Interview mit Chris von der deutschen Tauchschule Divesport Phuket

christian eckl divesport tauchen muenchen phuket

Heute gibt es ein Interview mit einem guten Freund: Christian Eckl von der Tauchschule Divesport.

Chris und ich haben 2004 gemeinsam bei Sea Bees Diving gearbeitet, in der Tsunami Welle getaucht und uns glücklicherweise auch nicht aus den Augen verloren, als er 2005 zunächst nach Palau ging und danach zurück nach München ging. Er ist Teilhaber der Tauchschule Divesport mit Basen in München, Kroatien (Insel Krk), Österreich (Attersee) und Phuket.

Alles weitere erzählt uns Chris dann selbst…

Hallo Chris! Stell Dich doch bitte mit ein paar Worten vor! Woher kommst Du? Wann warst Du das erste Mal in Thailand? Was treibst Du so etc….

Ich bin der Christian, bin 31 Jahre jung und war als ich 4 Jahre alt war das erste Mal in Thailand. Seit 2000 bin ich regelmäßig in Thailand beim Tauchen.

manta tauchen phuketTauchen mit Mantas

Du teilst Dir die Zeit zwischen München und Thailand. Wie kam es dazu?

Ich habe 2005 angefangen mich in der Tauchbranche selbstständig zu machen, seit 2006 betreibe ich mit einem Partner die Tauchschule DIVESPORT München. Da es mich im Winter immer wieder ins Warme gezogen hat kam die Idee sich ein zweites Standbein aufzubauen. Durch Zufall und Glück ergab sich die Chance in Phuket eine Basis mit Resort zu übernehmen, nach kurzem überlegen habe ich mich dann entschlossen es in Thailand zu versuchen und seit 2009 bin ich immer im Wechsel zwischen Deutschland und Thailand.

 Könntest Du Dir vorstellen irgendwann ganz in Thailand zu leben?

Solange ich geschäftlich tätig bin würde ich niemals alles in Deutschland abbrechen, aber die alten Tage in Thailand zu verbringen klingt verlockend 

rawai garden resort phuket8Das Rawai Garden Resort der Tauchschule auf Phuket – Mehr Infos zum Resort gibt es hier.

 Was gefällt Dir an Thailand besonders, was gefällt Dir weniger?

Ich liebe das Essen, Klima und die Vielseitigkeit des Landes. Leider kann ich nicht mehr behaupten das Thailand „Land des Lächelns“ ist…..und der Tourismus geht einen gefährlichen Weg….

 Wie ist das bei Dir mit dem Thailändischen? Wie gut sprichst Du die Sprache?

 mhhhh, ich gebe mir Mühe es täglich zu verbessern, von „gut“ bin ich noch weit weg.

 Wir haben ja gemeinsam den Tsunami beim Tauchen erlebt. Welche Erinnerungen hast Du daran?

Es war mein verrücktester Tauchgang und auch der einzige an den ich mich immer wieder erinnere und erinnert werde. Die Erinnerungen nach diesem Tag sind sehr traurig…..

 Du betreibst Deine Tauchschule sowohl in Deutschland, als auch in Thailand . Welche Unterschiede gibt es als Geschäftsinhaber in den Ländern. Welche speziellen Schwierigkeiten gibt es in Thailand?

Erstmals muss ich sagen, es gibt in beiden Ländern ähnliche bürokratische Schwierigkeiten, jedoch sind diese als deutscher Bürger in Deutschland wesentlich einfacher zu beseitigen, als als „Farang“ in Thailand.

Und…wer glaubt Korruption in der Geschäftswelt gibt es nur im Ausland, der irrt…

harlekin garnele tauchen phuket thailandHarlekin Garnelen gibt es auf den Safaris zu entdecken, z.B. am Richelieu Rock oder in Myanmar

 Welche Tipps würdest Du jemandem geben, der mit dem Gedanken spielt in Thailand eine Firma zu gründen.

Es ist wesentlich mehr Aufwand und Energie im Ausland erforderlich das gleiche zu erreichen und sich das „Brot zu verdienen“ als in seinem Heimatland!!!

 Welche weiteren Pläne hast Du mit Divesport? Auf was können sich Deine heutigen und zukünftigen Gäste freuen?

Wir wollen uns natürlich jeden Tag aufs Neue verbessern um den Aufenthalt unserer Gäste auf unseren DIVESPORT-Basen noch angenehmer zu machen. Unsere Gäste in Thailand können sich freuen, dass wir seit dieser Saison Tauchtouren nach Myanmar aufgenommen haben -> Tauchen fernab vom Massentourismus

tauchen in myanmarTauchen in Burma / Myanmar – Tauchen abseits der Massen

Chris, vielen Dank fuer das Interview, weiterhin viel Erfolg mit Divesport und immer gut Luft!

Wer mehr über das Tauchen mit Divesport erfahren möchte findet alle Informationen auf der Webseite unter: www.divesport.de

Und hier findest du das kleine, aber feine Rawai Garden Resort das ebenfalls von Chris und Team geführt wird.

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Visarun nach Ranong von Phuket - Ablauf und Tipps

Visarun nach Ranong von Phuket – Ablauf und Tipps

Visarun nach Ranong von Phuket - Ablauf und Tipps

Visarun nach Ranong von Phuket – Ablauf und Tipps

Für viele Ausländer die langfristig in Thailand leben oder Überwintern sind sog. Visaruns notwendiges Übel um auf Dauer im Land bleiben zu können.

Da der Aufenthalt in Thailand nur für eine begrenzte Dauer möglich ist wird dabei das Land kurz verlassen, um bei Wiedereinreise erneut 30 Tage (oder 60 bzw 90 Tage, bei entsprechendem Visum) in den Pass gestempelt zu bekommen. Mehr zum Thema Visum und langfristigem Aufenthalt in Thailand findest du hier.

Der erste Visarun ist meist noch ein kleines Abenteuer, aber danach hat so gut wie jeder genug von diesem Quatsch. Speziell, wenn man den Visarun bei einer der Firmen bucht, bei denen man in Minibussen mit lebensmüden Fahrern, die keine Geschwindigkeit zwischen Vollgas und Stillstand kennen in einem Tag an die Grenze und wieder zurück gekarrt wird.

Das macht nicht nur keinen Spass, sondern ist u.U. auch noch lebensgefährlich!

Glücklicherweise muss ich diese Visaruns schon seit einigen Jahren nicht mehr machen.

Zwischen 2008 und 2013 war ich durch meine Arbeit  so häufig in Asien unterwegs, dass ich ohnehin alle paar Wochen das Land verlassen habe und dank Business Visum mit Multiple Entry jedesmal bei Rückkehr nach Phuket automatisch weitere 90 Tage bekam.

UPDATE: Seit Mitte 2014 habe ich dank eigener Firma und Arbeitsgenehmigung eine Visa Extension und muss somit gar nicht mehr ausreisen, sondern lediglich alle 90 Tage zur Immigration nach Phuket Town um Meldung zu machen.

Da ich zwischen Ende 2013 und Mitte 2014 aber nur wenig unterwegs war und meine Visa Extension noch nicht fertig musste ich im Januar 2014 tatsächlich wieder einmal einen neuen 90 Tage Stempel besorgen.

Um das notwendige Übel ein bisschen angenehmer zu gestalten nahm ich meine Frau und unseren Sohn mit und wir nutzten diese Gelegenheit für einen kleinen Wochenendausflug nach Ranong.

visarun ranong phuket

Dies ist eine wirklich schöne Alternative zu den organisierten Trips, da man so die eigene Sicherheit in der Hand hat und auch etwas von der Umgebung zu Gesicht bekommt.

Dazu gleich mehr.

Doch erst einmal etwas Hintergrundwissen…

Was sind eigentlich diese Visaruns?

Vielleicht hast Du Dir beim Lesen die Frage gestellt was denn diese Visaruns eigentlich sind. Hier eine kurze Erklärung ohne in die Details zu gehen. Bei Interesse habe ich hier einiges an Informationen zum Visum zusammengetragen.

Visaruns werden notwendig, da wir alle an die geltenden Visabestimmungen gebunden sind und, mit einigen Ausnahmen, nach Ablauf von 30, 60 oder 90 Tagen das Land verlassen müssen. Dazu geht es über den Landweg oder mit dem Flugzeug in ein Nachbarland und dann meist noch am gleichen Tag wieder zurück nach Thailand. Bei Wiedereinreise verlängert sich dann die Aufenthaltsgenehmigung je nach Art des Visums um 30, 60 oder 90 Tage.

Es gibt diverse Ziele, die für solche Visaruns in Frage kommen. Von Phuket aus ist die nächste Landgrenze nach Myanmar/Birma bei Ranong etwa 300km nördlich. Weiter im Süden gibt es einen Grenzübergang nach Malaysia. Aber auch mit dem Flugzeug sind diverse Ziele per Non-Stop Flug erreichbar.

So laufen diese Visaruns (von Phuket aus) in der Regel ab:

  • Abholung zwischen 6 und 7 Uhr morgens im Minibus
  • Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste nach Ranong
  • Thai Immigration für den Ausreisestempel
  • Aufs Boot zur Burma Immigration für den Einreisestempel
  • Mit dem Boot zur Burma Immigration für die Ausreise
  • Zurück nach Ranong
  • Thai Immigration für den Einreisestempel
  • Mittagessen
  • Rückfahrt mit doppelter Geschwindigkeit der morgendlichen Fahrt
  • Ankunft in Phuket irgendwann zwischen 17 und 20 Uhr

Eine Alternative ist den Visarun mit einer der Firmen zu machen die den Andaman Club*  anfahren, einem Luxushotel mit Casino. Das ist die etwas teurere, aber angenehmere Variante in etwas grösseren und bequemeren Vans. Dennoch ist es weiterhin ein langer Tag und die Fahrt bleibt  wegen der (Renn-)Fahrer sehr gefährlich.

Beides will ich mir persönlich nicht mehr antun!

Natürlich kann man auch selbst fahren und damit die Gefahr durch die verrückten Minibusfahrer umgehen. Aber es ist immer noch ein langer Tag mit über 600km Fahrstrecke.

Und darum ist es einfach angenehmer das ganze mit einem kleinen Ausflug zu verbinden.

Phuket – Ranong Visarun als Wochenendtrip mit der Familie

Von unserem Haus in Chalong im Süden von Phuket sind es rund 330km bis nach Ranong. Je nach Verkehr ist das eine Fahrtzeit von ca 4-5 Stunden. Da wir keine Lust hatten nur Strecke zu machen planten wir einen ganzen Tag mit einigen Stopps ein.

Da meine Frau am Freitag noch arbeiten musste fuhren wir am Samstag morgen um 7 Uhr los. Nicht zu früh, aber immer noch früh genug um dem Berufsverkehr weitgehend zu entkommen.

Im Norden von Phuket bietet sich ein kleiner Halt an der Sarasin Brücke an, die Phuket mit dem Festland verbindet.

sarasin brücke phuket phang nga

Aber wir wollten zunächst einmal so schnell wie möglich nach Ranong kommen, um das Visum abzuwickeln.

Unser einziger Stopp war daher im Ort Baan Nam Khem kurz vor Takua Pa, einer Kleinstadt etwa 25km nördlich von Khao Lak.
Hier befindet sich das Tsunami Memorial und das Thailife Homestay, das wir vor einigen Monaten bei einem Wochendtrip bereits besucht hatten. Auch die chinesisch-geprägte Altstadt von Si Takua Pa ist nicht weit von hier.

moped in chinesisch geprägtem ort

Wir aber hielten für ein kleines Thaifrühstück mit Reissuppe und Batong Go, einer Art Schmalzkringel, die hier am Straßenrand in einigen Garküchen verkauft werden. Das hat schon Tradition, denn bereits vor einigen Jahren hielten wir hier regelmäßig alle 90 Tage auf den Visaruns immer zum Frühstücken an. (Tourleader Markus, falls Du das jemals liest. Du bist Schuld;-))

Takua Pa markiert was die Fahrtzeit angeht etwa die Hälfte der Strecke aber es sind immer noch 190km bis Ranong.

Die Fahrt führt durch wirklich schöne Landschaft. Hügelig, viel Wald und im Hintergrund immer wieder die Berge des Khao Sok und Sri Phang Nga Nationalparks.

Kurz vor Mittag erreichten wir dann Ranong.

Immigration, Bootsfahrt und 15 Minuten in Burma

Bei meinen ersten Visaruns waren die Immigration und der Ablegeorte der Boote nach Burma einige Minuten voneinander entfernt. Mittlerweile gibt es einen sog. One-Stop Service an anderer Stelle und der Ablauf ist recht gut organisiert.

Direkt beim Parken wird man von Thais angesprochen, die bei der Organisation behilflich sind. Wir mussten dafür nichts extra bezahlen. Ob das daran lag, dass ich von meiner thailändischen Frau begleitet wurde oder mich auf Thai mit ihnen verständigte weiss ich nicht. Kein auch sein, dass sie einen Deal mit dem Bootsfahrer haben.

Jedenfalls wissen sie genau wie der Visarun abläuft und sorgen dafür, dass man eine Passkopie dabei hat(wird links vom Parkplatz am Kiosk angefertigt), und auch die dringend benötigte 10 US$ Note. Wer diese vergessen hat kann vor Ort wechseln. Allerdings zu einem sehr schlechten Kurs!

Deshalb die US$ besser bereits von Phuket mitbringen.

So ist der Ablauf der Visaverlängerung im Detail:visarun ranong phuket

Zunächst geht es an die thailändische Immigration, direkt am Hafen. Dort gibt es zwei Schalter: einen für die Einreise und einen für die Ausreise. Hier gilt sich richtig anzustellen, um unnötige Wartezeit zu vermeiden….

thailand visum ausreisekarte

Wichtig ist auch die Departure Card (Ausreisekarte) dabei zu haben. Das ist die zweite Hälfte der Karte, die man bei jeder Einreise nach Thailand ausfüllen muss. Dieser Teil wird meist bei Einreise in den Pass geheftet. Ohne Ausreisekarte keine Ausreise!

An der Immigration wird der Pass und der Einreisestempel kontrolliert, die Departure Card eingesammelt und ein Foto gemacht. Danach wird man ausgestempelt und befindet sich offiziell nicht mehr in Thailand.

Direkt danach geht es auf ein Longtailboot. Der Preis dafür beträgt 300 Baht pro Person unabhängig von der Personenzahl. Mit diesem Longtailboot fährt man dann mit einigen Stopps nach Kawthaung (ehemals Victoria Point) den südlichsten Punkt von Burma.

Unterwegs wird u.a. an einem weiteren Posten der Immigration angehalten. Dann an einem Posten der burmesischen Zollbehörde, bevor es zum Hafen von Kawthaung geht. Die Überfahrt dauert etwa 25 Minuten.

Der Ort ist nicht sonderlich gross und ist vor allem ein Handelsstandort. Es wird mit Kautschuk, Cashewnüssen und Fischprodukten gehandelt. Zudem gibt es viele Schwarzmarktprodukte und Kopien, wie Zigaretten, Whiskey und Viagra, die von den zahlreichen wartenden Burmesen am Pier jedem Neuankömmling angeboten werden.

Das Immigrationgebäude ist je nach Landungsstelle direkt neben dem Boot oder ein paar hundert Meter entfernt direkt an der Hafenpromenade. Der Einreiseprozess ist schnell abgeschlossen. Zahlen von 10 US$ und ein Stempel in den Pass und schon ist man wieder fertig.

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thailand visum stempel

Danach geht es normalerweise direkt wieder zurück nach Thailand. Wiederum mit kurzen Stopps an der Zollstation Burma und einem Stopp bei der Thaimarine, die prüfen ob man nicht mehr als das Limit von 200 Zigaretten oder einem Liter Alkohol eingekauft hat.

Zurück in Ranong heisst es wieder bei der Immigration anstellen, mit ausgefüllter Einreisekarte, und einen Einreisestempel bekommen.

Das wars.

Und Du bist wieder legal in Thailand für einige Wochen oder Monate.

Was gibt es in Kawthaung sonst noch zu sehen?

Wer mit eigenem Longtailboot angereist ist und keine anderen Visarunner dabei hat kann sich etwas Zeit nehmen und den Ort und einen kleinen Teil der Umgebung erkunden.

Der Ort selbst gibt einen echten kleinen Einblick in ein 3. Weltland. Wer damit noch keine Erfahrung hat und zum ersten Mal aus Phuket oder Khao Lak hierher kommt dürfte einen nachhaltigen Eindruck bekommen. Es ist staubig, heiss, schmutzig, chaotisch, heruntergekommen und die Armut ist deutlich zu sehen. Aber vor allem ist hier zu sehen, dass die Menschen ganz einfach ihr Leben leben. Unabhängig von den Umständen. Wir Besucher aus dem reichen Westen sind ihnen genauso fremd wie ihre Lebensumstände für uns.

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Vor einigen Jahren habe ich mir den Ort einmal etwas länger angesehen und dabei auch einige kleinere Gassen und Läden besucht. Die Menschen sind allesamt sehr freundlich aber auch sehr geschäftstüchtig und versuchen  aus jedem Besucher ein bisschen Geld herauszubekommen. Aber das ist angesichts der Armut auch verständlich. Insgesamt gibt es aus touristischer Sicht nicht viel zu sehen aber dennoch ist es ein Erlebnis für sich.

Leider sind Reisen von Kawthaung via Landweg in andere Teile von Burma nicht gestattet. Somit sind nur wenige Ausflugsziele in der Umgebung möglich. Darunter einige Tempel, ein Aussichtspunkt und auch einen Wasserfall soll es geben. Diese sind mit einem Mopedtaxi für kleines Geld zu erreichen.

Übernachten in Ranong – wo und was gibt´s zu sehen?

Wer auf einem organisierten Visarun ist fährt nach der erfolgreichen Wiedereinreise direkt zurück nach Phuket, Khao Lak, Samui oder wo man eben herkam.

Die deutlich entspanntere Variante, für die wir uns als Selbstfahrer entschieden haben, ist es eine Nacht in Ranong zu bleiben. Der Ort selbst ist zwar nicht sonderlich sehenswert aber dafür ist die Umgebung sehr schön. Highlight der Umgebung sind die heissen Quellen. Aber es gibt auch einige Wasserfälle, kaum erschlossene Inseln und das bergige Hinterland, das ideal für Fahrrad- oder Motorradtouren ist.

Wo übernachten?

Meine Frau hatte vor Abfahrt ein kleines Resort herausgesucht, das ganz in der Nähe der heissen Quellen liegt. Das Thansila Hotspring Resort*. Es liegt sehr schön an einem Bach, ist geschmackvoll gestaltet und erinnerte mich irgendwie ein bisschen an eine Unterkunft in den Alpen. Für ein klimatisiertes Doppelzimmer mit Blick auf den Fluss zahlten wir 900 Baht für eine Nacht. Da kann man nicht meckern!

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Es gibt aber noch einige weitere Unterkünfte in der Umgebung der Stadt. Die meisten davon in der Umgebung der heissen Quellen.

Die heissen Quellen von Ranong

Wie bereits gesagt sind die heissen Quellen von Rahsawarin die Hauptattraktion im Ort Ranong. Sie liegen etwas ausserhalb der Stadt und ziehen Einheimische und Besucher gleichermassen an. Es gibt mehrere kleinere und grössere Becken aus denen das Wasser dampfend austritt. In einigen können Eier gekocht werden. Hühner- und Wachteleier werden von einigen Händlerinnen direkt vor Ort verkauft.

In dem kleinen Park gibt es weitere Becken mit weniger heissem Wasser, in dem v.a. Einheimische baden oder die Füsse hineinhalten. Daneben gibt es auch noch ein Spa, in dem man gegen 60 Baht Eintritt schwimmen gehen kann.

Rundherum gibt es natürlich zahlreiche Garküchen und Essstände an denen die üblichen Snacks und Getränke angeboten werden.

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Der Canyon von Ranong

Wenn man der Strasse an den heissen Quellen vorbei folgt führt diese durch eine sehr schöne kurvige Berglandschaft und durch kleine Dörfer zum Ranong Canyon. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Zinnmine die mit Wasser geflutet wurde und nun ein malerischer kleiner See ist. Absolute Ruhe und keine anderen Besucher sind dort an der Tagesordnung. Wir hatten wohl etwas Pech, denn einige Thaifamilien waren zum Picknick vor Ort und somit waren wir nicht ganz alleine.

Einige Händlerinnen verkauften Fischfutter und mein Sohn hatte viel Spass dabei die teils riesigen Fische im See zu füttern. Auch der kleine Spielplatz hatte es ihm sehr angetan…

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Punjaban Wasserfall

Etwa 15km nördlich von Ranong auf dem Weg Richtung Chumphon befindet sich direkt an der Strasse der Punjaban Wasserfall. Bereits die Anfahrt lohnt sich, denn sie bietet traumhafte Ausblicke über die Waldgebiete bis hin zum Meer.

Der Wasserfall selbst ist gut von der Strasse aus zu sehen und führt ganzjährig Wasser. Am schönsten natürlich gegen Ende der Regenzeit. Baden ist möglich aber es wird eine kleine Eintrittsgebühr von 20 Baht verlangt. Links neben dem Wasserfall führt ein Wanderweg nach oben zu weiteren Stufen des Wasserfalls.

visarun ranong phuket ausflugsziele

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Weitere Ausflugsziele von Ranong aus

Neben den genannten Zielen, die wir besuchten gibt es auch noch den Ngao Wasserfall, der etwa 10 km südlich von Ranong liegt und bei der Anfahrt nach Ranong von der Strasse aus gut zu sehen ist. Die meisten Reisenden, die nicht wegen des Visum in Ranong sind, zieht es aber auf die kleinen vorgelagerten Inseln, auf denen es ruhige Strände und einfache Unterkünfte gibt. Allen voran Koh Payam und Koh Chang.

Wir aber machten uns nach einer Nacht im Resort und der Besichtigung der genannten Ziele gegen Mittag des zweiten Tages wieder auf den Weg nach Phuket.

Mögliche Zwischenstopps zwischen Phuket und Ranong

Nach etwa 3,5 Stunden reiner Fahrtzeit und einem kleinen Zwischenstopp am Lampi Wasserfall erreichten wir Phuket. Der späte Nachmittag erschien uns als der perfekte Zeitpunkt um noch einmal eine kleine Pause einzulegen. Diesmal am Mai Khao Beach, dem längsten Strand auf Phuket. Danach fuhren wir direkt weiter nach Hause.

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Doch natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten für Abstecher entlang der Route zwischen Phuket und Ranong. Eine ganze Reihe wurde bereits in diesem Beitrag genannt. Weitere Ziele sind z.B. diverse Nationalparks,  die Strände von Thai Muang oder der Andaman Viewpoint,

Das Schöne daran, wenn man einen Visarun nach Ranong selbst durchführt und diesen mit einer Übernachtung verbindet ist, dass man sich dabei die Zeit nehmen kann, um etwas mehr von der Umgebung zu sehen. Und damit wird das notwendige Übel des Visarun doch um einiges angenehmer.

Wie gestaltest Du Deine Visaruns? Mit dem Flugzeug, mit eigenem Fahrzeug oder immer mit einer der Visarun Firmen?
Schreib mir in den Kommentaren!