehr gut geht ist einerseits super, aber in dieser Situation der Entscheidungsfindung ein Problem. Wäre ich in einer absolut beschissenen Situation gefangen, dann wäre es deutlich einfacher.

Wie vor zwei, zweieinhalb Jahren. Da war alles ganz klar:

Ich steckte in einer riesengroßen Krise in Deutschland fest. Alles was ich wollte war: raus aus dieser Scheiße. Zurück nach Thailand. Mir mit Phuketastic ein Business aufbauen von dem ich gut leben kann und das mir die Freiheit gibt von zu Hause zu arbeiten und meine Zeit frei einzuteilen.

Ich habe meine Ziele erreicht…und jetzt?

Inzwischen habe ich das alles erreicht und bin etwas desillusioniert. Ich weiß nicht so recht ob ich weiter in die gleiche Richtung gehen soll, den Phuket Blog und das Business drum herum weiter ausbauen, diesen persönlichen Blog hier stärker vorantreiben oder doch etwas ganz anderes machen soll.

Eigentlich weiß ich, dass ich mal wieder an einem Punkt angelangt bin an dem ich Veränderung brauche.

Mal wieder. Denn dieser Punkt kommt in meinem Leben in absoluter Regelmäßigkeit, immer dann wenn ich meine Ziele erreicht habe. Wenn ich bekomme habe, was ich will. Wohl typisch für einen Scanner.

Es geht mir wie es Patrick beschreibt, „Das große Ziel zu erreichen wird sehr befriedigend sein, es ist ein großes Glücksgefühl. Doch hier ist das Problem mit dem Glück: Es ist nie mehr als eine Momentaufnahme. Es geht vorbei. Und dann bedeutet ein erreichtes Ziel nicht mehr, als dass es nun Zeit für das nächste Ziel ist. „

Nur was dieses nächste Ziel ist darüber bin ich mir im Unklaren. Dieser Blog sollte es werden, aber irgendwie funktioniert es nicht in der jetzigen Form.

Die Freiheit sich die Zeit zu nehmen, um echte Klarheit zu erlangen

Mein großer Vorteil ist es, dass ich mir aufgrund meiner vorhandenen Freiheit die Zeit nehmen kann, um zu reflektieren und über die Gründe für meine derzeitige Sinnkrise nachzudenken. Ich kann es mir leisten mal einige Wochen lang nicht sonderlich produktiv zu sein.

Und genau diese Freiheit habe ich mir die letzten paar Wochen genommen.

Anfang Dezember verbrachte ich mit meiner Familie auf Koh Yao Yai, einer kleinen sehr ruhigen Nachbarinsel von Phuket. Die Ruhe dort und der phantastische Ausblick auf die Kalksteinfelsen und Inseln der Phang Nga Bucht und das Joggen am einsamen Strand waren Balsam für die Seele und brachten mir bereits einiges an Klarheit.

Ich bin gar nicht so frei, wie ich es sein will

Mir wurde bewusst, wie sehr ich mich durch die Richtung, die ich meinem Phuket Business in den letzten Monaten gegeben habe wieder in eine Abhängigkeit begeben habe. Anstelle mir mehr Freiheit zu schaffen, durch den Aufbau von mehr passiver Einkommensströme setzte ich vermehrt auf Dienstleistungen. Auch wenn diese zumindest teilweise lukrativ sind, so benötigen sie meine geistige Präsenz und ich muss mich doch um einiges persönlich kümmern. Kunden verlangen zeitnahe Antworten. Ich muss viele Dinge organisieren, was mir keinen Spaß macht. Irgendwie habe ich damit das Gefühl mir selbst einen Angestelltenjob geschaffen zu haben. Und das war ganz bestimmt nicht Sinn der Sache.

Viele der Entscheidungen, die dazu führten wurden aus monetären Gesichtspunkten getroffen. Teilweise zu einem Zeitpunkt, als ich noch nicht sicher wahr, ob ich meinen Lebensunterhalt durch meine Selbständigkeit sicher kann. Und diese Entscheidungen stellen sich jetzt als falsch heraus. Zumindest, wenn ich den Spaß und Sinn dabei in den Vordergrund stelle.

Gleichzeitig, stecke ich gedanklich noch immer viel zu sehr in der 9-5 Angestelltenwelt fest. Kein Wunder, dass ich dann ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich vormittags 2 Stunden radeln gehen will anstelle mich an den Schreibtisch zu setzen. Auch wenn ich mir die Zeit frei einteilen könnte.

Und somit bin ich gar nicht so frei, wie ich das eigentlich sein will.

Ich brauche eine neue Herausforderung

Dies wurde mir erst in den letzten Tagen so wirklich klar. Mir fehlt momentan ganz einfach die neue große Herausforderung. Ein neues Projekt, das mich vereinnahmt und begeistert. Eigentlich sollte es ja dieser Blog werden. Aber trotz mehrerer Versuche kann ich mich bislang nicht so recht begeistern. Die genauen Gründe waren mir dafür bislang allerdings nicht so ganz klar.

Doch das hat sich auf einen Schlag geändert. Mir wurde bewusst, dass ich prinzipiell eigentlich schon seit langem genau weiß, was ich wirklich machen will, mich aber bislang nicht getraut habe „all-in“ zu gehen.

Mit diesem Blog wollte ich ursprünglich in diese Richtung gehen blieb dann aber doch bei einem etwas „sichereren“ Thema. Auch wenn ich mit meiner Phuket Seite eine ziemlich klare Positionierung habe, so habe ich es meist vermieden mich selbst zu zeigen, wie ich wirklich bin. Ich habe eine gewisse professionelle Maske aufgesetzt und mich ein wenig dahinter versteckt. Und genau das ist der Grund warum ich mich inzwischen nicht mehr so recht dafür begeistern kann.

Anstelle das zu tun, was ich wirklich machen möchte habe ich eine verwässerte Version dessen ins Leben gerufen. Schon seit einigen Jahren trage ich eine Idee bzw eine Vision meiner Zukunft mit mir herum, die mich wirklich begeistert und die ich verwirklichen möchte. Aber bislang habe ich mich nicht so wirklich getraut „all-in“ zu gehen.

Vermutlich müsste ich einfach nur einmal loslegen und die Dinge ändern, die mich derzeit stören. Fast immer haben sich alle meine Herausforderungen und Probleme von ganz alleine gelöst, wenn ich den Mut fand den ersten Schritt zu gehen und einfach eine Entscheidung für eine Richtung getroffen habe.

So wird es auch diesmal sein.

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will.“ Jean-Jacques Rousseau

Mein Bauch weiß ohnehin schon lange was die richtige Entscheidung ist nur mein Kopf hat andere Pläne. Dieses Dilemma muss ich auflösen um meinen Mojo, meine Energie und auch das Gefühl von echter Freiheit wiederzugewinnen.

Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan:)

NACHTRAG August 2015:

Inzwischen hat sich vieles getan, ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt und viel nachgedacht, den Phuket Blog umgestaltet, vieles automatisiert, den Thaikurs fertig gestellt, mir Hilfe in Form von virtueller Assistenz geholt, biete nur mehr kleine Hochzeiten, die mich nicht mehr stressen uvm. außerdem zeige ich mich jetzt viel authentischer und habe begonnen an meinem großen Ziel zu arbeiten.

All das hat dazu geführt, dass ich derzeit wieder rund um zufrieden bin und mich derzeit tatsächlich frei fühle.

Mal schauen wie lange es diesmal anhält:)

Mein Einnahmenreport für November 2014

Willkommen zu meinem Blog Einnahmenreport für den November 2014

Jeden Monat veröffentliche ich einen Beitrag in dem ich Dir einen Einblick in meine Einnahmen aus meinem Online Business gebe.

Dies hat v.a. zwei Gründe:

1. Du siehst was bei mir funktioniert und was weniger und erhältst dadurch Anregungen aus erster Hand, die Du für Dich selbst umsetzen kannst.

2. Es hilft mir dabei meine eigenen Aktivitäten zu analysieren und zu hinterfragen und mich somit selbst voranzubringen.

So hat jeder was davon=D

Was war im letzten Monat so los?

Der November war ein Monat in dem Höhen und Tiefen sehr eng beieinander lagen. Persönliches Highlight war die erfolgreiche Teilnahme am Laguna Phuket Triathlon auf den ich 5 Monate lang trainiert hatte.

Sehr erfreulich war auch die Entwicklung meines Phuket Blogs mit neuen Besucherrekorden und wiederum sehr guten Einnahmen.

Im Oktoberreport hatte ich bereits angedeutet, dass die Hochsaison auf Phuket begonnen hat und dies war deutlich an den Besucherzahlen, den Anfragen und auch am Umsatz zu spüren. Auch mit meinem Hochzeitsbusiness war ich stark beschäftigt. Neben 7 Hochzeiten, die es zu organisieren galt hatte ich einen großen Schock zu verdauen und die Konsequenzen daraus halten mich nach wie vor auf Trab….

Auf Phuket wurden nämlich Strandhochzeiten verboten!

Bereits vor einigen Wochen wurden alle kommerziellen Aktivitäten an den öffentlichen Stränden untersagt. Leider zählen dazu auch Hochzeiten. Bislang war das kein Problem, da wir ohnehin einen privaten Strand nutzten. Aber die Besitzerin des Strandes entzog uns über Nacht die Erlaubnis für Hochzeiten an diesem Strand.

Da 95% aller von mir organisierten Hochzeiten, speziell alle für die kommenden Wochen bereits gebuchten Hochzeiten, am Strand stattfinden, habe ich jetzt ein Problem.

Aber glücklicherweise konnten wir bereits einige Alternativen ausfindig machen. Dennoch stelle ich mir die Frage, in welcher Form ich mit der Organisation von Hochzeiten in der Zukunft weitermachen will…

Viel Arbeit, aber weniger Produktivität

Im November wollte ich mich verstärkt um die Fertigstellung des Online Thaikurses kümmern und mein Business stärker automatisieren. Beides hat nicht wirklich geklappt.

Der Thaikurs ist jetzt im Beta-Test und ich erhalte sehr gutes und konstruktives Feedback, das ich nun nutzen kann, um den Kurs zu verbessern und endgültig fertig zu stellen. Aber zu konkreten Schritten kam ich noch nicht bzw hatte ich auch nicht wirklich die Muse dazu.

Ich habe einfach zu viele Projekte gleichzeitig am Laufen, es kommen ohne Ende Anfragen herein, die es abzuarbeiten gibt und irgendwie hatte ich den größten Teil des Monats das Gefühl viel zu tun, aber nur sehr wenig produktiv zu sein.

Ein Fortschritt ist zumindest, dass ich jetzt ein Buchungssystem habe, das ich für meine Reiseangebote nutzen kann. Ich muss es nur noch nach und nach mit Inhalten füllen, damit es verwendet werden kann. Eine Aufgabe für den Dezember.

Mein Phuket Online Business im November in Zahlen

In diesem Report gebe ich zunächst einmal nur Einblick in konkrete Zahlen von Phuketastic.com.  Ich habe natürlich auch noch die Einnahmen durch mein Hochzeitsplanungs Business, allerdings handelt es sich dabei nicht wirklich um ein Online Business, auch wenn ich natürlich die Kunden primär über meine Webseiten erhalte.

Besucherzahlen im November 2014

Der November sah wiederum einen neuen Besucherrekord. Insgesamt kamen 25.418 Besucher (+11,9%) auf den Blog, mit 31.812 Sitzungen (+10,6%) und besuchten dabei 87.159 Seiten (+10,9%).

besucherzahlen november 2014

 Die Blogeinnahmen im November 2014

Einen minimalen Rückgang gab es bei den Einnahmen zu verzeichnen. Mit 85.627 Baht bzw 2120 Euro waren es ganze 2 Euro weniger als im Vormonat. Aber ich glaube damit kann ich ganz gut leben:D

Interessant ist, dass sich die Zusammensetzung der Einnahmequellen im Vergleich zum Oktober deutlich verschoben hat. Die Einkünfte aus der Vermittlung von Ausflügen und Touren hat sich verdoppelt. Dafür spielten Sponsored Posts eine geringe Rolle. Bei den Affiliate Einnahmen ist die DKB Kreditkarte etwas eingebrochen, dafür gab es gesteigerte Einnahmen über Amazon.

Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden. Wenn ich noch die Einkünfte aus meinem Hochzeitsbusiness dazu nehme, dann habe ich soviel in einem Monat verdient, wie noch nie zuvor in meinem Leben. (zumindest, wenn ich Jahresendboni aus meiner Vertriebszeit mal außen vor lasse….)

Und so sahen die Einkünfte im Detail aus:

Vermittlung von Ausflügen, Mietwagen, Roller etc = 910 Euro

Mehr als doppelt so viel, wie im Vormonat. Das ist auf jeden Fall erfreulich und hier werde ich in den kommenden Wochen auch noch mehr Fokus auf den Ausbau der Buchungsseiten legen. Eine Buchungssoftware ist angeschafft und muss jetzt nach und nach mit Inhalten gefüllt und das Angebot beworben werden.

Im nächsten Schritt folgt dann auch der Aufbau einer Seite für die Vermittlung von Ferienwohnungen und Häusern.

Affiliate Marketing = 525 Euro

Die Einnahmen durch Affiliate Marketing sind ähnlich wie im Vormonat. Das DKB Konto brachte mit 90 Euro ausbezahlter Provision deutlich weniger ein, allerdings gab es auch neue Sales im Wert von über 300 Euro, die sich dann in den Folgemonaten auswirken werden.

Amazon stieg deutlich an, scheiterte aber knapp an der 200 Euro Hürde. Mal sehen ob der Weihnachtsendspurt im Dezember die Einnahmen darüber bringt.

Mit der Software für einen Sprachkurs* konnte ich ebenfalls über 200 Euro einnehmen. Diese Einnahmen werden dann wohl wegfallen, wenn mein eigener Kurs herauskommt, aber ich hoffe natürlich, dass ich dies deutlich kompensieren kann.

Reiseführer Verkäufe =  451 Euro

Gesunken sind die Einnahmen aus meinen Reiseführern. Den größeren Anteil hatte wiederum das Handbuch für den ersten Phuket Urlaub. Der Ausflugsführer verkauft sich über den Blog und auch als Taschenbuch ganz gut wird aber als Kindle Ebook kaum verkauft. Vielleicht ist der Preis mit 7,90 Euro für den Kindle doch zu hoch. Oder es sind 1-2 schlechte, aber meiner Meinung nach unberechtigte Bewertungen, die kürzlich verfasst wurden, die jetzt für den Rückgang an Verkäufen sorgen.

Werbung und Sponsored Posts =  233 Euro

Deutlich weniger fällt diesmal der Anteil der Sponsored Posts aus, der letzten Monat noch 650 Euro betrug. Es gab einen bezahlten Beitrag und ein paar Euro über Google Adsense.

Adsense macht auch deshalb nur einen sehr geringen Anteil aus, da ich nur eine Anzeige am unteren Ende der Sidebar platziert habe. Allerdings möchte ich auf Phuketastic keine Google Anzeigen im Text platzieren.

Meine Ausgaben im November 2014

Selbstverständlich stehen diesen Einnahmen auch einige Ausgaben entgegen. Ich liste hier nur die für den Blog relevanten Ausgaben auf, die in diesem Monat angefallen sind. Jährliche Gebühren, wie Hosting* rechne ich nicht auf den einzelnen Monat herunter, sondern liste sie dann, wenn sie anfallen!

  • Kosten für Buchhaltung, Arbeitsgenehmigung etc = 145 Euro
  • Sendowl* monatliche Gebühr = 12 Euro

Ausgaben Gesamt: 157 Euro

Fazit für den November

Der November war ein super Monat mit Wachstum auf dem Blog und bei den richtigen Einnahmenquellen. Insgesamt habe ich sehr gut verdient, war gut beschäftigt kam aber nicht wirklich dazu irgendetwas für die nähere Zukunft zu tun.

So habe ich nicht weiter am Thaikurs gearbeitet und auch nichts groß für die weitere Automatisierung der Seite getan.

Im Dezember sollte dies besser werden und ich habe bereits mit der Umsetzung von einigem begonnen.

Mein Fokus für Dezember

In den nächsten Wochen wird der Fokus bei Phuketastic auf zwei Punkten liegen:

1. Verbesserung und Fertigstellen  des Thaikurses basierend auf dem Feedback der Tester
2. Buchungssystem mit grundlegenden Inhalten gefüllt und im Einsatz
3. Jahresplanung für 2015 erstellen

Mit einigem habe ich bereits begonnen und so steht z.B. meine Jahresplanung bereits in den gröbsten Zügen. Dafür habe ich mir einige Tage Auszeit auf einer ruhigen Insel neben Phuket gegönnt. Mehr zur Jahresplanung gibt es dann im nächsten Beitrag.

7 Dinge, die ich durch meinen ersten Triathlon gelernt habe

phuket triathlon

Ich hab’s geschafft!

Kurz reiße ich die Arme hoch und balle die Fäuste, als ich durch den Zielbogen laufe.

Dann wird mir erst einmal schwarz vor Augen. Mein Kreislauf sackt etwas zusammen und ich taumle einige Meter vor mich hin, bis ich einen Platz im Schatten finde, um mich hinzusetzen.

Kurz darauf frisch versorgt mit Cola, Wassermelonen und viel Wasser geht es mir schon viel besser und ich bin einfach nur glücklich und stolz meinen ersten Triathlon geschafft zu haben.

Mittlerweile ist über eine Woche vergangen seitdem ich die Ziellinie des Laguna Phuket Triathlon nach 1,8km Schwimmen, 55km Rad fahren und 12km Laufen bei 35C im kaum vorhandenen Schatten überquert habe. Und noch immer schwebe ich auf einer kleinen Wolke 7 und bin ziemlich happy und stolz.

Selbstverständlich soll es mit diesem ersten Triathlon auch nicht gewesen sein und so war ich bereits wieder 4x trainieren. Und auch den nächsten Triathlon habe ich bereits im Visier. Dieser wird wenn alles nach Plan läuft gemeinsam mit John von philippinen-tours.de auf den Philippinen stattfinden.

Doch bevor es an die Zukunftsplanung geht möchte ich erst einmal einen kleinen Blick auf die letzten knapp 6 Monate werfen, in denen ich mich auf diesen Triathlon vorbereitet habe. Eine intensive Zeit, in der ich einiges über mich und das Erreichen von Zielen gelernt habe.

Meine wichtigsten Lektionen habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst, da ich denke, dass sie auch für Dich von Nutzen sein können, wenn Du Dir Ziele gesetzt hast, die außerhalb Deiner Komfortzone liegen.

Und das sind doch letztlich die interessanten Ziele, nach denen es zu streben lohnt, die Dich weiter bringen und bei Erreichen mit Stolz erfüllen.

Darum steht mein Punkt 1 zeitlich auch vor dem eigentlichen Prozess ein gesetztes Ziel zu erreichen.

1. Setze Dir Ziele, die außerhalb Deiner Komfortzone liegen

Don’t play it safe! Wenn Du Dir Ziele setzt, dann mach sie wenigstens so groß, dass Du etwas Angst davor bekommst und Du nicht weißt, wie und ob Du es schaffen kannst. Ziele dürfen ruhig etwas unrealistisch sein.

Genau das war das Ziel den Phuket Triathlon zu schaffen für mich:

Weit außerhalb meiner Komfortzone.

Zum Zeitpunkt als ich den Entschluss gefasst habe daran Teil zu nehmen, war ich mir nicht sicher ob ich es ins Ziel schaffen würde. Ich hatte richtig Schiss mich anzumelden und saß fast 3 Stunden vor der Online Anmeldung und konnte mich nicht überwinden. Als ich mich dann endlich angemeldet hatte und die Onlinezahlung abgeschlossen war schoss mir das Adrenalin durch den Körper und ich zitterte erst einmal für einige Minuten am ganzen Körper.

Es ist diese Angst vor dem Ungewissen, vor dem was da draußen außerhalb Deiner Komfortzone lauert, die Dich davon abhält einfach mal loszulegen.

2. Starte bevor Du bereit bist

Wenn Du Dir ein Ziel setzt, das außerhalb Deiner Komfortzone liegt oder auch bei den meisten anderen Zielen, dann ist eines der größten Hindernisse Dein interner Widerstand. Du fühlst Dich einfach noch nicht bereit. Weil Du die Erfahrung noch nicht hast, weil Dir Ressourcen fehlen, weil Du psychisch und/oder physisch noch nicht in der Lage bist Dein Ziel zu erreichen.

Und das ist auch ganz normal!

Ziele, die außerhalb Deiner Komfortzone liegen sind mit Deinem jetzigen Kenntnis-/Erfahrungsstand oder körperlichen Fähigkeiten nicht zu schaffen. Solche Ziele verlangen Dir einiges ab, sie zwingen Dich dazu als Person zu wachsen und Deine Fähigkeiten zu erweitern.

Wenn Du darauf wartest bist Du Dich bereit fühlst dann kannst Du ewig warten. Du wirst Dich NIE bereit fühlen. Darum lege los, auch wenn Du noch nicht bereit bist.

Auch wenn es noch so abgedroschen klingen mag:

Mach einfach den ersten Schritt und setze einen Fuß vor den anderen. Und wenn Du nach einigen Wochen zurück blickst wirst Du erstaunt sein über die Fortschritte, die Du gemacht hast.

Als ich mich für den Triathlon angemeldet habe war ich übergewichtig (fast 15kg über meinem Normalgewicht), hatte kein Fahrrad, auch nicht wirklich genügend Geld, um mir eines zu kaufen und bin auch noch nie zuvor in meinem Leben mehr als 30km am Stück Fahrrad gefahren. Und das letzte Mal als ich mehr als 100m am Stück geschwommen bin war wohl auch schon über 10 Jahre her.

Dennoch meldete ich mich einfach mal an, in dem Vertrauen, dass ich das alles schon geregelt bekommen würde.

Und so war es dann auch.

Fürs Schwimmen kaufte ich mir eine neue Badehose und eine Schwimmbrille und schon konnte es losgehen. Laufen war ich auch vorher schon regelmäßig 2-3 mal die Woche.

Trotz meines beschränkten Budgets fand ich schließlich ein passables Einsteiger Rennrad, verzichtete auf die Klickpedale und legte in meinen, alten Turnschuhen einfach mal los.

rennrad kaufen phuket

Schon wenige Wochen später konnte ich die 70-80km Radtouren und auch die teil sehr steilen Anstiege auf die Hügel von Phuket gut meistern.

Und als dann der Tag der Wahrheit kam war ich in Form und hatte ganz nebenbei auch noch über 10 kg abgenommen.

3. Mach Dein Ziel konkret, überprüfbar und setze Dir ein Enddatum

Ich möchte hier nicht allzu viel Worte über das richtige Setzen von Zielen verlieren. Dazu gibt es bereits einiges im Netz und diversen Büchern zu finden. Persönlich finde ich diesen Ansatz von Thomas Mangold sehr gut, der für mich ebenfalls funktioniert.

Wichtig ist aber auf jeden Fall Dein Ziel konkret und überprüfbar zu machen und es mit einem Enddatum zu versehen. Sonst wird das nichts.

Hätte ich mir wie in den Jahren vorher immer gesagt: „Irgendwann einmal machst Du auch einen Triathlon…“ dann würde ich vielleicht irgendwann einmal einen Triathlon machen oder auch nicht. Das gleiche ist es mit dem Blog, den Du irgendwann einmal starten willst, das Traumgewicht, das Du irgendwann einmal erreichen willst und auch allen anderen Zielen.

Irgendwann kann unendlich gedehnt werden. Ein festes Datum nicht.

Und überprüfbar und konkret muss Dein Ziel auch sein.

In meinem Fall war das Ziel so:

„Ich will am 23.11. den Laguna Phuket Marathon in einer Zeit von weniger als 4 Stunden schaffen und dabei beim Fahrrad fahren an den Hügeln nicht absteigen und beim Laufen keine Gehpausen einlegen.“

Das ist konkret, hat ein Enddatum und ist sehr genau zu überprüfen.

Mit meinem Phuket Blog war mein Ziel anfangs so gesetzt:

„Bis zum 31.12.2014 baue ich Phuketastic zum führenden deutschsprachigen Phuket Blog auf, erreiche 30,000 Leser im Monat und erziele drei Monate in Folge Einnahmen von mehr als 2,000 Euro.“

Und genau solche Zielformulierungen empfehle ich Dir auch.

4. Mach Deine Ziele öffentlich

Das erste was ich nach der Anmeldung für den Triathlon machte war mein Vorhaben auf Facebook zu posten.

Warum?

Weil ich wusste, dass ich von diversen Leuten immer wieder darauf angesprochen werden würde. Auch in den Wochen bis zum Triathlon sprach ich immer wieder über mein Ziel bzw postete auf Facebook darüber und wurde regelmäßig auf den Trainingsfortschritt angesprochen.

Und da ich nicht als Sprücheklopfer da stehen wollte motivierte mich dieser öffentliche Druck dazu auch konsequent auf den Triathlon zu trainieren und am Tag der Wahrheit alles zu geben.

Egal was Dein Ziel auch ist:

Nutze die Macht des öffentlichen Drucks aus.

Erzähle Deinen Freunden und Deiner Familie von Deinem Vorhaben. Außer den ewigen Pessimisten, denn die werden versuchen Dir Dein Ziel schlecht zu machen und auszureden.

Poste auf Facebook, halte die Leute auf dem Laufenden und Du wirst fest stellen, dass Du viel konsequenter an Deinem Ziel arbeiten wirst und nicht so schnell (oder am besten gar nicht;)) aufgeben wirst.

5. Hole Dir Unterstützung

Ein ganz wesentlich Faktor für das Gelingen meiner Vorbereitung war auch, dass ich nicht versucht habe den Weg alleine zu gehen.

Ich konnte einen Freund davon überzeugen ebenfalls am Triathlon teil zunehmen. Auch für ihn war es der Erste und auch er hatte kein Fahrrad.

Gemeinsam gingen wir auf Fahrradkauf. Tauschten uns über den Trainingsfortschritt aus und trainierten regelmäßig an den Wochenenden gemeinsam. Das war ungemein wichtig, denn sonst hätte ich sicherlich die eine oder andere lange Radausfahrt Samstag morgens um 6 Uhr bei Regen ausfallen lassen.

Zu sehen, dass mein Trainingspartner bereits 2x trainieren war und ich noch nicht war oftmals Ansporn genug meinen faulen Arsch hoch zu bekommen und eine Runde laufen zu gehen.

Ähnlich war es aber auch beim Aufbau meines Online Business. Ich hätte den Weg niemals komplett alleine gehen können. Sehr hilfreich hierbei war der regelmäßige Austausch mit anderen Bloggern und Entrepreneuren, wie Patrick, Tim, John, Thomas, Franco und vielen mehr.

Auch meine Mastermindgruppe war und ist ein starker Rückhalt.

Unterstützung und Austausch mit anderen Gleichgesinnten ist unglaublich wichtig. Darum veranstalten Tim und ich auch den Mastermind Tag in Bangkok, speziell für alle, die noch am Anfang ihrer Online Business oder Digital Nomaden Karriere stehen. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit direktes Feedback zum eigenen Projekt zu bekommen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

6. Visualisiere Dein Zieltriathlon dinge gelernt

Ebenfalls sehr hilfreich für mich war es mir den Ablauf des Triathlons regelmäßig vor dem geistigen Auge vorzustellen.

Wie ich den Strand hinunterlaufe, ins Meer springe und meinen Schwimmrhythmus finde. Wie ich an den steilen Anstiege auf die Hügeln von Phuket mühelose hinauf fahre und dabei andere Radler hinter mir lasse. Und wie ich den Lauf trotz der Hitze ohne Gehpause durchziehen werde.

Vor allem aber stellte ich mir den Zieleinlauf vor und wie glücklich und stolz ich dabei war. Am Wettkampftag war ich vorbereitet und konnte besonders beim wirklich zähen 12km Lauf in der prallen Sonne von dieser Visualisierung profitieren.

Auch bei anderen Zielen, wie dem Aufbau meines Online Business nutze ich Visualisierung und stelle mir dabei insbesondere vor, wie mein Tagesablauf ist, wenn ich meine Ziele erreicht habe.

7. Hab Spaß dabei

Das Wichtigste aber ist es, dass Du Spaß dabei hast Dein Ziel zu verfolgen. Es bringt Dir absolut nichts, wenn Du verkrampft einem Ziel hinterher rennst, dass Dir nichts bedeutet. Mir hat das Training auf den Triathlon (zumindest zu 95%) genauso viel Spaß gemacht wie das Erreichte Ziel selbst. V.a. aber hatte ich Lust darauf mich zu verbessern, über meine Grenzen zu gehen.

Gleiches ist es auch in meiner Selbständigkeit. Ich mache das, weil es mir Spaß macht. Arbeiten, die mir zwar Geld einbringen ich aber keine Lust darauf habe werden systematisch aus meinem Leben entfernt.

Spaß und Freude sind ein ganz wichtiger Punkt, wenn Du Deine Ziele erreichen willst. Hast Du keinen Spaß bei dem was Du tust, dann solltest Du Dir sehr gut überlegen, welchen Sinn es hat Deine Ziele weiter zu verfolgen.

Der Triathlon und vor allem die Vorbereitung darauf waren ein wunderbares Erlebnis. Ich bin als Person daran gewachsen, bin so fit wie schon seit meiner Jugend nicht mehr. Und konnte auch einiges für meine Online Selbständigkeit mitnehmen.

Meine nächsten großen sportlichen Zielen für 2015 sind der Phuket Marathon im Juni mit einer Zielzeit von 3.45h und der Laguna Phuket Halbironman im November mit einer Zielzeit von unter 6 Stunden.

Du darfst mich gerne darauf ansprechen und nach dem Fortschritt fragen;)

Doch zuvor möchte ich von Dir hören welche Ziele außerhalb Deiner Komfortzone Du im nächsten Jahr angehen willst?!

Schreib mir in den Kommentaren!